Schnellstart.
11 Branchen in Handel & Dienstleister
7 Branchen in Handwerk
3 Branchen in Industrie & Logistik
Ausbildung Parkettleger/in
Ausbildung: Handwerk, auf dem man steht
Du bleibst gern auf dem Holzboden der Tatsachen? Dann ist die Ausbildung zum/zur Parkettleger/in vielleicht genau dein Ding. Du verlegst Parkett in vielen Mustern und Stilen. Du schleifst und versiegelst Böden, damit sie lange halten. Du reparierst beschädigtes Parkett und hilfst, alte Böden in historischen Häusern zu erhalten. Du arbeitest mit Holz, einem nachhaltigen und widerstandsfähigen Material. Hier erfährst du, was du als Parkettleger/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Parkettleger/in auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
In der DDR hieß der Beruf: Tischler/in (Schwerpunkt Parkettleger/in)
Im Alltag sagt man auch: Parkettbodenleger/in
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949. Die DDR-Berufe gingen mit der Wiedervereinigung 1990 in den heutigen Ausbildungsberufen auf.
Was macht ein/e Parkettleger/in?
Du bist Handwerksfachkraft für Parkettböden. Du arbeitest in ganz unterschiedlichen Gebäuden und verlegst, restaurierst und pflegst hochwertige Böden. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Vorbereiten: Du entfernst alte Böden, gleichst den Untergrund aus und bringst Dampfsperren an. So hält das Parkett lange.
- Verlegen: Du verlegst Parkett in verschiedenen Mustern und Stilen. Dabei achtest du genau auf die Ausrichtung des Holzes.
- Schleifen und versiegeln: Du schleifst die Oberfläche glatt. Danach trägst du Versiegelung oder Lack auf. Das schützt das Holz und sorgt für ein glänzendes Finish.
- Reparieren: Du tauschst beschädigte Holzstücke aus oder schleifst und versiegelst einzelne Bereiche neu.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Als Parkettleger/in hilfst du, historische Häuser mit alten Böden zu erhalten. In neuen Wohnungen schaffst du gemütliche Räume, die lange schön bleiben. Holz ist nachhaltig und widerstandsfähig. Es macht Innenräume schöner und angenehmer. Mit deiner Arbeit bewahrst du ein traditionelles Handwerk.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Parkettleger/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual. Praktische Erfahrung sammelst du auf Baustellen, die Theorie lernst du in der Berufsschule.
Das lernst du unter anderem:
- Parkett verlegen: Du lernst, mit Holz umzugehen und Parkettstücke zu bearbeiten. Danach verlegst du Böden mit verschiedenen Techniken.
- Reparieren und sanieren: Du erkennst Schäden und behebst sie. Mal tauschst du einzelne Stücke aus, mal erneuerst du den ganzen Boden. Du lernst auch das Schleifen und Versiegeln.
- Kund/innen beraten: Du hilfst bei der Auswahl des passenden Parketts und gibst Tipps zu Pflege und Instandhaltung.
- Arbeit vorbereiten: Du erstellst einen Arbeitsplan für die Baustelle. Vor der Abfahrt klärst du, welche Materialien und Werkzeuge du brauchst.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Parkettleger/in?
Was solltest du mitbringen?
- Spaß am Arbeiten mit Holz
- handwerkliches Geschick
- Sinn für Muster und Gestaltung
- Sorgfalt und Genauigkeit
- körperliche Fitness
- Freundlichkeit im Umgang mit Kund/innen
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 940 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 990 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.060 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Parkettleger/in zu dir?
Du magst Holz und schöne Muster? Dann spricht einiges für diese Ausbildung:
- Holz und Kunst: Du verbindest Holzhandwerk mit kunstvollen Mustern.
- Boden unter den Füßen: Wenn du Höhenangst hast, ist das dein Beruf. Du bleibst am Boden.
- Tradition bewahren: Du hilfst, historische Häuser zu erhalten.
- Echte Nische: Der Beruf ist speziell. Deshalb kannst du dir ein besonderes Fachwissen aufbauen.
- Nachhaltigkeit: Parkett aus Holz ist recycelbar.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Parkettleger/in?
Was du als Parkettleger/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer beim Umzug Laminat mitverlegt, im Werkraum Holz schleift oder Muster aus Mosaik und Kacheln legt, zeigt Betrieben Geschick und ein Auge für saubere Linien. Wer dazu Badminton im Verein spielt oder im Sommer bei der Nachbarschaft aushilft, beweist Fitness und einen freundlichen Umgang. Wenn dich Teppich, Vinyl und Kork reizen, schau dir Bodenleger/in an. Für Möbel aus Holz passt Tischler/in.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- beim Renovieren Laminat oder Dielen mitverlegst Geschick
- im Werkraum Holz schleifst und lackierst Sorgfalt
- Muster aus Mosaik oder Bastelfliesen legst Gestaltungssinn
- Badminton oder Tischtennis im Verein spielst Fitness
- Nachbar/innen bei Garten oder Umzug aushilfst Freundlichkeit
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 4 · Wie häufig?
rund 40
Betriebe bilden aus
Platz 201 von 344 Berufen.
2 von 4 · Plan B im selben Betrieb
Jeder 3. Betrieb
bildet auch Kaufmann/-frau Groß- und Außenhandelsmanagement aus.
Jeder 6. bildet auch Kaufmann/frau Büromanagement aus.
3 von 4 · Wo?
- Brandenburg6
- Sachsen6
- Schleswig-Holstein6
4 von 4 · Passt der Beruf?
Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?
Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Nach der Ausbildung kannst du hier arbeiten:
- in Handwerksbetrieben, die Fußböden verlegen
- in Unternehmen für den Innenausbau
- in Bodenbelagsgeschäften
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Meister/in: Mit dem Meistertitel erweiterst du deine Möglichkeiten und Gehaltschancen.
- Spezialisierung: Du wirst zum Profi für die Restaurierung historischer Parkettböden oder für umweltfreundliche Materialien.
Mit wachsender Erfahrung steigen auch deine Gehaltschancen.
Fazit: Edle Böden mit Handwerk
Als Parkettleger/in sorgst du für elegante und langlebige Parkettböden. Du verlegst, schleifst und reparierst Böden in Alt- und Neubauten. Deine Fähigkeiten sind in der Baubranche und im Innenausbau gefragt. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual.
Lust auf Holz? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Handwerk und Bau.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
Worauf hast du noch Lust?
Stöbere weiter in Berufen und Tipps. Oder lass den Würfel entscheiden.
Top 2026Industriekaufmann/frau
Top 2026Fachinformatiker/in
Top 2026Pflegefachmann/frau
Top 2026Umweltschutztechnische Assistenten
Top 2026Elektroniker/in Energie- und Gebäudetechnik
Top 2026Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA)
Top 2026Kaufmann/frau Büromanagement
Top 2026Anlagenmechaniker/in Sanitär-, Heizungs- und KlimatechnikAlle anzeigen
TippDie besten Rückfragen für das Vorstellungsgespräch
TippKonzern vs. KMU - Wo sollte ich mich ausbilden lassen?
TippPraktikum und Ausbildung – Nutze die Schulzeit
TippHard- oder Soft-Skills - Was ist wichtiger für deine Bewerbung?
TippWelche Ausbildung passt zu dir?
TippDer Web-Check vor der BewerbungAlle Tipps















