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Ausbildung Beton- und Stahlbetonbauer/in
Ausbildung: Bauen, was trägt
Willst du sehen, wie aus Stahl und Beton ein ganzes Bauwerk wächst? Dann kann die Ausbildung zum/zur Beton- und Stahlbetonbauer/in gut zu dir passen. Du baust Konstruktionen für Gebäude, Brücken, Hallen und andere Bauwerke. Du arbeitest mit Schalungen, Bewehrungen, Beton, Maschinen und Bauplänen. Du packst gern praktisch an, bist körperlich belastbar und magst Baustellen. Hier erfährst du, was du als Beton- und Stahlbetonbauer/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Hinweis: Der Beruf wurde zum August 2026 neu geordnet. Seitdem gehören auch Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Sanierung, also Bauen im Bestand, zur Ausbildung.
Auf einen Blick
Beton- und Stahlbetonbauer/in auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
In der DDR hieß der Beruf: Baufacharbeiter/in (Schwerpunkte Montagearbeiten, Stahlbetonarbeiten, Montagebau)
Im Alltag sagt man auch: Betonbauer/in
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949. Die DDR-Berufe gingen mit der Wiedervereinigung 1990 in den heutigen Ausbildungsberufen auf.
Was macht ein/e Beton- und Stahlbetonbauer/in?
Du stellst Bauteile aus Beton und Stahlbeton her. Du arbeitest auf Baustellen, in Rohbauten oder in Fertigteilwerken. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Schalungen bauen: Du stellst Formen her, in die später der Beton gegossen wird.
- Bewehrungen einbauen: Du verlegst Stahlstäbe oder Stahlmatten, damit der Beton tragfähig wird.
- Beton einbringen: Du füllst Beton in die Schalung, verdichtest ihn und bearbeitest die Oberfläche.
- Bauteile herstellen: Du baust Wände, Decken, Stützen, Treppen, Fundamente und Brückenbauteile.
- Pläne lesen: Du arbeitest nach Zeichnungen, Maßen und technischen Vorgaben.
- Prüfen und sanieren: Du kontrollierst Betonflächen und besserst Schäden aus.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Du schaffst tragende Bauteile für viele wichtige Bauwerke. Deine Arbeit bleibt sichtbar oder steckt als starke Grundlage im Gebäude. Der Beruf passt zu dir, wenn du gern draußen arbeitest, anpacken kannst und sorgfältig nach Plan vorgehst. Du bist körperlich fit und kommst mit Lärm, Staub, Wetter und Höhe klar.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Beton- und Stahlbetonbauer/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual. Du lernst im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Viele Betriebe stellen Bewerber/innen mit Hauptschulabschluss oder mittlerem Schulabschluss ein.
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Das lernst du unter anderem:
- Baustellen einrichten und sichern
- Bauzeichnungen lesen
- Schalungen herstellen und aufbauen
- Bewehrungen anfertigen und einbauen
- Beton mischen, einbringen und verdichten
- Betonoberflächen bearbeiten
- Fertigteile herstellen und montieren
- Bauwerke prüfen und instand setzen
- Maschinen und Werkzeuge bedienen
- Arbeitssicherheit und Umweltschutz beachten
Welche Voraussetzungen brauchst du als Beton- und Stahlbetonbauer/in?
Was solltest du mitbringen?
- handwerkliches Geschick
- körperliche Belastbarkeit
- technisches Verständnis
- Sorgfalt und Genauigkeit
- Teamfähigkeit
- Schwindelfreiheit
- Interesse an Mathe, Werken und Technik
- Lust, draußen auf Baustellen zu arbeiten
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 1.122 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.351 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.610 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Beton- und Stahlbetonbauer/in zu dir?
Du packst gern an, magst Technik und willst echte Bauwerke mitgestalten? Dann solltest du dir diese Ausbildung genauer anschauen. Das spricht dafür:
- Starke Bauwerke: Du baust Fundamente, Decken, Wände und Brücken.
- Sichtbare Ergebnisse: Am Ende des Tages siehst du, was du geschafft hast.
- Solide Grundlagen: Schalung, Bewehrung und Beton sind das Handwerkszeug des Bauens.
- Gute Chancen: Fachkräfte werden auf Baustellen und im Ingenieurbau gebraucht.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Beton- und Stahlbetonbauer/in?
Was du als Beton- und Stahlbetonbauer/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer fürs Gartenhaus das Fundament mit anrührt, im Werkunterricht genau nach Zeichnung arbeitet oder beim Klettern hoch oben ruhig bleibt, zeigt Betrieben Kraft, Geschick und Mut. Wer dazu im Verein Fußball oder Rugby spielt, beweist Teamgeist, denn auf der Baustelle schafft niemand etwas allein. Wenn du Bauteile lieber in der Halle herstellst, schau dir Betonfertigteilbauer/in an. Für Mauern aus Stein passt Maurer/in.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- beim Gartenhausfundament Beton anrührst Belastbarkeit
- im Werkunterricht nach Zeichnung arbeitest Genauigkeit
- beim Klettern hoch oben ruhig bleibst Schwindelfreiheit
- im Verein Fußball oder Rugby spielst Teamgeist
- beim Umbau zu Hause tatkräftig mithilfst Geschick
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 4 · Wie häufig?
rund 660
Betriebe bilden aus
Platz 36 von 340 Berufen.
2 von 4 · Plan B im selben Betrieb
Jeder 2. Betrieb
bildet auch Maurer/in aus.
Fast jeder 3. bildet auch Straßenbauer/in aus.
3 von 4 · Wo?
- Bayern160
- Baden-Württemberg110
- Nordrhein-Westfalen90
Die meisten Betriebe: Landkreis Emsland, Ostalbkreis, Hamburg
4 von 4 · Passt der Beruf?
Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?
Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Nach der Ausbildung stehen dir viele Bereiche der Bauwirtschaft offen. Hier kannst du arbeiten:
- in Hochbauunternehmen
- in Beton- und Stahlbetonbaubetrieben
- in Brücken- und Ingenieurbauunternehmen
- in Fertigteilwerken
- in Sanierungsunternehmen
- in Bauunternehmen für den Industriebau
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Beton- und Stahlbetonbauermeister/in: Du übernimmst Leitung, bildest aus und kannst dich selbstständig machen.
- Werkpolier/in oder Polier/in: Du führst Teams auf der Baustelle.
- Techniker/in Bautechnik: für Aufgaben in Planung und Bauleitung
- Vorarbeiter/in: Du koordinierst deine Kolleg/innen vor Ort.
- Ausbilder/in: Du gibst dein Wissen an den Nachwuchs weiter.
- Studium: zum Beispiel Bauingenieurwesen
Fazit: Du baust das Fundament
Als Beton- und Stahlbetonbauer/in baust du Fundamente, Wände, Decken, Stützen und Brückenbauteile. Du arbeitest mit Beton, Stahl, Schalungen, Plänen und Maschinen. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual. Danach kannst du Polier/in, Meister/in oder Techniker/in werden oder Bauingenieurwesen studieren.
Lust auf Baustelle? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Handwerk und Bau.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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