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Ausbildung Fachkraft Straßen- und Verkehrstechnik
Ausbildung: Sichere Wege für alle
Wer sorgt eigentlich dafür, dass Ampeln schalten und Straßen sicher sind? Zum Beispiel du, mit der Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik. Du arbeitest am Bau und an der Instandhaltung von Straßen, Wegen und Brücken. Du installierst Ampeln, Verkehrszeichen und Schutzplanken. Du vermisst Baustellen und prüfst Baustoffe. So sorgst du für sichere und langlebige Verkehrswege. Dafür brauchst du technisches Verständnis, Sorgfalt und Lust auf Arbeit im Freien. Hier erfährst du, was du als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Was macht eine Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik?
Dein Alltag verbindet Straßenbau, Verkehrstechnik und Messtechnik. Du bist Bauprofi, Vermesser/in und Techniker/in in einer Person. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
- Verkehrswege bauen und erhalten: Du arbeitest beim Neubau, bei der Erweiterung und bei der Sanierung von Straßen, Wegen, Plätzen und Brücken mit. Du stellst den Unterbau her, baust Asphalt ein oder pflasterst Wege. Dabei bedienst du Baumaschinen.
- Verkehrsleitsysteme: Du installierst und wartest Ampeln, Verkehrszeichen, Markierungen und Schutzplanken. Du prüfst, ob sie funktionieren und gut sichtbar sind.
- Vermessen und prüfen: Du vermisst Gelände und kontrollierst den Baufortschritt. Du nimmst Proben von Asphalt oder Beton und prüfst sie im Labor.
- Dokumentieren: Du hältst Messergebnisse und Arbeiten fest, pflegst Daten in Software ein und erstellst technische Skizzen.
- Baustellen absichern: Du stellst Warnschilder auf, richtest Umleitungen ein und leitest den Verkehr an Gefahrenstellen vorbei.
- Moderne Technik nutzen: Du arbeitest mit GPS-Geräten, Software zur Verkehrssteuerung, Drohnen oder Laserscannern.
- Umweltschutz: Du beachtest Umweltauflagen, entsorgst Materialien fachgerecht und gehst sparsam mit Baustoffen um.
Wie läuft die Ausbildung zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik ab?
Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre und ist dual. Dein Ausbildungsbetrieb kann ein Straßenbauunternehmen, eine Straßenmeisterei, ein Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen oder eine Straßenbaubehörde sein. In der Berufsschule lernst du die Theorie, zum Beispiel Baustoffkunde, Vermessung, Verkehrstechnik, Straßen- und Tiefbau und Arbeitssicherheit.
Das lernst du unter anderem:
- Baustoffkunde: Eigenschaften und Einsatz von Asphalt, Beton, Pflastersteinen und Schotter
- Vermessungstechnik: Nivellier, Theodolit und GPS-Geräte, Geländepläne und das Abstecken von Bauwerken
- Straßen- und Tiefbau: Bauweisen von Straßen und Plätzen, Erdbau, Kanalbau und Entwässerung
- Verkehrstechnik: Installation und Wartung von Ampeln, Verkehrszeichen, Markierungen und Leitsystemen
- Planen und Zeichnen: technische Zeichnungen lesen und erstellen, oft mit CAD-Software
- Qualitätssicherung: Materialprüfung, Bauüberwachung und Dokumentation
- Arbeitssicherheit und Umweltschutz: Unfallverhütung auf Baustellen und umweltgerechter Umgang mit Baustoffen
- Baumaschinen: sichere Bedienung verschiedener Maschinen
Was du mitbringen solltest
- einen mittleren Schulabschluss oder einen guten Hauptschulabschluss
- technisches Verständnis und handwerkliches Geschick
- Interesse an Mathe, Physik und Geografie
- eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise
- räumliches Vorstellungsvermögen
- körperliche Fitness für Arbeit im Freien, Heben und Tragen
- Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein
- Bereitschaft, bei jedem Wetter zu arbeiten
Baustelle, Büro und Berufsschule
In der Ausbildung wechselst du zwischen der Praxis im Betrieb und dem Unterricht in der Berufsschule. Du arbeitest auf Baustellen und lernst auch die Arbeit im Planungsbüro kennen. Diese Themen begleiten dich dabei:
- Bauplanung und Ausführung: Du betreust Bauprojekte von der Planung bis zur Umsetzung.
- Technische Zeichnungen: Du liest und erstellst Pläne für deine Projekte.
- Verkehrsplanung: Du lernst, wie Verkehr geplant und gesteuert wird.
- Recht: Du erfährst, welche Gesetze und Vorschriften im Straßen- und Verkehrsbau gelten.
Deine Karriere nach der Ausbildung
Eine funktionierende Infrastruktur ist die Basis für Wirtschaft und Gesellschaft. Verkehrswege werden ständig modernisiert. Dafür braucht es qualifizierte Fachkräfte. Hier kannst du arbeiten:
- bei Straßenbauämtern und kommunalen Baubetrieben
- bei Tiefbauunternehmen und Straßenbaufirmen
- in Ingenieurbüros für Straßenplanung und Verkehrstechnik
- bei Herstellern von Verkehrstechnik wie Ampelanlagen und Leitsystemen
- in der Verwaltung von Landkreisen und Städten im Verkehrsmanagement
- bei Sachverständigenbüros für Straßenbau und Verkehrssicherheit
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Straßenbauermeister/in: für Führungsaufgaben auf Baustellen, die Ausbildung von Nachwuchs und eigene Projekte
- Techniker/in: Bautechnik mit Schwerpunkt Tiefbau oder Straßenbau oder Vermessungstechnik
- Polier/in: für die Leitung einer Baustelle oder eines Bautrupps
- Spezialisierung: zum Beispiel Brückenprüfung, Asphalttechnologie, digitale Vermessung, Verkehrsflusstechnik oder Smart Mobility
- Ausbilder/in: Du gibst dein Wissen an den Nachwuchs weiter.
- Geprüfte/r Fachwirt/in für Bau- und Immobilienmanagement: für kaufmännische Aufgaben
- Studium: Mit Hochschulzugangsberechtigung zum Beispiel Bauingenieurwesen, Vermessungswesen, Geoinformatik oder Verkehrsingenieurwesen
Auf einen Blick
Fachkraft Straßen- und Verkehrstechnik auf einen Blick
Quellen: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit · BA, Anlage Sprachniveaus · abgerufen am 1. Oktober 2026
Fachkraft Straßen- und Verkehrstechnik in Zahlen
1 von 3 · Wie häufig?
3
Betriebe bilden aus
Platz 300 von 340 Berufen.
2 von 3 · Wo?
- Baden-Württemberg1
- Berlin1
- Hessen1
Die meisten Betriebe: Wiesbaden, Landkreis Tuttlingen, Berlin
3 von 3 · Um die Ecke
Wer bildet bei dir aus?
Daten: dein-ausbildungsplatz.de, Ausschnitt der eingetragenen Ausbildungsbetriebe, Zahlen gerundet. Stand: 5. Oktober 2026.
Passt die Ausbildung zu dir?
Dich interessiert, wie Straßen und Verkehr funktionieren? Dann solltest du dir diesen Beruf genauer anschauen. Das spricht für die Ausbildung:
- Technik und Infrastruktur: Du lernst, wie Verkehrswege geplant, gebaut und erhalten werden.
- Abwechslung: Du arbeitest auf Baustellen und im Planungsbüro, mit Praxis und Theorie.
- Sicherheit für alle: Deine Arbeit hilft, dass Menschen sicher an ihr Ziel kommen.
- Gute Aussichten: Infrastruktur wird ausgebaut und modernisiert. Fachkräfte sind in öffentlichen und privaten Betrieben gefragt.
Ausbildungsvergütung als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 1.122 € bis 1.297 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.351 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.401 € bis 1.610 € |
Fazit: Du bringst Menschen sicher ans Ziel
Als Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik baust und wartest du Straßen, Brücken und Verkehrsleitsysteme. Du arbeitest draußen, mit Messtechnik und mit moderner Software. Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre und ist dual. Danach kannst du dich spezialisieren, Meister/in werden oder studieren.
Lust auf Straße und Technik? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
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