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Ausbildung Naturwerksteinmechaniker/in
Ausbildung: Stein bearbeiten, der Jahrhunderte hält
Marmorsäulen, Granitplatten, polierte Treppen: Wer macht aus rohem Stein so etwas Schönes? Naturwerksteinmechaniker/innen. In der Ausbildung zum/zur Naturwerksteinmechaniker/in lernst du, Natursteine zu schneiden, zu formen und zu veredeln. Du arbeitest mit großen Sägen, Trennschleifern, Hammer und Meißel. Du verlegst Böden, verkleidest Treppen und restaurierst alte Steinflächen. Deine Arbeit hält oft viele Generationen. Hier erfährst du, was du als Naturwerksteinmechaniker/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Was macht ein/e Naturwerksteinmechaniker/in?
Du bearbeitest Natursteine für die Bauindustrie und das Kunsthandwerk. Aus großen Blöcken schneidest du Platten, Säulen und kleinere Blöcke, mit denen zum Beispiel Steinmetz/innen weiterarbeiten. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
- Materialauswahl: Du wählst Steine nach Farbe, Textur und Festigkeit für Bauprojekte oder künstlerische Arbeiten aus.
- Zuschnitt und Formgebung: Mit Präzisionswerkzeugen und großen Maschinen schneidest und formst du den Stein nach Kundenwunsch.
- Oberflächenveredelung: Du schleifst und polierst die Oberflächen, bis Optik und Textur stimmen.
- Montage und Installation: Du baust die Steine in Gebäuden oder anderen Projekten sicher ein.
- Reparatur und Restaurierung: Du reparierst beschädigte Natursteine, zum Beispiel an Hauswänden, und stellst ihre ursprüngliche Schönheit wieder her.
Warum ist der Beruf so besonders?
Mit deinen Händen und deinem Werkzeug schaffst du einzigartige Baumaterialien. Sie dienen als Schmuck oder als tragende Elemente. Durch dein Handwerk werden schlichte Häuser elegant. Marmor gilt wegen seiner Maserung als besonders edel. So hilfst du dabei, Wohnräume und Gebäude schöner zu machen.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Naturwerksteinmechaniker/in ab?
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Du machst sie als handwerkliche Lehre oder an einer Fachschule für Steinmetzarbeiten.
Das lernst du unter anderem:
- Bearbeitung von Naturstein: Du bedienst große Sägeanlagen und trennst Stein mit Trennschleifern. Du behaust Stein mit Hammer und Meißel. Du schleifst und polierst.
- Montage: Du verlegst Natursteinböden und Wände. Du verkleidest Fensterbänke und Treppen.
- Restaurierung: Du entfernst beschädigten Stein vorsichtig und ersetzt ihn. Den Übergang von altem zu neuem Stein kaschierst du.
- Natursteinprodukte: Du stellst zum Beispiel Waschbecken, Arbeitsplatten oder Grabsteine her.
Was du mitbringen solltest
- ESA/Hauptschulabschluss
- Freude am Material Stein
- handwerkliches Geschick
- körperliche Belastbarkeit
- räumliches Vorstellungsvermögen
- Sorgfalt und Sicherheitsbewusstsein an Maschinen
Deine Karriere nach der Ausbildung
Nach der Ausbildung stehen dir verschiedene Betriebe offen. Hier kannst du arbeiten:
- in Steinmetzwerkstätten
- in Bauunternehmen
- in Firmen für Denkmalpflege
- bei Kunsthandwerker/innen
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Meister/in oder Techniker/in: Das lohnt sich besonders, wenn du ein klares Ziel hast.
- Spezialisierung: auf die Anfertigung besonderer Teile
- Selbstständigkeit: mit eigenem Handwerks- oder Kunstbetrieb
Auf einen Blick
Naturwerksteinmechaniker/in auf einen Blick
Quellen: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit · BA, Anlage Sprachniveaus · abgerufen am 1. Oktober 2026
Naturwerksteinmechaniker/in in Zahlen
1 von 3 · Wie häufig?
rund 20
Betriebe bilden aus
Platz 226 von 340 Berufen.
2 von 3 · Wo?
- Thüringen5
- Baden-Württemberg4
- Bayern3
Die meisten Betriebe: Erfurt, Unstrut-Hainich-Kreis, Wolfsburg
3 von 3 · Um die Ecke
Wer bildet bei dir aus?
Daten: dein-ausbildungsplatz.de, Ausschnitt der eingetragenen Ausbildungsbetriebe, Zahlen gerundet. Stand: 5. Oktober 2026.
Passt die Ausbildung zu dir?
Du magst Stein und packst gern an? Dann schau dir diesen Beruf genauer an. Das spricht für die Ausbildung:
- Echtes Material: Du arbeitest jeden Tag mit verschiedenen Steinarten.
- Fachwissen: Du lernst viel über Marmor, Granit und andere Gesteine.
- Reisen möglich: Vielleicht begutachtest du Steinbrüche im Ausland.
- Für die Ewigkeit: Deine Arbeiten halten sehr lange.
- Kunsthandwerk: Wenn du kreativ arbeitest, kannst du dir einen Namen als Steinkünstler/in machen.
Ausbildungsvergütung als Naturwerksteinmechaniker/in
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 996 € bis 1.150 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.150 € bis 1.250 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.250 € bis 1.423 € |
Fazit: Handwerk mit Naturstein
Als Naturwerksteinmechaniker/in bist du Handwerker/in und Künstler/in in einem. Du gestaltest Natursteine zu beeindruckenden Bauelementen und Kunstwerken. Du bearbeitest und montierst Stein und hilfst, Gebäude zu verschönern und zu erhalten. Die Ausbildung dauert drei Jahre.
Steinhart motiviert? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
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