Schnellstart.
11 Branchen in Handel & Dienstleister
7 Branchen in Handwerk
3 Branchen in Industrie & Logistik
Ausbildung Investmentfondskaufmann/frau
Ausbildung: Du hältst im Fondsgeschäft die Fäden in der Hand
Was passiert eigentlich mit Geld, das in einen Fonds fließt? Das erfährst du in der Ausbildung zum/zur Investmentfondskaufmann/-frau. Du kümmerst dich um die Verwaltung, den Vertrieb und die Abwicklung von Investmentfonds. Du sorgst dafür, dass Anleger/innen ihr Geld sicher investieren können und alle Abläufe stimmen. Du arbeitest mit Finanzdaten, Gesetzen und vielen Geschäftspartner/innen. Dafür brauchst du ein gutes Zahlengefühl, Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Hier erfährst du, was du im Beruf machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Investmentfondskaufmann/frau auf einen Blick
Was macht ein/e Investmentfondskaufmann/-frau?
Du hast täglich mit Finanzdaten, rechtlichen Regeln und Anlageberater/innen, Banken und Großanleger/innen zu tun. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Fonds verwalten: Du bearbeitest die Ausgabe und Rücknahme von Fondsanteilen, erfasst Transaktionen und führst die Bestände. Alle Buchungen müssen korrekt und pünktlich sein.
- Daten und Berichte: Du prüfst Finanzdaten und erstellst regelmäßige Berichte für Anleger/innen, Aufsichtsbehörden und das Fondsmanagement.
- Kund/innen betreuen: Du beantwortest Fragen von Banken, Finanzberater/innen und institutionellen Anleger/innen und unterstützt den Vertrieb mit Informationen.
- Regeln einhalten: Du achtest darauf, dass alles den Gesetzen entspricht, etwa dem Kapitalanlagegesetzbuch und dem Geldwäschegesetz.
- Wertentwicklung messen: Du berechnest, wie sich ein Fonds entwickelt, und vergleichst ihn mit Benchmarks.
- Fondsbuchhaltung: Du erfasst Erträge und Aufwendungen und bewertest das Fondsvermögen.
- Abstimmen: Du stehst in Kontakt mit Depotbanken, Wirtschaftsprüfer/innen, Behörden und dem Fondsmanagement.
- Abläufe verbessern: Du hilfst dabei, Prozesse zu digitalisieren und zu automatisieren.
Wo arbeitest du als Investmentfondskaufmann/-frau?
Du arbeitest in Banken, Investmentgesellschaften, Kapitalverwaltungsgesellschaften oder bei spezialisierten Finanzdienstleistern. Du ziehst im Hintergrund die Fäden, damit Fonds sauber verwaltet werden.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Investmentfondskaufmann/-frau ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Die Ausbildung ist dual und dauert in der Regel 3 Jahre. Dein Ausbildungsbetrieb ist oft eine Investmentgesellschaft oder Bank. Dort lernst du in Fondsverwaltung, Fondsbuchhaltung, Vertrieb und Kundenbetreuung. In der Berufsschule geht es um Kapitalmärkte, Finanzprodukte, Volks- und Betriebswirtschaft, Rechnungswesen und Recht.
Das lernst du unter anderem:
- Kapitalmärkte: Aktien, Anleihen, Devisen und Fondsarten wie Aktien-, Renten- und Mischfonds
- Fondsgeschäft: Anlage, Verwaltung, Abrechnung und Bewertung von Fonds
- Rechnungswesen: doppelte Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung und Fondsbilanzierung
- Recht: Kapitalanlagegesetzbuch, Wertpapierhandelsgesetz, Geldwäschegesetz und weitere Vorschriften
- Wirtschaft: volks- und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge
- IT: Finanzsoftware, Datenbanken und Office
- Kommunikation: Anfragen von Geschäftspartner/innen beantworten
- Englisch: für die internationale Finanzbranche
- Risikomanagement: Risiken im Fondsgeschäft erkennen und bewerten
Welche Voraussetzungen brauchst du als Investmentfondskaufmann/-frau?
Was solltest du mitbringen?
- einen guten Realschulabschluss oder Abitur/Fachabitur
- Interesse an Wirtschaft und Finanzmärkten
- ein gutes Zahlenverständnis und analytisches Denken
- eine sorgfältige Arbeitsweise
- Verantwortungsbewusstsein und Diskretion
- Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit
- gute PC-Kenntnisse
- Lust, dich in komplexe Themen einzuarbeiten
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 1.400 € bis 1.496 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.470 € bis 1.558 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.550 € bis 1.620 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Investmentfondskaufmann/-frau zu dir?
Finanzen reizen dich mehr als jedes andere Schulfach? Dann solltest du dir den Beruf genauer anschauen. Das spricht für die Ausbildung:
- Finanzwelt von innen: Du verwaltest und betreust Investmentfonds und setzt dein Wissen aus Finanzwirtschaft und Kundenberatung ein.
- Zahlen mit Urteilskraft: Du analysierst Finanzdaten und triffst fundierte Entscheidungen.
- Abwechslung: Du beobachtest Finanzmärkte, verwaltest Fondsvermögen und berätst Kund/innen.
- Verschiedene Arbeitgeber: Du kannst in Banken, Versicherungen oder Fondsgesellschaften arbeiten.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Investmentfondskaufmann/frau?
Was du als Investmentfondskaufmann/frau jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer Wirtschaftsnachrichten verfolgt, beim Börsenspiel der Schule mitmacht oder das eigene Taschengeld genau plant, zeigt Betrieben Zahlengefühl und Interesse an Finanzen. Wer dazu die Vereinskasse prüft oder in der Schülerfirma die Buchhaltung übernimmt, beweist Sorgfalt und Verantwortung. Ein Teamsport zeigt außerdem, dass du gut mit anderen arbeitest. Wenn dich Kundenberatung reizt, schau dir Bankkaufmann/frau an. Für Versicherungen und Anlagen passt Kaufmann/frau für Versicherungen und Finanzanlagen.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- beim Planspiel Börse der Schule mitmachst Zahlengefühl
- Wirtschaftsnachrichten und Kurse verfolgst Neugier
- dein Taschengeld mit einer Tabelle planst Genauigkeit
- in der Schülerfirma die Buchhaltung übernimmst Verantwortung
- Hockey oder Volleyball in einer Mannschaft spielst Teamgeist
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 3 · Wie häufig?
3
Betriebe bilden aus
Platz 304 von 340 Berufen.
2 von 3 · Wo?
- Hamburg1
- Hessen1
- Niedersachsen1
Die meisten Betriebe: Landkreis Aurich, Frankfurt am Main, Hamburg
3 von 3 · Passt der Beruf?
Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?
Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Die Finanzbranche wird immer digitaler. Das verlangt ständiges Weiterlernen und bringt neue Aufgaben mit sich. Hier kannst du arbeiten:
- bei Kapitalverwaltungs- und Investmentgesellschaften
- im Investmentbanking von Banken
- bei Depotbanken
- bei Asset-Managern und Vermögensverwaltern
- bei Wirtschaftsprüfungsgesellschaften mit Fokus auf Finanzdienstleister
- bei Dienstleistern für Fondsadministration
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Geprüfte/r Fachwirt/in für Finanzberatung: für anspruchsvolle Aufgaben in Beratung und Vertrieb
- Bankfachwirt/in oder Sparkassenfachwirt/in: für eine breitere Qualifikation im Bankwesen
- Spezialisierung: etwa auf Immobilienfonds, nachhaltige Fonds, Risikomanagement, Compliance oder Portfoliomanagement
- Betriebswirt/in: für Managementaufgaben
- Studium: Mit Abitur, Fachabitur oder Fachwirt-Abschluss kannst du BWL mit Schwerpunkt Finanzen, Bank- und Finanzmanagement, VWL oder Wirtschaftswissenschaften studieren.
- Zertifikate: zum Beispiel im Wertpapiergeschäft, zu Derivaten oder nachhaltigen Anlagen
Fazit: Zahlen, die Vermögen bewegen
Als Investmentfondskaufmann/-frau verbindest du Zahlenverständnis, analytisches Denken und Interesse an Finanzmärkten. Du sorgst dafür, dass Fonds korrekt verwaltet werden. Die Ausbildung ist dual und dauert in der Regel 3 Jahre. Danach kannst du dich spezialisieren, Fachwirt/in werden oder studieren.
Bereit für die Finanzwelt? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Kaufmännische Berufe.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
Worauf hast du noch Lust?
Stöbere weiter in Berufen und Tipps. Oder lass den Würfel entscheiden.
BerufKaufmann/frau Digitalisierungsmanagement
BerufKaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzanlagen
BerufPersonaldienstleistungskaufleute
BerufPharmazeutisch-kaufmännische Angestellte/r
BerufKaufmann/frau Marketingkommunikation
BerufKaufmann/frau im Gesundheitswesen
BerufKaufmann/frau für Mobilität und Verkehrsservice
BerufKaufmann/frau audiovisuelle MedienAlle anzeigen
BerufFörderlehrer/in
BerufBeamte/r Mittleren Nichttechnischen Dienst im Verfassungsschutz
BerufMedizinische/r Sektions- und Präparationsassistent/in
BerufAssistenz Technische Informatik
BerufDolmetscher/in
BerufAssistenz Technische Kommunikation und Dokumentation
BerufBühnentänzer/in
BerufMedientechnologe/in SiebdruckAlle Bereiche
Top 2026Fachinformatiker/in
Top 2026Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA)
Top 2026Elektroniker/in Energie- und Gebäudetechnik
Top 2026Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
Top 2026Umweltschutztechnische Assistenten
Top 2026Industriekaufmann/frau
Top 2026Kaufmann/frau Büromanagement
Top 2026Anlagenmechaniker/in Sanitär-, Heizungs- und KlimatechnikAlle anzeigen
TippDas Praktikum: So testest du, ob die Ausbildung zu dir passt
TippDas Praktikum - der erste Schritt auf deinem Karrierepfad
TippDie formale Kündigung
TippAusbildungsmessen: Mach dir die Ausbildungsplatzsuche leicht
TippEine Ausbildung in Teilzeit absolvieren
TippKonzern vs. KMU - Wo sollte ich mich ausbilden lassen?Alle Tipps