Elektroniker/in für Geräte und Systeme
Die Experten für elektronische Technik

Du zerlegst leidenschaftlich gerne elektronische Geräte, um zu verstehen, wie sie funktionieren, und baust sie dann mit noch größerer Begeisterung wieder zusammen? Wenn du ein Auge fürs Detail hast, präzise arbeitest und ein/e echte/r Feinmechaniker/in der Elektronik und System-Tüftler/in bist, dann könnte der Beruf als Elektroniker/in für Geräte und Systeme genau dein Karriereweg sein! Als dieser Profi bist du die unerlässliche Kraft hinter der Entwicklung, Produktion und Reparatur all der cleveren Gadgets und Anlagen, die unseren Alltag und unsere Industrie prägen.
Was lernst du als Elektroniker/in für Geräte und Systeme?
Als Elektroniker/in für Geräte und Systeme ist dein Arbeitsalltag geprägt vom Zusammenbau, der Installation, Wartung und Prüfung komplexer elektronischer Geräte und Systeme. Du bist gleichermaßen Handwerker/in, Diagnostiker/in, Qualitätskontrolleur/in und manchmal auch Software-Spezialist/in. Deine Aufgaben sind unglaublich vielseitig und erfordern sowohl feines Fingerspitzengefühl als auch analytisches Denken und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein:
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Geräte montieren und anschließen: Das ist ein zentraler Bestandteil deiner Tätigkeit. Du baust elektronische Komponenten wie Platinen, Sensoren, Prozessoren und Displays in Gehäuse ein. Du verdrahtest sie nach Schaltplänen, lötest winzige Bauteile und stellst die mechanische Verbindung her.
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Systeme in Betrieb nehmen und konfigurieren: Nachdem du alles montiert hast, erweckst du die Geräte zum Leben. Du installierst Software, konfigurierst Schnittstellen und führst Funktionstests durch, um sicherzustellen, dass alles perfekt läuft – ob es sich um ein Medizingerät, eine Steuerung für eine Maschine oder ein Kommunikationssystem handelt.
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Fehlersuche und Reparatur: Wenn ein Gerät streikt oder ein System eine Fehlfunktion meldet, schlägt deine Stunde! Du analysierst mit speziellen Messgeräten und Diagnosesoftware die Ursache der Störung, findest den defekten Chip oder die unterbrochene Leitung und reparierst oder tauschst Komponenten aus. Das erfordert oft detektivisches Gespür und Präzision.
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Qualitätskontrolle und Prüfung: Bevor ein Gerät das Werk verlässt, muss es durch deine Hände! Du unterziehst elektronische Produkte umfassenden Tests, um ihre einwandfreie Funktion, Langlebigkeit und die Einhaltung aller Qualitätsstandards und Normen zu gewährleisten.
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Software-Anpassung und Updates: Viele Geräte sind softwarebasiert. Du spielst Updates auf, passt Firmware an und kümmerst dich darum, dass die Software reibungslos mit der Hardware zusammenspielt.
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Prototypenbau und Weiterentwicklung: Manchmal bist du auch an der Entwicklung neuer Geräte beteiligt, baust Prototypen, testest neue Komponenten und gibst Feedback an die Entwicklungsingenieur/innen.
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Dokumentation: Jeder Schritt deiner Arbeit wird präzise dokumentiert. Du erstellst Prüfprotokolle, Arbeitsanweisungen und Fehlerberichte. Diese detaillierte Dokumentation ist für Produktion und Qualitätssicherung unerlässlich.

Das kann dir der Beruf bieten:
Deinen Arbeitsplatz findest du hauptsächlich in Fertigungshallen, Laboren oder Serviceabteilungen von Unternehmen der Elektroindustrie, der Medizintechnik, der Automobilzulieferer, in Forschungseinrichtungen oder bei Dienstleistern für Elektronik. Du arbeitest oft im Team, aber auch eigenverantwortlich an hochsensiblen Geräten.
Das erwartet dich während der Elektroausbildung:
Die Ausbildung zum/zur Elektroniker/in für Geräte und Systeme ist ein anerkannter dualer Ausbildungsberuf und dauert in der Regel 3,5 Jahre. Du lernst im Ausbildungsbetrieb (das kann ein Hersteller von Medizintechnik, Kommunikationsgeräten, Industriesteuerungen oder Unterhaltungselektronik sein) die praktischen Fertigkeiten direkt an den Geräten und Systemen. Du machst dich mit verschiedenen Bauteilen, Messverfahren und Fertigungsprozessen vertraut. In der Berufsschule erwirbst du die notwendigen theoretischen Grundlagen über Elektrotechnik, Elektronik, Mikroprozessortechnik, Mess- und Prüftechnik, Qualitätssicherung, technische Dokumentation, Physik, Mathematik und Arbeits- und Umweltschutz.
Inhalte deiner Ausbildung sind unter anderem:
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Grundlagen der Elektronik und Elektrotechnik: Du erwirbst tiefgehendes Wissen über Strom, Spannung, Widerstand, Leistung und die Funktionsweise und Eigenschaften elektronischer Bauelemente (z.B. Widerstände, Kondensatoren, Dioden, Transistoren, integrierte Schaltkreise).
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Schaltungsanalyse und -aufbau: Du beschäftigst dich intensiv mit dem Lesen, Verstehen und dem praktischen Aufbau von analogen und digitalen Schaltungen.
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Messtechnik und Prüfverfahren: Du erhältst umfassende Kenntnisse über den sicheren und präzisen Einsatz von Messgeräten wie Oszilloskopen, Multimetern und Logikanalysatoren zur Funktionsprüfung und Fehlersuche.
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Montage- und Verbindungstechniken: Du lernst verschiedene Löt-, Steck- und Verbindungstechniken für elektronische Komponenten kennen und anwenden.
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Programmierung (Grundlagen): Du bekommst Einblicke in die Funktionsweise von Mikrocontrollern und lernst, einfache Programme oder Firmware zu erstellen und zu implementieren.
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Qualitätsmanagement: Du beschäftigst dich mit den Methoden zur Sicherstellung der Qualität elektronischer Produkte und Prozesse.
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Technische Dokumentation: Du schulst deine Fähigkeit, Schaltpläne, Stücklisten, technische Zeichnungen und Bedienungsanleitungen zu erstellen und zu interpretieren.
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Arbeits- und Umweltschutz: Du lernst die geltenden Sicherheitsvorschriften im Umgang mit elektronischen Geräten und Materialien kennen und beachtest Umweltschutzaspekte.
Was du mitbringen solltest:
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Guter Realschulabschluss oder Abitur/Fachabitur
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Ausgeprägtes Interesse an Elektronik, Physik und Informatik
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Logisches Denkvermögen und analytische Fähigkeiten
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Sehr sorgfältige, präzise und geduldige Arbeitsweise
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Gutes räumliches Vorstellungsvermögen
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Feinmotorisches Geschick (wichtig beim Löten kleiner Bauteile)
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Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit
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Teamfähigkeit
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Lernbereitschaft (die Elektronikbranche entwickelt sich rasant weiter)
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Gute Deutsch- und Englischkenntnisse (für Fachliteratur und internationale Produkte)
Deine Karriere als Elektroniker/in für Geräte und Systeme
Der Beruf des/der Elektroniker/in für Geräte und Systeme ist absolut zukunftssicher und von entscheidender Bedeutung für fast alle Technologiebranchen. Ob in der Medizintechnik, der Automobilindustrie, der Telekommunikation oder im Bereich der erneuerbaren Energien – überall werden Fachkräfte gebraucht, die elektronische Komponenten und ganze Systeme verstehen, fertigen und am Laufen halten. Deine Jobchancen sind exzellent, wenn du qualifiziert, präzise und lernbereit bist:
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In der Elektro- und Elektronikindustrie (Herstellung von Geräten, Bauteilen)
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In der Medizintechnik (z.B. bei Herstellern von Diagnostikgeräten, Beatmungsgeräten)
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In der Automobilzulieferindustrie (Entwicklung und Fertigung von Steuergeräten, Sensoren)
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Im Bereich der Automatisierungs- und Regelungstechnik
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Bei Herstellern von Telekommunikationsgeräten
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In Forschung und Entwicklung (Prototypenbau, Testreihen)
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Im technischen Service und Kundendienst für elektronische Produkte.
Deine Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig und eröffnen dir neue Karrierewege:
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Staatlich geprüfte/r Techniker/in (Fachrichtung Elektrotechnik oder Informatik): Dies ist eine beliebte Aufstiegsweiterbildung, die dich für anspruchsvollere technische Aufgaben, Projektleitung und mittlere Führungspositionen qualifiziert.
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Elektronikmeister/in: Wenn du Führungsverantwortung übernehmen und einen eigenen Betrieb gründen oder die Leitung einer Abteilung übernehmen möchtest.
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Spezialisierungen: Vertiefe dein Wissen in gefragten Feldern wie Embedded Systems, Leistungselektronik, Optoelektronik, Sensorik oder Qualitätssicherung in der Elektronikfertigung.
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Geprüfte/r Industriemeister/in Elektrotechnik: Wenn du eine leitende Position in der Produktion oder Instandhaltung eines Industrieunternehmens anstrebst.
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Ausbilder/in: Wenn du dein Wissen und deine Erfahrung gerne an den Nachwuchs weitergeben möchtest, kannst du dich zum/zur Ausbilder/in qualifizieren.
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Studium (mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung): Studiengänge wie Elektrotechnik, Elektronik, Mechatronik, Mikrosystemtechnik oder Technische Informatik an Fachhochschulen oder Universitäten können dir den Zugang zu anspruchsvollen Ingenieurpositionen in Forschung, Entwicklung, Konstruktion oder im Projektmanagement ebnen.
Deswegen wirst du Elektroniker/in für Geräte und Systeme:
Du hast Lust auf:
- Vielseitigkeit: Du wirst in der Lage sein, in verschiedenen Bereichen zu arbeiten, einschließlich der Herstellung, Installation und Wartung von elektronischen Geräten und Systemen.
- Praktische Fähigkeiten: Du wirst lernen, wie man Baugruppen anpasst, Leiterplatten erstellt, Komponenten montiert und elektronische Geräte und Systeme für verschiedene Verwendungszwecke herstellt.
- Problembehebung: Du wirst oft zur Hilfe gerufen, wenn etwas kaputt ist, und du wirst die Fähigkeiten erwerben, um diese Probleme zu beheben.
- Gute Verdienstmöglichkeiten: Als Elektroniker/in für Geräte und Systeme gehörst du zu den Bestverdienern der Handwerksberufe.
- Zukunftssicher: Mit dem Fortschritt der Technologie wird die Nachfrage nach Fachleuten in diesem Bereich voraussichtlich steigen.
Vergütung: Elektroniker/in für Geräte und Systeme
Jahr | Vergütung |
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1. Ausbildungsjahr | 1.080 EUR bis 1.190 EUR |
2. Ausbildungsjahr | 1.160 EUR bis 1.260 EUR |
3. Ausbildungsjahr | 1.240 EUR bis 1.330 EUR |
Fazit: Die Helden der elektronischen Welt
Wenn du eine Tätigkeit suchst, die deine Begeisterung für Technik mit Präzision, analytischem Denken und der tiefen Zufriedenheit verbindet, an der Entstehung und Wartung der elektronischen Wunderwerke unserer Zeit mitzuwirken, dann bietet dir der Beruf als Elektroniker/in für Geräte und Systeme eine spannende und überaus "detailreiche" Zukunft!
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