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Ausbildung Medizi­nische/r Technologe/in Veteri­när­medizin

Ausbildung: Im Labor für Tiere und sichere Lebens­mittel

Symbolbild: Ausbildung Medizinische/r Technologe/in Veterinärmedizin

Du liebst Tiere und willst, dass sie schnell wieder gesund werden? Dann schau dir die Ausbildung zum/zur Medizi­nischen Technologen/in für Veteri­när­medizin an, kurz MTV. Du untersuchst Proben im Labor. So werden Krankheiten schnell erkannt. Tierärzt/innen können damit Diagnosen stellen und Behand­lungen planen. Du prüfst auch tierische Lebens­mittel, damit sie sicher auf den Markt kommen. Dein Arbeitsplatz ist das Labor und du arbeitest genau. Hier erfährst du, was du im Beruf machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.

Auf einen Blick

Medizi­nische/r Technologe/in Veteri­när­medizin auf einen Blick

Dauer3 bis 5 Jahre
Ausbildungschulisch, Landwirt­schaft
1. Jahr1.341 €
Schulabschlussi. d. R. ESA
Deutsch: empfohlen B2. Damit kommst du gut durch Berufsschule und Prüfung.

Der Beruf im Wandel der Zeit

Wie hieß der Beruf früher?

Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. Bis 2023 hieß er Medizinisch-technische/r Assistent/in Veteri­när­medizin.

  1. 1971 bis 2023Medizinisch-technische/r Assistent/in Vete­ri­när­me­di­zin
  2. seit 2023Medi­zi­ni­sche/r Technologe/in für Vete­ri­när­me­di­zin

Berufsnamen seit Gründung der Bundes­re­publik 1949.

Was macht ein/e Medizi­nische/r Technologe/in für Veteri­när­medizin?

Du arbeitest im Bereich Tierge­sundheit und analysierst Proben im Labor. Du arbeitest eng mit Tierarzt­praxen zusammen. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

Welche Aufgaben hast du im Arbeits­alltag?

  • Tests durchführen: Du untersuchst tierische Proben wie Blut, Urin und Gewebe.
  • Laborarbeit: Du bereitest Proben vor, führst Analysen durch und dokumentierst die Ergebnisse.
  • Lebensmittelsicherheit: Du prüfst tierische Produkte, damit sie keimfrei in den Handel kommen. So schützt du Verbraucher/innen.
  • Dokumentieren: Du hältst alle Ergebnisse genau fest. So bleiben deine Untersuchungen nachvollziehbar.
  • Kommunizieren: Du tauschst dich mit Tierarztpraxen und Betrieben aus, die tierische Produkte herstellen.
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Warum ist der Beruf so wichtig?

Du hilfst Tierärzt/innen, Krankheiten zu erkennen. So trägst du dazu bei, dass Tiere wieder gesund werden. Gleich­zeitig schützt du Menschen. Entdeckst du in Lebens­mit­tel­proben oder Tierbe­ständen eine Verseuchung, kommen diese Produkte gar nicht erst in Umlauf. Deine Arbeit sorgt so für mehr Lebens­mit­tel­si­cherheit.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Medizi­nischen Technologen/in für Veteri­när­medizin ab?

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung findet an Berufs­fach­schulen und in veteri­när­me­di­zi­nischen Einrich­tungen statt. Laut Text dauert sie 3 bis maximal 5 Jahre. Du lernst vor allem die Arbeit im Labor.

Was lernst du in Betrieb und Berufs­schule?

Das lernst du unter anderem:

  • Proben analysieren: Dein Labor bekommt Proben aus verschiedenen Tierarztpraxen. Du erfasst sie, untersuchst sie, wertest die Ergebnisse aus und schickst sie an die Praxis.
  • Lebensmittelrecht: Du lernst Grenzwerte und Gesetze für tierische Produkte kennen. Du weißt, was Unternehmen bei verseuchten Proben tun müssen und an wen du dich bei Mängeln wendest.
  • Hygiene und Infektionsschutz: Du achtest streng auf Hygienestandards im Labor und lernst Desinfektion und Sterilisation.

Welche Voraus­set­zungen brauchst du als Medizi­nische/r Technologe/in für Veteri­när­medizin?

Was solltest du mitbringen?

  • Interesse an Tieren und Tiergesundheit
  • Freude an Naturwissenschaften und Laborarbeit
  • eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Lust, ständig Neues zu lernen

Was verdienst du in der Ausbildung?

Wie viel verdienst du in jedem Ausbil­dungsjahr?

Ausbildungsjahr Vergütung pro Monat (brutto)
Hinweis Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich.
1. Ausbildungsjahr 1.341 €
2. Ausbildungsjahr 1.401 €
3. Ausbildungsjahr 1.498 €

Passt die Ausbildung zum/zur Medizi­nischen Technologen/in für Veteri­när­medizin zu dir?

Du magst Tiere und arbeitest gern genau? Dann könnte das dein Beruf sein. Das spricht für die Ausbildung:

  • Tieren helfen: Durch deine Ergebnisse kennen Tierärzt/innen den Zustand ihrer Patienten und behandeln sie besser.
  • Menschen schützen: Entdeckst du verseuchte Lebensmittel, schützt deine Meldung die Gesundheit vieler Menschen.
  • Präzision: Im Labor machst du genaue Untersuchungen.
  • Immer Neues: Veterinärmedizin und Labordiagnostik entwickeln sich ständig weiter. Du lernst nie aus.

Vom Hobby zum Beruf

Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Medizi­nische/r Technologe/in Veteri­när­medizin?

Was du als Medizi­nische/r Technologe/in Veteri­när­medizin jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer im Tierheim Hunde ausführt, die eigenen Haustiere genau beobachtet oder in der Bio-AG mikroskopiert, zeigt Laboren Tierliebe und einen genauen Blick. Wer bei Jugend forscht dranbleibt oder im Reitverein ein Pflegepferd versorgt, beweist Ausdauer und Verant­wortung. Wenn du lieber direkt mit Tieren in der Praxis arbeitest, schau dir Tierme­di­zi­nische Fachan­ge­stellte an. Für Laborarbeit rund um Menschen passt Medizi­nische/r Technologe/in Labora­to­ri­ums­analytik.

Aus diesem Berufs­profil abgeleitet

Passt gut, wenn du gern …

  • im Tierheim ehrenamtlich Hunde ausführst Engagement
  • deine Haustiere genau beobachtest und pflegst Beobachtungsgabe
  • in der Bio-AG mikroskopierst Genauigkeit
  • bei Jugend forscht an einem Projekt dranbleibst Ausdauer
  • im Reitverein ein Pflegepferd versorgst Verantwortung

Im Kästchen: Das lesen Ausbil­dungs­be­triebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind

Wo findest du Ausbil­dungs­be­triebe in deiner Nähe?

  • 1 von 3 · Wie häufig?

    1

    Betrieb bildet aus

    Platz 332 von 340 Berufen.

  • 2 von 3 · Wo?

    • Niedersachsen1

    Die meisten Betriebe: Landkreis Göttingen

  • 3 von 3 · Um die Ecke

    Wer bildet bei dir aus?

Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?

Nach der Ausbildung arbeitest du in verschiedenen Laboren. Du kannst wählen, welchen Schwerpunkt du setzt:

  • Tierproben: Du untersuchst Proben aus Tierarztpraxen.
  • Tierprodukte: Du prüfst Lebensmittel tierischer Herkunft.

Welche Weiter­bil­dungen gibt es?

So kannst du dich weiter­ent­wickeln:

  • Laborleitung: Mit der Zeit kannst du die Leitung eines Labors übernehmen.

Fazit: Für gesunde Tiere und sichere Lebens­mittel

Als Medizi­nische/r Technologe/in für Veteri­när­medizin trägst du zur Gesundheit von Tieren bei. Mit deinen Lebens­mit­tel­un­ter­su­chungen sorgst du dafür, dass nur einwandfreie Produkte in Umlauf kommen. Die Ausbildung findet an Berufs­fach­schulen und in veteri­när­me­di­zi­nischen Einrich­tungen statt.

Interesse geweckt? Informiere dich bei Berufs­fach­schulen in deiner Region über Angebote und Bewerbungs­fristen.

Mehr Ausbil­dungs­berufe aus diesem Bereich findest du unter Landwirt­schaft.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Stand: 12.10.2026
Quellen: dein-ausbil­dungsplatz.de · BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · Tarifin­for­ma­tionen von Bund und Ländern (u. a. BMAS, WSI-Tarifarchiv)

Vorschau: Berufsprofil Medizinische/r Technologe/in Veterinärmedizin als PDF

Dieses Berufs­profil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Eltern­ge­spräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.

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