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Ausbildung Milchwirtschaftliche/r Laborant/in
Ausbildung: Laborarbeit für sichere Milchprodukte
Ist die Milch wirklich gut? Das findest du heraus. Joghurt, Milch, Käse und Quark gehören zu deinen Lieblingslebensmitteln? Und dich interessiert, was im Labor passiert? Dann schau dir die Ausbildung zum/zur Milchwirtschaftlichen Laborant/in an. Du nimmst Proben in der Molkerei und untersuchst sie. Du bestimmst Fett, Eiweiß und Keime. Deine Ergebnisse zeigen, ob die Qualität stimmt. Hier erfährst du, was du im Beruf machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Milchwirtschaftliche/r Laborant/in auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
In der DDR hieß der Beruf: Milchindustrielaborant/in
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949. Die DDR-Berufe gingen mit der Wiedervereinigung 1990 in den heutigen Ausbildungsberufen auf.
Was macht ein/e Milchwirtschaftliche/r Laborant/in?
Du arbeitest in der Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung von Milch und Milcherzeugnissen. Mit deinen Analysen stellst du sicher, dass alles den Standards entspricht und bedenkenlos gegessen werden kann. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Probenahme: Du nimmst in der Molkerei Proben von Milch und Milchprodukten und bringst sie ins Labor.
- Analyse: Du misst Fett-, Protein- und Bakteriengehalt. So klärst du, wofür die Milch genutzt werden kann und ob sie verzehrgeeignet ist.
- Dokumentation: Du hältst Ergebnisse fest und schreibst Berichte, die die Qualität belegen.
- Qualitätskontrolle: Bei Bedarf überwachst du auch die Produktion.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Du bist dafür verantwortlich, dass Milch und Milcherzeugnisse sicher und hochwertig sind. Deine Arbeit ist entscheidend, damit Verbraucher/innen gute Lebensmittel genießen können. Du hilfst, Produktionsausfälle zu vermeiden. Und du schützt Menschen vor Krankheiten durch verdorbene Produkte.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Milchwirtschaftlichen Laborant/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Du lernst in einer Molkerei oder einem Lebensmittellabor und in der Berufsschule.
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Das lernst du unter anderem:
- Chemische und physikalische Untersuchungen: Mit verschiedenen Messverfahren bestimmst du den Fett- und Eiweißgehalt. Du misst den pH-Wert der Rohmilch vor der Verarbeitung.
- Mikrobiologische Untersuchungen: Du bestimmst die Keimzahl und die Keimarten. Du lernst, welche Keime wofür eingesetzt werden.
- Sensorische Untersuchungen: Du prüfst Geschmack, Geruch und Aussehen der Milch.
- Dokumentation: Du führst Prüfprotokolle und gibst die Ergebnisse richtig weiter.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Milchwirtschaftliche/r Laborant/in?
Was solltest du mitbringen?
- Interesse an Chemie, Biologie und Laborarbeit
- eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise
- Verantwortungsbewusstsein
- einen guten Geruchs- und Geschmackssinn
- Sinn für Sauberkeit und Hygiene
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 1.248 € bis 1.455 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.371 € bis 1.603 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.531 € bis 1.781 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Milchwirtschaftlichen Laborant/in zu dir?
Du magst Milchprodukte und arbeitest gern im Labor? Dann schau dir diesen Beruf genauer an. Das spricht für die Ausbildung:
- Dein Thema: Du bist Fan von Milcherzeugnissen und arbeitest täglich damit.
- Verantwortung: Du stehst für Lebensmittelsicherheit ein.
- Echtes Fachwissen: Du kennst dich mit Milch besser aus als die meisten.
- Offene Türen: Mit deiner Ausbildung kannst du in andere Bereiche der Lebensmittelwirtschaft wechseln.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Milchwirtschaftliche/r Laborant/in?
Was du als Milchwirtschaftliche/r Laborant/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer in der Chemie-AG Proben untersucht, beim Essen feine Geschmacksunterschiede herausschmeckt oder Versuche ordentlich im Heft festhält, zeigt Laboren Genauigkeit und feine Sinne. Wer in den Ferien auf einem Hof mithilft oder im Volleyballverein spielt, beweist Verantwortung und Teamgeist. Wenn dich die Herstellung von Käse und Joghurt reizt, schau dir Milchtechnologe/in an. Für Biologie im Forschungslabor passt Biologielaborant/in.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- in der Chemie-AG Proben untersuchst Genauigkeit
- beim Essen feine Geschmacksunterschiede herausschmeckst Feine Sinne
- Versuche ordentlich im Heft festhältst Sorgfalt
- in den Ferien auf einem Hof mithilfst Verantwortung
- im Volleyballverein spielst Teamgeist
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 4 · Wie häufig?
rund 60
Betriebe bilden aus
Platz 160 von 340 Berufen.
2 von 4 · Plan B im selben Betrieb
Fast jeder Betrieb
bildet auch Milchtechnologe/in aus.
Fast jeder 2. bildet auch Mechatroniker/in aus.
3 von 4 · Wo?
- Bayern20
- Niedersachsen9
- Baden-Württemberg6
Die meisten Betriebe: Kreis Borken, Landkreis Nordwestmecklenburg, Kreis Rendsburg-Eckernförde
4 von 4 · Um die Ecke
Wer bildet bei dir aus?
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Mit deinen Laborkenntnissen bist du vielseitig einsetzbar. Hier kannst du arbeiten:
- in Molkereien
- in Laboren
- in Unternehmen der Lebensmittelproduktion
- in staatlichen Prüfinstitutionen
- in anderen Bereichen der Lebensmittelanalyse
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Labormeister/in: nach ein paar Jahren Praxis
- Techniker/in für Milchwirtschaft und Molkereiwesen: für technische Fach- und Führungsaufgaben
- Spezialisierung: Du konzentrierst dich auf einen bestimmten Bereich.
Fazit: Sicherheit für Milch und Käse
Als Milchwirtschaftliche/r Laborant/in bist du Fachkraft in der Milchindustrie. Du sorgst für Sicherheit in der Milchwirtschaft. So können alle Milch, Joghurt und Käse bedenkenlos genießen. Die Ausbildung dauert 3 Jahre im Betrieb oder Labor und in der Berufsschule.
Neugierig geworden? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Landwirtschaft.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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