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Ausbildung Pferdewirt/in
Ausbildung: Dein Hobby Pferd als Beruf
Pferde sind dein Leben? Dann mach dein Hobby zum Beruf mit der Ausbildung zum/zur Pferdewirt/in. Du lernst, Pferde zu pflegen, zu füttern und gesund zu halten. Du trainierst Pferde und bereitest sie auf Wettkämpfe vor. Du kümmerst dich um Zucht und Aufzucht und hältst die Ställe in Ordnung. Du berätst auch Kund/innen und verkaufst Pferde. Du arbeitest viel draußen und jeden Tag mit Tieren. Hier erfährst du, was du als Pferdewirt/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Pferdewirt/in auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. 1975 wurden mehrere Berufe neu geordnet. Aus 3 Berufen wurde einer.
- 1956 bis 1975Berufsreiter/
in - 1956 bis 1975-fahrer/
in - 1956 bis 1975Berufsfahrer/
in im Trabrennsport - seit 1975Pferdewirt/
in
In der DDR hieß der Beruf: Facharbeiter/in für Pferdezucht
Im Alltag sagt man auch: Pferdepfleger/in
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949. Die DDR-Berufe gingen mit der Wiedervereinigung 1990 in den heutigen Ausbildungsberufen auf.
Was macht ein/e Pferdewirt/in?
Du bist Fachkraft im Umgang mit Pferden. Du kümmerst dich um ihre Betreuung, Pflege und Ausbildung. Je nach Fachrichtung unterscheiden sich deine Aufgaben. Das sind die wichtigsten:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Pferde pflegen: Du fütterst und tränkst die Pferde, striegelst sie und hältst die Ställe sauber.
- Pferde ausbilden: Du bildest Pferde für verschiedene Bereiche aus, etwa für den Reitsport, die Zucht oder die Landwirtschaft.
- Gesundheit überwachen: Du behältst die Gesundheit deiner Pferde im Blick. Du kümmerst dich um Impfungen, Wurmkuren und die tierärztliche Betreuung.
- Beritt: In manchen Betrieben reitest und trainierst du die Pferde selbst.
- Züchten: Je nach Fachrichtung bist du für Zucht und Aufzucht verantwortlich.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Pferde brauchen jeden Tag Pflege, Bewegung und Aufmerksamkeit. Als Pferdewirt/in sorgst du dafür, dass es ihnen gut geht und sie leistungsfähig bleiben. Du kümmerst dich um ihre Gesundheit und ihr Training. So können sie in der Freizeit oder im Profisport eingesetzt werden.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Pferdewirt/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual. Die Praxis lernst du in Pferdebetrieben, die Theorie in der Berufsschule.
Das lernst du unter anderem:
- Pflege und Fütterung: Du putzt und pflegst Pferde und Ställe. Du fütterst und tränkst die Tiere und kratzt die Hufe richtig aus, damit sie sich nicht entzünden.
- Training und Ausbildung: Du lernst, Pferde einzureiten und richtig zu trainieren. Du bereitest sie auf Wettkämpfe und besondere Aufgaben vor.
- Haltung und Management: Du kümmerst dich um Stall und Pferde und lernst, Pferdehaltungsanlagen zu managen.
- Verkauf und Beratung: Du verkaufst Pferde und Pferdesportartikel. Du berätst Kund/innen zu Haltung und Training.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Pferdewirt/in?
Was solltest du mitbringen?
- Leidenschaft für Pferde
- Erfahrung im Umgang mit Pferden ist hilfreich
- körperliche Fitness und Ausdauer
- Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit
- Spaß an der Arbeit draußen, bei jedem Wetter
- Freundlichkeit im Umgang mit Kund/innen
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 724 € bis 1.368 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 854 € bis 1.418 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 977 € bis 1.464 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Pferdewirt/in zu dir?
Du willst jeden Tag mit Pferden arbeiten? Dann spricht einiges für diese Ausbildung:
- Leidenschaft als Beruf: Du lebst deine Liebe zu Pferden jeden Tag aus.
- Echte Bindung: Du baust eine Beziehung zu den Pferden auf, die du aufziehst und ausbildest.
- Vielfalt: Du lernst verschiedene Pferderassen und Haltungsformen kennen.
- Neue Herausforderungen: Zucht und Pflege stellen dich immer wieder vor Aufgaben, an denen du wächst.
- Tierwohl: Mit deiner Arbeit sorgst du dafür, dass es den Pferden gut geht.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Pferdewirt/in?
Was du als Pferdewirt/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer jeden Morgen vor der Schule im Reitstall ausmistet, eine Pflegebeteiligung übernimmt oder beim Turnier im Verein mithilft, zeigt Betrieben Verantwortung und Ausdauer. Das lesen Betriebe als echtes Engagement, auch bei Regen und Kälte. Wenn dich viele verschiedene Nutztiere reizen, schau dir Tierwirt/in an. Für Tiere im Zoo oder Tierheim passt Tierpfleger/in.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- im Reitstall beim Füttern und Ausmisten hilfst Ausdauer
- ein Pflegepferd regelmäßig versorgst Verantwortung
- beim Turnier im Reitverein mit anpackst Teamgeist
- bei jedem Wetter draußen unterwegs bist Belastbarkeit
- Kindern beim Voltigieren oder Putzen hilfst Freundlichkeit
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 3 · Wie häufig?
rund 10
Betriebe bilden aus
Platz 252 von 340 Berufen.
2 von 3 · Wo?
- Baden-Württemberg4
- Nordrhein-Westfalen2
- Sachsen2
Die meisten Betriebe: Münster, Kreis Warendorf, Kassel
3 von 3 · Passt der Beruf?
Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?
Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Nach der Ausbildung kannst du hier arbeiten:
- in Reitställen
- in Zuchtstätten
- in Reitschulen
- in Tierkliniken
- in anderen Pferdebetrieben
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Führungsaufgaben: Mit Erfahrung und Weiterbildungen steigst du in leitende Positionen auf Pferdehöfen auf.
- Spezialisierung: zum Beispiel auf Pferdezucht oder Pferdephysiotherapie
Fazit: Profi für Pferde
Als Pferdewirt/in wirst du Expert/in im Umgang mit Pferden. Du pflegst, betreust und trainierst sie. Mit deinem Wissen sorgst du für ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihre Leistungsfähigkeit. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual.
Ab in den Stall? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Landwirtschaft.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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