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Ausbildung Metallbauer/in
Ausbildung: Du baust, was bleibt
Du hast Lust, etwas Großes zu bauen, und zwar wortwörtlich? Dann ist die Ausbildung zum/zur Metallbauer/in vielleicht genau dein Ding. Du lernst, Eisen und Stahl zu formen und zu verbinden. So entstehen große Konstruktionen wie Treppen, Brücken oder Kräne. Du fertigst aber auch feine Einzelteile. Früher hieß der Beruf Schlosser/in. Du arbeitest in der Werkstatt und vor Ort auf der Baustelle. Hier erfährst du, was du als Metallbauer/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Metallbauer/in auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. 1989 wurden mehrere Berufe neu geordnet. Aus 2 Berufen wurde einer.
- ab 1949 bis 1989Schmied/
in - ab 1949 bis 1989Schlosser/
in - seit 1989Metallbauer/
in
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949.
Was macht ein/e Metallbauer/in?
Du bist Fachkraft für Metallverarbeitung und Metallbau. Du stellst Metallkonstruktionen her und baust sie ein. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Planen und konstruieren: Du entwirfst Bauteile und Konstruktionen aus Metall. Grundlage sind die Pläne von Architekt/innen, Ingenieur/innen oder anderen Kund/innen.
- Metall bearbeiten: Du schneidest, formst, biegst und schweißt Metallteile. So bringst du sie in Form und verbindest sie stabil miteinander.
- Montieren: Du baust die Konstruktionen vor Ort auf. Das können Brücken, Treppen oder sogar Kunstinstallationen sein.
- Reparieren und warten: Du hältst Metallkonstruktionen instand, damit sie Wind und Wetter lange standhalten.
Was du als Metallbauer/in erschaffst
Als Metallbauer/in kannst du richtig große Dinge bauen. Dazu gehören Hebeanlagen, riesige Treppenhäuser, Kräne oder Fahrzeuge. Du fertigst aber auch kleinere Gegenstände. Im besten Fall halten deine Konstruktionen Jahrhunderte und erfüllen die ganze Zeit ihren Zweck. Darauf kannst du stolz sein. Von deiner Arbeit bleibt etwas, das man noch lange sieht.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Metallbauer/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und ist dual. Im Betrieb lernst du das Handwerk in der Praxis. In der Berufsschule lernst du die Theorie.
Das lernst du unter anderem:
- Planen und anfertigen: Du erstellst Zeichnungen und Skizzen von Metallkonstruktionen. Du lernst Werkstoffe kennen und gehst sicher mit Werkzeugen um.
- Montieren und demontieren: Du hilfst beim Transport der Konstruktionen und baust die Einzelteile vor Ort sicher zusammen. Alte Konstruktionen baust du vorher ab.
- Metalle bearbeiten: Du sägst und schneidest Platten, Träger, Rohre und Blöcke zu. Du bohrst Löcher, entgratest und feilst Kanten und lernst alles über das Schweißen.
- Instandhaltung: Du prüfst Metallteile auf Schwachstellen und erledigst Wartungsarbeiten wie den Tausch von Schrauben.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Metallbauer/in?
Was solltest du mitbringen?
- empfohlen: Hauptschulabschluss/ESA
- handwerkliches Geschick und Präzision
- technisches Verständnis
- körperliche Belastbarkeit
- Teamfähigkeit
- Zuverlässigkeit und Sinn für Sicherheit
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 724 € bis 1.218 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 854 € bis 1.282 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 977 € bis 1.388 € |
| 4. Ausbildungsjahr | 1.014 € bis 1.448 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Metallbauer/in zu dir?
Du packst gern an und arbeitest genau? Dann schau dir diesen Beruf genauer an. Das spricht für die Ausbildung:
- Präzision: Metall lässt sich sehr genau bearbeiten. Hier zeigst du, was du kannst.
- Bleibende Werte: Gute Arbeit hält lange und überdauert vielleicht sogar dich.
- Teamarbeit: Große Projekte setzt du im Handwerksbetrieb gemeinsam mit anderen um.
- Vielfalt: Vom Geländer bis zum Kran ist alles dabei.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Metallbauer/in?
Was du als Metallbauer/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer im Werkunterricht Bleche biegt, das eigene BMX repariert oder mit der Familie ein Gartentor baut, zeigt Betrieben Geschick und Präzision. Wer in der Jugendfeuerwehr auf Sicherheit achtet und im Verein Fußball spielt, beweist Zuverlässigkeit und Teamgeist. Wenn dich große Stahlbauten reizen, schau dir Konstruktionsmechaniker/in an. Für Gestaltung mit Metall passt Metallbildner/in.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- im Werkunterricht Bleche biegst und bohrst Präzision
- dein BMX oder Fahrrad selbst reparierst Technikverständnis
- mit der Familie ein Gartentor oder Hochbeet baust Geschick
- in der Jugendfeuerwehr auf Sicherheit achtest Zuverlässigkeit
- Fußball im Verein spielst Teamgeist
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 4 · Wie häufig?
rund 820
Betriebe bilden aus
Platz 27 von 340 Berufen.
2 von 4 · Plan B im selben Betrieb
Fast jeder 4. Betrieb
bildet auch Kaufmann/frau Büromanagement aus.
Jeder 5. bildet auch Industriekaufmann/frau aus.
3 von 4 · Wo?
- Bayern170
- Nordrhein-Westfalen170
- Niedersachsen150
Die meisten Betriebe: Landkreis Emsland, Kreis Borken, Landkreis Osnabrück
4 von 4 · Passt der Beruf?
Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?
Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Als Metallbauer/in kannst du überall arbeiten, wo mit Metall gearbeitet wird. Hier kannst du arbeiten:
- in Metallbauunternehmen
- bei Herstellern von Schwerlastkränen
- in kleinen Betrieben, die zum Beispiel Geländer bauen
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Metallbauermeister/in: Mit dem Meistertitel übernimmst du mehr Verantwortung.
- Techniker/in: für technische und planerische Aufgaben
- Studium: Auch ein Studium ist möglich.
- Eigener Betrieb: Du kannst dich selbstständig machen.
Fazit: Stark wie Stahl
Als Metallbauer/in stellst du Metallkonstruktionen her und baust sie vor Ort ein. Damit unterstützt du die Bauindustrie und andere Branchen. Du sorgst für stabile Gebäude, sichere Infrastruktur und tragfähige Kräne. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und ist dual. Danach kannst du Meister/in werden, studieren oder einen eigenen Betrieb gründen.
Bock auf Metall? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Handwerk und Bau.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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