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Ausbildung Notarfachangestellte/r
Ausbildung: Die rechte Hand im Notariat
Hauskauf, Testament, Firmengründung: Wer sorgt dafür, dass dabei alles rechtlich sicher ist? Notar/innen und ihre Notarfachangestellten. In der Ausbildung zum/zur Notarfachangestellten lernst du das deutsche Recht aus der Praxis kennen. Du bereitest Verträge vor, betreust Mandant/innen und bist bei Beurkundungen dabei. Du arbeitest in einem gehobenen Umfeld, in dem dein Wort Gewicht hat. Hier erfährst du, was du als Notarfachangestellte/r machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Was macht ein/e Notarfachangestellte/r?
Du arbeitest in Notariaten und Kanzleien. Du unterstützt Notar/innen bei der Vorbereitung und Abwicklung von Rechtsgeschäften und Verträgen. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
- Mandantenbetreuung: Du empfängst Mandant/innen, informierst sie und bereitest ihre Unterlagen vor.
- Vertragsvorbereitung: Du erstellst Vertragsentwürfe. Du sorgst dafür, dass alle Dokumente und Informationen vorliegen.
- Beurkundungen: Du protokollierst Beurkundungen. Du achtest darauf, dass alle Parteien richtig unterschreiben.
- Dokumentenverwaltung: Du bewahrst notarielle Urkunden und Verträge sicher auf und verwaltest sie.
- Kommunikation: Du bist die Schnittstelle zwischen Notar/innen, Mandant/innen und Behörden. Du koordinierst Termine und behältst Fristen im Blick.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Verträge und Urkunden müssen stimmen. Als Notarfachangestellte/r hilfst du Mandant/innen, mehr Rechtssicherheit zu bekommen. Du entlastest Notar/innen, damit sie sich gut um ihre Mandant/innen kümmern können. Dank dir werden Testamente, Verträge und andere Dokumente zügig und korrekt bearbeitet. Nebenbei bekommst du spannende Einblicke in Recht und Gesetz. Du lernst, Rechtstexte zu lesen und selbst zu schreiben. Das hilft dir auch privat.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Notarfachangestellten ab?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual. Die Praxis lernst du im Notariat oder in einer Kanzlei. Die Theorie lernst du in der Berufsschule.
Das lernst du unter anderem:
- Mandantenbetreuung: Du nimmst Anfragen entgegen und hältst sie schriftlich fest. Du erklärst notarielle Dienstleistungen.
- Beurkundungen vorbereiten: Bei Unklarheiten recherchierst du Rechtstexte und Vorschriften. Daraus erstellst du Entwürfe für Urkunden und bereitest die Beurkundung vor.
- Akten und Fristen: Du führst Akten selbstständig, überwachst Fristen und erledigst den Schriftverkehr.
- Kommunikation: Du sprichst mit Mandant/innen und kommunizierst mit Behörden und Gerichten. Meist arbeitest du im Team.
Was du mitbringen solltest
- Interesse an Recht und Gesetzen
- sehr gutes Deutsch in Wort und Schrift
- eine sorgfältige und genaue Arbeitsweise
- Organisationstalent
- Verschwiegenheit und Verantwortungsbewusstsein
- Freundlichkeit im Umgang mit Menschen
Deine Karriere nach der Ausbildung
Nach der Ausbildung hast du verschiedene Möglichkeiten. Hier kannst du arbeiten:
- in Notariaten
- in Anwaltskanzleien
- an Gerichten
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Spezialisierung: Du arbeitest dich in bestimmte Themenfelder ein, zum Beispiel Immobilien, Familienrecht oder Erbrecht.
- Mehr Verantwortung: Mit Fachwissen wirst du zu einer wichtigen Stütze im Team.
Auf einen Blick
Notarfachangestellte/r auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Quellen: BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit · BA, Anlage Sprachniveaus · abgerufen am 1. Oktober 2026
Passt die Ausbildung zu dir?
Du magst klare Regeln und arbeitest gern genau? Dann lohnt sich ein genauer Blick. Das spricht für die Ausbildung:
- Rechtswissen: Du lernst, mit Rechtstexten umzugehen. Das hilft dir auch bei eigenen rechtlichen Fragen.
- Abwechslung und Verantwortung: Du hast immer wieder mit neuen Mandant/innen und verschiedenen Rechtsgebieten zu tun.
- Gefragt: Qualifizierte Notarfachangestellte werden gebraucht.
- Viele Themen: Je nach Interesse arbeitest du zum Beispiel in der Immobilienwirtschaft, im Familienrecht oder im Erbrecht.
Ausbildungsvergütung als Notarfachangestellte/r
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 724 € bis 1.300 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 854 € bis 1.400 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 977 € bis 1.500 € |
Fazit: Mehr Rechtssicherheit für alle
Als Notarfachangestellte/r hilfst du Notar/innen und ihren Mandant/innen. Du sorgst dafür, dass rechtliche Angelegenheiten schnell und korrekt erledigt werden. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual. Danach kannst du dich auf bestimmte Rechtsgebiete spezialisieren.
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Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Recht und Steuern.
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