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Ausbildung Ausbaufacharbeiter/in Zimmerarbeiten
Ausbildung: Mit Holz Räume bauen
Holz riecht gut, fühlt sich gut an und hält ein Leben lang? Dann bist du in der Ausbildung zum/zur Ausbaufacharbeiter/in für Zimmerarbeiten richtig. Du arbeitest mit dem Naturstoff Holz und schaffst stabile Konstruktionen. Du baust Wände, Decken und kleinere Dachstühle, dämmst und verlegst Holzböden. So hilfst du beim Innenausbau und bei der Sanierung von Gebäuden. Du brauchst handwerkliches Geschick, ein Auge für Details und technisches Verständnis. Hier erfährst du, was du im Beruf machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Ausbaufacharbeiter/in Zimmerarbeiten auf einen Blick
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Diese Bezeichnungen gab es früher für den Beruf.
- 1974 bis 2026Ausbaufacharbeiter/in Zimmerarbeiten
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949.
Was macht ein/e Ausbaufacharbeiter/in für Zimmerarbeiten?
Du bist Holzhandwerker/in, Trockenbauer/in und Dämm-Expert/in in einer Person. Deine Arbeit ist körperlich und verlangt genaues Messen und Zuschneiden. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Vorbereiten und zuschneiden: Du liest Bau- und Werkpläne, wählst Holzarten und Holzwerkstoffe aus und schneidest sie mit Sägen und Maschinen genau zu.
- Holzkonstruktionen bauen: Du baust Holzrahmen für Innenwände, Deckenbalkenlagen und kleinere Dachstühle. Du verbindest die Hölzer mit Nägeln, Schrauben, Bolzen und speziellen Verbindungsmitteln.
- Dämmen und abdichten: Du bringst Dämmstoffe aus Holzfasern, Mineralwolle und anderen Materialien in Wände, Decken und Dächer. Mit Dampfbremsen und Feuchtigkeitssperren verhinderst du Bauschäden.
- Trockenbau: Du baust nichttragende Innenwände aus Gipsplatten oder Holzwerkstoffplatten auf Holz- oder Metallunterkonstruktionen.
- Holzböden verlegen: Du verlegst Dielen, Parkett und Laminat. Du bereitest den Untergrund vor und baust Trittschalldämmung ein.
- Fenster und Türen: Du hilfst beim Einbau von Holzfenstern und Holztüren und dichtest sie ab.
- Sicher arbeiten: Du trägst Schutzkleidung und hältst dich an die Sicherheitsregeln, vor allem an Maschinen und in der Höhe.
Wo arbeitest du?
Du arbeitest hauptsächlich auf Baustellen, im Neubau oder bei Sanierungen. Du bist drinnen und draußen im Einsatz, oft auch in der Höhe. Die Arbeit ist körperlich anspruchsvoll.
Deine Arbeit sorgt dafür, dass Innenräume und Gebäudehüllen funktional, stabil und energieeffizient sind.
Wie läuft die Ausbildung ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung ist dual und dauert in der Regel 2 Jahre. Sie ist ein Schwerpunkt innerhalb des Ausbaus. Du lernst in der Berufsschule und in einem Zimmererbetrieb, einem Holzbaubetrieb oder einem Bauunternehmen mit Ausbauabteilung.
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Das lernst du unter anderem:
- Holz- und Holzwerkstoffkunde: Holzarten, Spanplatten und OSB-Platten
- Baukonstruktion: Holzrahmenwände, Deckenbalkenlagen, Dachtragwerke und die Verbindung von Holzbauteilen
- Trockenbau und Dämmtechnik: nichttragende Wände und Decken, Dämmstoffe und Folien
- Maschinen und Werkzeuge: Sägen, Hobel und Handwerkzeuge sicher nutzen
- Technisches Zeichnen: Baupläne, Detailzeichnungen und Montageanleitungen lesen
- Arbeitssicherheit: sicheres Arbeiten in der Höhe, an Maschinen und bei Staub
- Gerüstbau: Grundlagen zu Arbeitsgerüsten
- Montagetechniken: Bauteile genau und fachgerecht montieren
Welche Voraussetzungen brauchst du als Ausbaufacharbeiter/in für Zimmerarbeiten?
Was solltest du mitbringen?
- einen guten Hauptschulabschluss
- handwerkliches Geschick und Freude an Holz
- technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen
- eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise
- körperliche Belastbarkeit und Schwindelfreiheit
- Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 1.122 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.351 € |
Passt die Ausbildung als Ausbaufacharbeiter/in für Zimmerarbeiten zu dir?
Du arbeitest gern mit Holz und packst gern an? Dann schau dir diese Ausbildung genauer an. Das spricht für den Beruf:
- Leidenschaft für Holz: Du setzt einen nachhaltigen Baustoff in der Praxis ein.
- Handwerk: Du arbeitest gern mit Holz und Werkzeugen.
- Kreativität und Präzision: Du gestaltest Räume und arbeitest genau.
- Vielseitigkeit: Du arbeitest an ganz verschiedenen Bauprojekten.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Ausbaufacharbeiter/in Zimmerarbeiten?
Was du als Ausbaufacharbeiter/in Zimmerarbeiten jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer ein Baumhaus zimmert, im Werkunterricht Holzverbindungen sägt oder mit der Familie ein Gartenhaus aufbaut, zeigt Betrieben Geschick und Freude an Holz. Wer dazu bei den Pfadfinder/innen Lagerbauten errichtet oder im Hockeyverein spielt, beweist Teamgeist und Zuverlässigkeit. Wenn dich Dachstühle und große Holzbauten reizen, schau dir Zimmerer/in an. Für Möbel und Innenausbau passt Tischler/in.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- mit Freund/innen ein Baumhaus zimmerst Geschick
- im Werkunterricht Holzverbindungen sägst Genauigkeit
- mit der Familie ein Gartenhaus aufbaust Belastbarkeit
- bei den Pfadfinder/innen Lagerbauten errichtest Teamgeist
- im Hockeyverein regelmäßig trainierst Zuverlässigkeit
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 2 · Meiste Betriebe im Bereich
Anlagenmechaniker/in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
Rund 2.600 Betriebe bilden diesen Beruf aus. Das sind die meisten im Bereich Handwerk und Bau.
2 von 2 · Passt der Beruf?
Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?
Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Du bist ein wichtiger Teil des Bau- und Sanierungsgewerbes. Wenn du engagiert und qualitätsbewusst bist, hast du gute Chancen. Hier kannst du arbeiten:
- in Zimmereibetrieben und Holzbaubetrieben
- in Trockenbaufirmen
- bei Ausbau- und Sanierungsunternehmen
- in der Herstellung und Montage von Fertighäusern
- im Messebau und Ladenbau bei Betrieben, die mit Holz arbeiten
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Zimmerer/Zimmerin mit Gesellenbrief: Oft kannst du in einem weiteren Ausbildungsjahr den vollen Abschluss machen und das ganze Zimmererhandwerk lernen.
- Spezialisierung: zum Beispiel auf Dachausbau, Fenster und Türen, Holzböden, alte Holzkonstruktionen oder Passivhausbau
- Vorarbeiter/in oder Werkpolier/in: Du führst kleine Teams auf der Baustelle und koordinierst die Abläufe.
- Zimmerermeister/in: Mit dem Gesellenbrief kannst du die Meisterprüfung ablegen. Dann übernimmst du Leitung, bildest aus und kannst dich selbstständig machen.
- Staatlich geprüfte/r Techniker/in für Holztechnik oder Bautechnik: für Arbeitsvorbereitung, Planung und Bauleitung
Fazit: Holz, Handwerk und sichtbare Ergebnisse
Als Ausbaufacharbeiter/in für Zimmerarbeiten verbindest du die Liebe zu Holz mit handwerklichem Können. Du baust Konstruktionen, die Räume tragen und gliedern. Die Ausbildung dauert in der Regel 2 Jahre und ist dual. Danach kannst du den Gesellenbrief als Zimmerer/Zimmerin machen und später Meister/in werden.
Holz ist dein Ding? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Handwerk und Bau.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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