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Ausbildung Parkettleger/in

Ausbildung: Handwerk, auf dem man steht

Symbolbild: Ausbildung Parkettleger/in

Du bleibst gern auf dem Holzboden der Tatsachen? Dann ist die Ausbildung zum/zur Parkettleger/in vielleicht genau dein Ding. Du verlegst Parkett in vielen Mustern und Stilen. Du schleifst und versiegelst Böden, damit sie lange halten. Du reparierst beschä­digtes Parkett und hilfst, alte Böden in historischen Häusern zu erhalten. Du arbeitest mit Holz, einem nachhaltigen und widerstands­fähigen Material. Hier erfährst du, was du als Parkettleger/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.

Auf einen Blick

Parkettleger/in auf einen Blick

Dauer3 Jahre
Ausbildungdual, Handwerk und Bau
1. Jahr940 €
Schulabschlusskeine Vorgabe

Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:

ESA / HauptschuleMSA / RealschuleAbitur / Fachabitur
Deutsch: empfohlen B2. Damit kommst du gut durch Berufsschule und Prüfung.

Der Beruf im Wandel der Zeit

Wie hieß der Beruf früher?

In der DDR hieß der Beruf: Tischler/in (Schwerpunkt Parkettleger/in)

Im Alltag sagt man auch: Parkett­bo­denleger/in

Berufsnamen seit Gründung der Bundes­re­publik 1949. Die DDR-Berufe gingen mit der Wieder­ver­ei­nigung 1990 in den heutigen Ausbil­dungs­berufen auf.

Was macht ein/e Parkettleger/in?

Du bist Handwerks­fachkraft für Parkettböden. Du arbeitest in ganz unterschied­lichen Gebäuden und verlegst, restau­rierst und pflegst hochwertige Böden. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

Welche Aufgaben hast du im Arbeits­alltag?

  • Vorbereiten: Du entfernst alte Böden, gleichst den Untergrund aus und bringst Dampfsperren an. So hält das Parkett lange.
  • Verlegen: Du verlegst Parkett in verschiedenen Mustern und Stilen. Dabei achtest du genau auf die Ausrichtung des Holzes.
  • Schleifen und versiegeln: Du schleifst die Oberfläche glatt. Danach trägst du Versiegelung oder Lack auf. Das schützt das Holz und sorgt für ein glänzendes Finish.
  • Reparieren: Du tauschst beschädigte Holzstücke aus oder schleifst und versiegelst einzelne Bereiche neu.
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Warum ist der Beruf so wichtig?

Als Parkettleger/in hilfst du, historische Häuser mit alten Böden zu erhalten. In neuen Wohnungen schaffst du gemütliche Räume, die lange schön bleiben. Holz ist nachhaltig und widerstandsfähig. Es macht Innenräume schöner und angenehmer. Mit deiner Arbeit bewahrst du ein traditio­nelles Handwerk.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Parkettleger/in ab?

Wie lange dauert die Ausbildung?

Was lernst du in Betrieb und Berufs­schule?

Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual. Praktische Erfahrung sammelst du auf Baustellen, die Theorie lernst du in der Berufs­schule.

Das lernst du unter anderem:

  • Parkett verlegen: Du lernst, mit Holz umzugehen und Parkettstücke zu bearbeiten. Danach verlegst du Böden mit verschiedenen Techniken.
  • Reparieren und sanieren: Du erkennst Schäden und behebst sie. Mal tauschst du einzelne Stücke aus, mal erneuerst du den ganzen Boden. Du lernst auch das Schleifen und Versiegeln.
  • Kund/innen beraten: Du hilfst bei der Auswahl des passenden Parketts und gibst Tipps zu Pflege und Instandhaltung.
  • Arbeit vorbereiten: Du erstellst einen Arbeitsplan für die Baustelle. Vor der Abfahrt klärst du, welche Materialien und Werkzeuge du brauchst.

Welche Voraus­set­zungen brauchst du als Parkettleger/in?

Was solltest du mitbringen?

  • Spaß am Arbeiten mit Holz
  • handwerkliches Geschick
  • Sinn für Muster und Gestaltung
  • Sorgfalt und Genauigkeit
  • körperliche Fitness
  • Freundlichkeit im Umgang mit Kund/innen

Was verdienst du in der Ausbildung?

Wie viel verdienst du in jedem Ausbil­dungsjahr?

Ausbildungsjahr Vergütung pro Monat (brutto)
Hinweis Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich.
1. Ausbildungsjahr 940 €
2. Ausbildungsjahr 990 €
3. Ausbildungsjahr 1.060 €

Passt die Ausbildung zum/zur Parkettleger/in zu dir?

Du magst Holz und schöne Muster? Dann spricht einiges für diese Ausbildung:

  • Holz und Kunst: Du verbindest Holzhandwerk mit kunstvollen Mustern.
  • Boden unter den Füßen: Wenn du Höhenangst hast, ist das dein Beruf. Du bleibst am Boden.
  • Tradition bewahren: Du hilfst, historische Häuser zu erhalten.
  • Echte Nische: Der Beruf ist speziell. Deshalb kannst du dir ein besonderes Fachwissen aufbauen.
  • Nachhaltigkeit: Parkett aus Holz ist recycelbar.

Vom Hobby zum Beruf

Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Parkettleger/in?

Was du als Parkettleger/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer beim Umzug Laminat mitverlegt, im Werkraum Holz schleift oder Muster aus Mosaik und Kacheln legt, zeigt Betrieben Geschick und ein Auge für saubere Linien. Wer dazu Badminton im Verein spielt oder im Sommer bei der Nachbar­schaft aushilft, beweist Fitness und einen freund­lichen Umgang. Wenn dich Teppich, Vinyl und Kork reizen, schau dir Bodenleger/in an. Für Möbel aus Holz passt Tischler/in.

Aus diesem Berufs­profil abgeleitet

Passt gut, wenn du gern …

  • beim Renovieren Laminat oder Dielen mitverlegst Geschick
  • im Werkraum Holz schleifst und lackierst Sorgfalt
  • Muster aus Mosaik oder Bastelfliesen legst Gestaltungssinn
  • Badminton oder Tischtennis im Verein spielst Fitness
  • Nachbar/innen bei Garten oder Umzug aushilfst Freundlichkeit

Im Kästchen: Das lesen Ausbil­dungs­be­triebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind

Wo findest du Ausbil­dungs­be­triebe in deiner Nähe?

Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?

Nach der Ausbildung kannst du hier arbeiten:

  • in Handwerksbetrieben, die Fußböden verlegen
  • in Unternehmen für den Innenausbau
  • in Bodenbelagsgeschäften

Welche Weiter­bil­dungen gibt es?

So kannst du dich weiter­ent­wickeln:

  • Meister/in: Mit dem Meistertitel erweiterst du deine Möglichkeiten und Gehaltschancen.
  • Spezialisierung: Du wirst zum Profi für die Restaurierung historischer Parkettböden oder für umweltfreundliche Materialien.

Mit wachsender Erfahrung steigen auch deine Gehalts­chancen.

Fazit: Edle Böden mit Handwerk

Als Parkettleger/in sorgst du für elegante und langlebige Parkettböden. Du verlegst, schleifst und reparierst Böden in Alt- und Neubauten. Deine Fähigkeiten sind in der Baubranche und im Innenausbau gefragt. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual.

Lust auf Holz? Finde auf dein-ausbil­dungsplatz.de einen Ausbil­dungs­betrieb in deiner Nähe.

Mehr Ausbil­dungs­berufe aus diesem Bereich findest du unter Handwerk und Bau.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Stand: 12.10.2026
Quellen: dein-ausbil­dungsplatz.de · BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · Tarifin­for­ma­tionen von Bund und Ländern (u. a. BMAS, WSI-Tarifarchiv)

Vorschau: Berufsprofil Parkettleger/in als PDF

Dieses Berufs­profil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Eltern­ge­spräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.

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