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Ausbildung Metallblasinstrumentenmacher/in
Ausbildung: Handwerk, das man hören kann
Trompete, Jazz-Saxophon oder Waldhorn: Spielst du vielleicht selbst eines dieser Instrumente? Dann schau dir die Ausbildung zum/zur Metallblasinstrumentenmacher/in genauer an. Du baust Instrumente aus Metall und sorgst dafür, dass sie schön klingen. Du reparierst beschädigte Instrumente und wartest sie regelmäßig. Alte Erbstücke bringst du wieder in Schuss. Dabei verbindest du Handwerk mit Musik. Hier erfährst du, was du als Metallblasinstrumentenmacher/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Metallblasinstrumentenmacher/in auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. 1997 wurden mehrere Berufe neu geordnet. Aus 2 Berufen wurde einer.
- ab 1949 bis 1997Metallblasinstrumentenmacher/
in - ab 1949 bis 1997Metallblasinstrumenten- und Schlagzeugmacher/
in - seit 1997Metallblasinstrumentenmacher/
in
In der DDR hieß der Beruf: Metallblasinstrumentenfacharbeiter/in, Mechaniker/in für Musikinstrumente (Blasinstrumente)
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949. Die DDR-Berufe gingen mit der Wiedervereinigung 1990 in den heutigen Ausbildungsberufen auf.
Was macht ein/e Metallblasinstrumentenmacher/in?
Du stellst Metallblasinstrumente her, reparierst sie und wartest sie. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Instrumente herstellen: Du baust Trompeten, Posaunen, Tuben und Waldhörner. Du formst und bearbeitest Metallteile und montierst sie. In der Feinabstimmung stellst du das Instrument so ein, dass es schön klingt.
- Reparatur und Wartung: Du behebst Risse, tauschst Ventile aus und reparierst andere Schäden. Bei der Wartung reinigst, schmierst und stellst du die Instrumente ein.
- Restauration: Kund/innen bringen dir alte Instrumente. Du richtest sie liebevoll wieder her.
- Verkauf und Kundenservice: Du arbeitest eng mit Musiker/innen zusammen. Du passt Instrumente an ihre Wünsche an, fertigst Sonderanfertigungen und kümmerst dich um den Verkauf.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Du baust hochwertige Musikinstrumente und hältst sie in Schuss. Deine Instrumente machen Musiker/innen und Musikfans große Freude. Manchmal restaurierst du ein geliebtes Familienerbstück. Dann kann die Familie wieder darauf spielen. So hältst du die Musik lebendig.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Metallblasinstrumentenmacher/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Du lernst im Handwerksbetrieb und in der Berufsschule. Alternativ machst du die Ausbildung an einer Fachschule für Musikinstrumentenbau.
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Das lernst du unter anderem:
- Konzeption und Konstruktion: Du lernst die Geschichte der Blasinstrumente kennen. Du verstehst, wie Klänge entstehen, und entwirfst ein eigenes Instrument.
- Herstellung: Du schneidest Metallplatten und Rohre zu, formst und entgratest die Teile. Danach biegst du sie in Form und lötest sie zusammen.
- Reparatur und Wartung: An beschädigten Instrumenten lernst du, Schäden zu erkennen und zu beheben. Du übernimmst regelmäßige Wartungsarbeiten.
- Pflege und Gestaltung: Du reinigst, polierst und konservierst Instrumente. Du verzierst sie nach Kundenwunsch.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Metallblasinstrumentenmacher/in?
Was solltest du mitbringen?
- in der Regel einen Hauptschulabschluss
- Interesse an Musik und am besten ein gutes Gehör
- handwerkliches Geschick und Fingerspitzengefühl
- Sorgfalt und Geduld
- Freude am Kontakt mit Kund/innen
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 724 € bis 1.373 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 854 € bis 1.408 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.000 € bis 1.489 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Metallblasinstrumentenmacher/in zu dir?
Musik ist deine Leidenschaft und du arbeitest gern mit den Händen? Dann bist du hier richtig. Das spricht für die Ausbildung:
- Musik lebendig halten: Du reparierst alte Instrumente und baust neue.
- Handwerk und Musik: Du baust eigene Instrumente und spielst sie danach selbst.
- Internationale Szene: Die Branche ist klein, aber weltweit vernetzt. Du kannst Kund/innen aus aller Welt betreuen.
- Freude schenken: Du baust Instrumente, mit denen sich Menschen in Hobby oder Beruf verwirklichen. Auf Wunsch personalisierst du sie.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Metallblasinstrumentenmacher/in?
Was du als Metallblasinstrumentenmacher/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer im Musikverein Trompete oder Posaune spielt und sofort hört, wenn ein Ventil hakt, zeigt Werkstätten ein gutes Gehör. Wer sein Instrument selbst pflegt, kleine Reparaturen wagt und Jüngeren die ersten Töne beibringt, beweist Fingerspitzengefühl und Freude am Kontakt. Wenn dich Klarinette und Flöte reizen, schau dir Holzblasinstrumentenmacher/in an. Für Beratung und Verkauf im Musikgeschäft passt Musikfachhändler/in.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- Trompete, Posaune oder Horn spielst Gutes Gehör
- dein Instrument selbst reinigst und pflegst Sorgfalt
- im Musikverein bei Konzerten mitspielst Teamgeist
- kleine Reparaturen an Dingen selbst ausprobierst Geschick
- Jüngeren im Verein die ersten Töne beibringst Geduld
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 3 · Wie häufig?
3
Betriebe bilden aus
Platz 306 von 340 Berufen.
2 von 3 · Wo?
- Bayern1
- Rheinland-Pfalz1
- Sachsen1
Die meisten Betriebe: Mainz, Landkreis Mühldorf a.Inn, Vogtlandkreis
3 von 3 · Um die Ecke
Wer bildet bei dir aus?
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Nach der Ausbildung kümmerst du dich um Bau, Wartung und Verkauf von Instrumenten. Hier kannst du arbeiten:
- in Musikinstrumentenwerkstätten
- in Orchestern
- in Musikgeschäften
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Meistertitel: Du legst die Meisterprüfung ab.
- Spezialisierung: Du konzentrierst dich auf Bau und Restauration bestimmter Instrumente.
- Eigene Instrumente: Du entwickelst neue Instrumente und machst dir einen Namen in der Szene.
Fazit: Klangkunst aus Metall
Als Metallblasinstrumentenmacher/in bist du hoch spezialisiert. Aus Metall und etwas Holz baust du Blasinstrumente, die mit ihrem Klang überzeugen. Mit deinem Wissen über Musik und deinem handwerklichen Geschick hältst du die Musik lebendig. Die Ausbildung dauert 3 Jahre im Betrieb und in der Berufsschule oder an einer Fachschule.
Klingt gut? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Kunsthandwerk, Schmuck und Instrumente.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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