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Ausbildung Berufskraftfahrer/in
Ausbildung: Unterwegs mit Verantwortung
Bist du gern unterwegs und magst große Fahrzeuge? Dann kann die Ausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/in gut zu dir passen. Du transportierst Güter oder Personen. Du fährst Lkw, Busse oder andere Nutzfahrzeuge. Du planst Fahrten und prüfst dein Fahrzeug. Und du sorgst dafür, dass alles sicher, pünktlich und zuverlässig ankommt. Dafür brauchst du Konzentration und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Hier erfährst du, was du als Berufskraftfahrer/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Berufskraftfahrer/in auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Diese Bezeichnungen gab es früher für den Beruf.
- 1973 bis 2001Berufskraftfahrer/in Fachrichtung Güterverkehr
- 1973 bis 2001Berufskraftfahrer/in Fachrichtung Personenverkehr
In der DDR hieß der Beruf: Fahrzeugschlosser/in (Schwerpunkt Berufskraftfahrer/in)
Im Alltag sagt man auch: LKW-Fahrer/in, Busfahrer/in, Fernfahrer/in
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949. Die DDR-Berufe gingen mit der Wiedervereinigung 1990 in den heutigen Ausbildungsberufen auf.
Was macht ein/e Berufskraftfahrer/in?
Du arbeitest im Güterverkehr oder im Personenverkehr. Du bist auf Straßen, Betriebshöfen, in Lagern, an Haltestellen oder bei Kund/innen im Einsatz. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Fahrzeuge führen: Du fährst Lkw, Busse oder andere Nutzfahrzeuge sicher durch den Straßenverkehr.
- Fahrten planen: Du bereitest Routen vor und behältst Fahrzeiten, Pausen und Verkehrslage im Blick.
- Fahrzeuge prüfen: Du kontrollierst Bremsen, Reifen, Beleuchtung, Ladungssicherung und Technik.
- Güter transportieren: Du lädst Waren, sicherst sie und lieferst sie ordnungsgemäß aus.
- Personen befördern: Im Personenverkehr bringst du Fahrgäste sicher und freundlich ans Ziel.
- Papiere führen: Du bearbeitest Frachtpapiere, Fahrtennachweise und Beförderungsunterlagen.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Berufskraftfahrer/innen halten Wirtschaft und Alltag am Laufen. Sie bringen Waren in Geschäfte, Betriebe und Haushalte. Und sie sorgen dafür, dass viele Menschen zuverlässig an ihr Ziel kommen. Der Beruf passt zu dir, wenn du gern unterwegs bist, konzentriert fährst und Verantwortung ernst nimmst. Du bist zuverlässig, belastbar und kommst mit wechselnden Arbeitszeiten klar.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual. Du lernst im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Viele Betriebe stellen Bewerber/innen mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Schulabschluss ein.
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Das lernst du unter anderem:
- Fahrzeuge sicher führen
- Verkehrsregeln und Vorschriften anwenden
- Fahrten und Routen planen
- Lenk- und Ruhezeiten beachten
- Fahrzeuge kontrollieren und warten
- Ladung sichern
- Güter oder Personen befördern
- Fracht- und Beförderungspapiere bearbeiten
- mit Kund/innen und Fahrgästen umgehen
- wirtschaftlich und umweltschonend fahren
Welche Voraussetzungen brauchst du als Berufskraftfahrer/in?
Was solltest du mitbringen?
- Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit
- Konzentrationsfähigkeit
- technisches Verständnis
- körperliche Belastbarkeit
- einen guten Orientierungssinn
- Freude am Fahren
- Bereitschaft zu Schichtarbeit und längeren Fahrten
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 825 € bis 1.270 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 885 € bis 1.335 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 977 € bis 1.401 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Berufskraftfahrer/in zu dir?
Du fährst gern, bist zuverlässig und suchst einen praktischen Beruf? Dann solltest du dir diese Ausbildung genauer anschauen. Das spricht dafür:
- Viel unterwegs: Dein Arbeitsplatz ist die Fahrerkabine, und du siehst viel von Deutschland.
- Verantwortung: Du bist zuständig für dein Fahrzeug, die Ladung und die Menschen, die du beförderst.
- Moderne Technik: Du fährst verschiedene und moderne Nutzfahrzeuge.
- Du wirst gebraucht: Transport und Personenverkehr sind wichtige Bereiche.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Berufskraftfahrer/in?
Was du als Berufskraftfahrer/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer lange Radtouren mit Karte oder App plant, am Fahrrad Bremsen und Licht selbst prüft oder für Vereinsfahrten das Gepäck sicher verlädt, zeigt Betrieben Orientierungssinn, Technikverständnis und Verantwortung. Wer pünktlich zum Ferienjob erscheint und beim Schach lange konzentriert bleibt, beweist Zuverlässigkeit und einen klaren Kopf. Wenn du lieber Pakete schnell ans Ziel bringst, schau dir Fachkraft Kurier-, Express- und Postdienstleistungen an. Für Ordnung im Lager passt Fachkraft Lagerlogistik.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- lange Radtouren mit Karte oder App planst Orientierungssinn
- am Fahrrad Bremsen und Licht selbst prüfst Technikverständnis
- für Vereinsfahrten das Gepäck sicher verlädst Verantwortung
- pünktlich zu deinem Ferienjob erscheinst Zuverlässigkeit
- im Schachclub lange konzentriert bleibst Konzentration
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 4 · Wie häufig?
rund 1.400
Betriebe bilden aus
Platz 16 von 340 Berufen.
2 von 4 · Plan B im selben Betrieb
Jeder 3. Betrieb
bildet auch Fachkraft Lagerlogistik aus.
Fast jeder 3. bildet auch Kaufleute Spedition und Logistikdienstleistungen aus.
3 von 4 · Wo?
- Nordrhein-Westfalen310
- Bayern210
- Niedersachsen210
Die meisten Betriebe: Kreis Steinfurt, Landkreis Emsland, Region Hannover
4 von 4 · Um die Ecke
Wer bildet bei dir aus?
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Nach der Ausbildung stehen dir viele Bereiche im Verkehr und in der Logistik offen. Hier kannst du arbeiten:
- in Speditionen und Transportunternehmen
- bei Paket- und Kurierdiensten
- in Busunternehmen und Verkehrsbetrieben
- in Entsorgungsunternehmen
- in Bau- und Lieferunternehmen
- in Industrie- und Handelsunternehmen
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Kraftverkehrsmeister/in: für leitende Aufgaben im Betrieb
- Disponent/in: Du planst Touren und Einsätze.
- Fuhrparkleiter/in: Du bist für die Fahrzeugflotte verantwortlich.
- Gefahrgutfahrer/in: Du transportierst besondere Güter.
- Ausbilder/in: Du gibst dein Wissen an den Nachwuchs weiter.
- Fachwirt/in für Güterverkehr und Logistik: für kaufmännische und organisatorische Aufgaben
Fazit: Du hältst den Alltag in Bewegung
Als Berufskraftfahrer/in übernimmst du Verantwortung und bist ständig in Bewegung. Du bringst Waren und Menschen sicher ans Ziel und leistest einen wichtigen Beitrag zu unserem Alltag. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual. Danach kannst du dich zum/zur Kraftverkehrsmeister/in, Disponent/in oder Fuhrparkleiter/in weiterbilden.
Lust auf die Straße? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Transport, Lager, Logistik.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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