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Ausbildung Informa­ti­kas­sistent/in

Ausbildung: Du bist die erste Hilfe für die IT

Symbolbild: Ausbildung Informatikassistent/in

Bist du die Person, die gerufen wird, wenn der Drucker streikt? Dann könnte die Ausbildung zum/zur Informa­ti­kas­sistent/in gut zu dir passen. Du bist die rechte Hand von IT-Spezialist/innen. Du hilfst dabei, Computer und Software zu instal­lieren und zu warten. Du unterstützt Anwender/innen bei Problemen. So läuft die digitale Technik im Unternehmen. Du brauchst Interesse an Hardware, Software und Netzwerken und viel Geduld mit Menschen. Hier erfährst du, was du als Informa­ti­kas­sistent/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.

Was macht ein/e Informa­ti­kas­sistent/in?

Du arbeitest mit Computern und Netzwerken und hast viel Kontakt zu Kolleg/innen und Kund/innen. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

  • Hardware: Du richtest Computer, Laptops und Drucker ein, prüfst sie und tauschst defekte Teile aus.
  • Software: Du installierst Programme, stellst sie ein und beantwortest Fragen zu Office, E-Mail und Fachsoftware.
  • Netzwerke und Systeme: Du hilfst bei Benutzerkonten und Netzwerkzugängen und behebst einfache Störungen.
  • Fehler beheben: Bei IT-Problemen bist du die erste Anlaufstelle. Du nimmst Störungen auf und löst sie selbst oder unter Anleitung.
  • Daten sichern: Du hilfst bei Datensicherungen und beim Datenschutz.
  • Dokumentieren: Du pflegst Inventarlisten, schreibst Anleitungen und hältst Lösungswege fest.
  • Bestellen und verwalten: Du bestellst Hard- und Software und verwaltest das IT-Lager.
  • Kommunizieren: Du erklärst Technik freundlich und verständlich, auch für Leute ohne IT-Wissen.
informatik

Wo arbeitest du als Informa­ti­kas­sistent/in?

Du arbeitest meist in der IT-Abteilung eines Unternehmens. Das kann jede Branche sein. Auch IT-Dienst­leister, System­häuser und Bildungs­ein­rich­tungen brauchen dich. Du sorgst im Hintergrund dafür, dass die Computer laufen und alle gut arbeiten können.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Informa­ti­kas­sistent/in ab?

Die Ausbildung ist schulisch und dauert in der Regel 2 Jahre. Sie findet an Berufs­fach­schulen oder Kollegs statt. Praktika in Unternehmen sorgen oft für den Praxisbezug. Dort wendest du dein Wissen direkt an.

Das lernst du unter anderem:

  • Informatik: Aufbau von Computern, Betriebssysteme wie Windows und Linux, Anwendungen und Netzwerke
  • Programmierlogik: Grundprinzipien der Programmierung und einfache Skripte
  • Datenbanken: Aufbau und Nutzung von Datenbanksystemen
  • Hardware: Komponenten einbauen und Fehler finden
  • Standardsoftware: zum Beispiel Office-Pakete
  • Netzwerktechnik: Grundlagen, IP-Adressen und Protokolle
  • Service und Support: Kommunikation mit Anwender/innen und strukturierte Fehleranalyse
  • Datenschutz und IT-Sicherheit: Grundlagen und Schutzmaßnahmen
  • Betriebswirtschaft: kaufmännische Grundbegriffe und Abläufe

Was du mitbringen solltest

  • einen guten Hauptschulabschluss oder einen mittleren Schulabschluss
  • Interesse an Computern und Technik
  • logisches Denken
  • eine sorgfältige Arbeitsweise
  • Geduld und Freude an Kommunikation
  • Hilfsbereitschaft
  • gute PC-Kenntnisse
  • Lust, Neues zu lernen

Deine Karriere nach der Ausbildung

Fast jedes Unternehmen braucht funktio­nierende IT. Als Informa­ti­kas­sistent/in bist du die erste Anlauf­stelle bei Problemen und entlastest IT-Spezialist/innen. Hier kannst du arbeiten:

  • in der IT-Abteilung von Unternehmen aller Größen
  • bei IT-Dienstleistern und Systemhäusern
  • in der öffentlichen Verwaltung, etwa im IT-Support von Behörden oder Schulen
  • im E-Commerce und bei Online-Dienstleistern
  • in Bildungseinrichtungen

So kannst du dich weiter­ent­wickeln:

  • Fachinformatiker/in: Du machst eine weitere Ausbildung, etwa in Systemintegration oder Anwendungsentwicklung. Sie lässt sich oft verkürzen.
  • IT-Spezialisierung: Kurse und Zertifikate in Netzwerkadministration, IT-Security oder Datenbanken
  • IT-Support-Spezialist/in: für komplexere Fälle und bestimmte Software
  • Techniker/in für Informatik: Weiterbildung an einer Fachschule für planerische und leitende Aufgaben
  • Ausbilder/in: wenn du dein Wissen weitergeben willst
  • Studium: Mit Abitur, Fachabitur oder beruflicher Qualifikation kannst du Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Angewandte Informatik studieren.

Auf einen Blick

Informa­ti­kas­sistent/in auf einen Blick

Dauer2 bzw. 3 Jahre
Ausbildungschulisch, IT, Computer und Mathematik
1. Jahrkeine Vergütung
Schulabschlussi. d. R. MSA
Deutsch: empfohlen B2. Damit kommst du gut durch Berufsschule und Prüfung.

Quellen: BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · BA, Anlage Sprach­niveaus · abgerufen am 1. Oktober 2026

Passt die Ausbildung zu dir?

Du lernst gern Neues und tüftelst an Technik? Dann solltest du dir die Ausbildung genauer anschauen. Das spricht dafür:

  • Technisches Umfeld: Du nimmst IT-Systeme in Betrieb, wartest und betreust sie.
  • Immer was Neues: Du arbeitest dich schnell in neue Themen und Technologien ein.
  • Abwechslung: Du installierst Software, behebst Fehler und betreust Kund/innen.
  • Viele Einsatzorte: Du kannst in der Industrie, im Handel oder in der Verwaltung arbeiten.

Vom Hobby zum Beruf

Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Informa­ti­kas­sistent/in?

Was du als Informa­ti­kas­sistent/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer den Großeltern das Smartphone einrichtet, den WLAN-Router zu Hause konfiguriert oder in der Schule beim Technikteam hilft, zeigt Betrieben Technik­ver­ständnis und Geduld. Wer dazu Nachhilfe gibt oder im Verein Basketball spielt, beweist, dass du gut erklären kannst und gern im Team arbeitest. Genau das braucht jeder IT-Support. Wenn dich Program­mieren und Systeme reizen, schau dir Fachin­for­matiker/in an. Für IT mit Kunden­kontakt passt Kaufmann/frau IT-System-Management.

Aus diesem Berufs­profil abgeleitet

Passt gut, wenn du gern …

  • Großeltern Handy und Laptop einrichtest Geduld
  • zu Hause WLAN und Drucker zum Laufen bringst Technikverständnis
  • in der Schule im Technik- oder Medienteam hilfst Hilfsbereitschaft
  • Nachhilfe gibst und Dinge einfach erklärst Kommunikation
  • Basketball oder Volleyball im Verein spielst Teamgeist

Im Kästchen: Das lesen Ausbil­dungs­be­triebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind

Ausbil­dungs­ver­gütung

Die Ausbildung ist schulisch. Deshalb bekommst du in der Regel keine Ausbil­dungs­ver­gütung.

Fazit: Deine Starthilfe in die IT

Als Informa­ti­kas­sistent/in verbindest du Technik mit Hilfsbe­reit­schaft. Du sorgst dafür, dass digitale Systeme funktio­nieren. Die Ausbildung ist schulisch und dauert in der Regel 2 Jahre. Danach kannst du zum Beispiel Fachin­for­matiker/in werden, dich spezia­li­sieren oder studieren.

Interesse geweckt? Informiere dich bei Berufs­fach­schulen und Kollegs in deiner Region über Plätze und Bewerbung.

Mehr Ausbil­dungs­berufe aus diesem Bereich findest du unter IT, Computer und Mathematik.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Vorschau: Berufsprofil Informatikassistent/in als PDF

Dieses Berufs­profil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Eltern­ge­spräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.

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