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Ausbildung Metall­bildner/in

Ausbildung: Kunst, die du aus Metall formst

Symbolbild: Ausbildung Metallbildner/in

Vom winzigen Zahnrad bis zur riesigen Stahlkon­struktion: Metall lässt sich fast grenzenlos formen. Metalle gehören zu den wichtigsten Rohstoffen unserer Zeit. Wenn dich dieses Material begeistert, lohnt sich ein Blick auf die Ausbildung zum/zur Metall­bildner/in. Du verbindest dort Handwerk mit Kunst. Du entwirfst, schmiedest, schweißt und verzierst Metall­stücke. Am Ende entstehen Skulpturen, Schmuck und dekorative Elemente, die lange halten. Präzision zählt dabei genauso wie Kreativität. Hier erfährst du, was du als Metall­bildner/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.

Was macht ein/e Metall­bildner/in?

Du gestaltest Metall kunstvoll. Dafür brauchst du handwerk­liches Geschick, kreative Ideen und einen klaren Kopf. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

  • Gestaltung und Entwurf: Du zeichnest Skizzen und Pläne für kunstvoll gefertigte Metallstücke.
  • Materialauswahl: Du wählst das passende Metall aus. Dabei achtest du darauf, dass es zu den Wünschen der Kund/innen passt.
  • Bearbeitung und Formgebung: Du schneidest, schweißt, schmiedest und formst Metall, bis es die gewünschte Form hat.
  • Veredelung: Du polierst oder patinierst die Oberfläche. So bekommt jedes Stück das gewünschte Aussehen.
  • Montage und Installation: Manchmal baust du deine Werkstücke direkt vor Ort ein, zum Beispiel einen Kronleuchter.
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Warum ist der Beruf so besonders?

Als Metall­bildner/in schaffst du schön verzierte Gegenstände, die deinen Kund/innen lange Freude machen. Du gestaltest Schmuck­stücke und reich verzierte Objekte. Präzision und Kreativität gehen dabei Hand in Hand. In jedem fertigen Stück steckt ein Teil von dir. So verewigst du dich in deiner Arbeit.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Metall­bildner/in ab?

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Du lernst im Handwerks­betrieb und in der Berufs­schule.

Das lernst du unter anderem:

  • Planen und Anfertigen: Du erstellst Zeichnungen und Skizzen. Du lernst, worauf es bei der Auswahl der Metalle ankommt, und überträgst deine Schablonen auf die Metallteile.
  • Bearbeiten von Metallen: Du lernst Schweißen, Sägen und Feilen. Besteht ein Werkstück aus mehreren Teilen, setzt du sie zusammen und verlötest sie zu einem Stück.
  • Dekorieren: Du lernst Gravieren, Emaillieren und Vergolden. Das Verzieren spielt in diesem Beruf eine große Rolle.
  • Reparatur und Pflege: Du erkennst Schäden, behebst sie und wartest Schmuckgegenstände.

Was du mitbringen solltest

  • handwerkliches Geschick und Freude an präziser Arbeit
  • Kreativität und ein Gespür für Formen
  • Interesse an Metall als Werkstoff
  • Geduld und Sorgfalt
  • Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit

Deine Karriere nach der Ausbildung

Als Metall­bildner/in arbeitest du meist in Kunstwerk­stätten, die auf Metall spezia­lisiert sind. Hier kannst du arbeiten:

  • in kleinen Betrieben für Schmuck
  • in Betrieben, die große Metallelemente für Häuser oder Schiffe anfertigen
  • beim Verzieren von Möbeln
  • bei der Herstellung von Skulpturen und Architekturdetails

So kannst du dich weiter­ent­wickeln:

  • Meistertitel: Mit der Meisterprüfung gehst du den nächsten Schritt im Handwerk.
  • Eigene Werkstatt: Du machst dich mit deiner eigenen Metallwerkstatt selbstständig.

Auf einen Blick

Metall­bildner/in auf einen Blick

Dauer3 Jahre
Ausbildungdual, Handwerk und Bau
1. Jahr1.020 €
Schulabschlusskeine Vorgabe
Deutsch: empfohlen B2. Damit kommst du gut durch Berufsschule und Prüfung.

Quellen: BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · BA, Anlage Sprach­niveaus · abgerufen am 1. Oktober 2026

Metall­bildner/in in Zahlen

  • 1 von 3 · Wie häufig?

    2

    Betriebe bilden aus

    Platz 318 von 340 Berufen.

  • 2 von 3 · Wo?

    • Baden-Württemberg1
    • Bayern1

    Die meisten Betriebe: Landkreis Göppingen, Nürnberg

  • 3 von 3 · Um die Ecke

    Wer bildet bei dir aus?

Daten: dein-ausbil­dungsplatz.de, Ausschnitt der eingetragenen Ausbil­dungs­be­triebe, Zahlen gerundet. Stand: 5. Oktober 2026.

Passt die Ausbildung zu dir?

Du bearbeitest gern Metall und hast eigene Ideen? Dann solltest du dir diesen Beruf genauer anschauen. Das spricht für die Ausbildung:

  • Präzise Arbeit: Du hast Spaß an genauer Metallbearbeitung und kannst dich darin verwirklichen.
  • Bleibende Werke: Deine Werkstücke überdauern oft viele Jahre.
  • Besondere Geschenke: Für deine Liebsten fertigst du einzigartige Stücke an.
  • Kreativität und Handwerk: Du lebst beides jeden Tag aus.

Ausbil­dungs­ver­gütung als Metall­bildner/in

Ausbildungsjahr Vergütung pro Monat (brutto)
Hinweis Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich.
1. Ausbildungsjahr 1.020 €
2. Ausbildungsjahr 1.050 €
3. Ausbildungsjahr 1.110 €

Fazit: Kunst aus Metall

Als Metall­bildner/in verwandelst du Metall in Kunstwerke und dekorative Elemente. Mit Geschick und künstle­rischem Blick gestaltest du kleine Schmuck­stücke oder große Metall­gebilde. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet im Betrieb und in der Berufs­schule statt. Danach kannst du Meister/in werden oder eine eigene Werkstatt gründen.

Neugierig geworden? Finde auf dein-ausbil­dungsplatz.de einen Ausbil­dungs­betrieb in deiner Nähe.

Mehr Ausbil­dungs­berufe aus diesem Bereich findest du unter Handwerk und Bau.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Stand: 01.10.2026 · Ausbil­dungs­ver­gütung: aktualisiert nach BERUFENET
Quellen: BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · Tarifin­for­ma­tionen von Bund und Ländern (u. a. BMAS, WSI-Tarifarchiv)

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