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Ausbildung Physiklaborant/in
Ausbildung: Experimente, Messungen, Erkenntnisse
Du willst wissen, wie die Welt funktioniert? Dann ist die Ausbildung zum/zur Physiklaborant/in vielleicht genau das Richtige für dich. Du planst Experimente, führst sie durch und dokumentierst sie. Du misst mit verschiedenen Instrumenten und wertest die Daten aus. Du pflegst und wartest die Geräte im Labor. Deine Ergebnisse nutzen Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft. Dafür brauchst du Neugier, Sorgfalt und Freude an Mathe. Hier erfährst du, was du als Physiklaborant/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Physiklaborant/in auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Was macht ein/e Physiklaborant/in?
Physiklabore sind Orte der Forschung und Entdeckung. Als Physiklaborant/in sorgst du dafür, dass neues Wissen entsteht und festgehalten wird. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Experimente durchführen: Du planst Experimente, führst sie durch und dokumentierst sie. Dafür arbeitest du ordentlich und pflichtbewusst.
- Messen: Mit verschiedenen Messinstrumenten und Techniken sammelst du präzise Daten.
- Daten auswerten: Du analysierst und interpretierst die Ergebnisse deiner Experimente. Dabei helfen dir Mathe und Statistik.
- Geräte pflegen: Du hältst das Labor in Ordnung und wartest Laborgeräte und Instrumente.
- Berichte schreiben: Du dokumentierst Experimente und Ergebnisse für Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Als Physiklaborant/in hilfst du, physikalische Eigenschaften und Zusammenhänge zu erforschen. Mit deiner Arbeit können Wissenschaftler/innen und Ingenieur/innen neue Erkenntnisse gewinnen und neue Technologien entwickeln. Dieses Wissen kann das Leben von Menschen verändern und Unternehmen voranbringen. Wenn du mit deiner Arbeit Wissen voranbringen willst, bist du hier richtig.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Physiklaborant/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und ist dual. Du lernst im Betrieb und in der Berufsschule. Die praktischen Aufgaben lernst du meist in einem wissenschaftlichen oder industriellen Labor. In Praktika bekommst du einen Überblick über verschiedene Bereiche der Laborarbeit.
Das lernst du unter anderem:
- Experimente und Versuche: Du baust Versuchsanlagen auf, nimmst sie in Betrieb, misst und wertest die Ergebnisse aus. Du untersuchst zum Beispiel die Eigenschaften eines neuen Materials oder misst die Lichtgeschwindigkeit.
- Geräte und Anlagen: Du wartest Geräte wie ein Spektrometer oder eine CNC-Fräse. Du erkennst und behebst Störungen und dokumentierst die Wartung.
- Materialien und Stoffe: Du analysierst Materialien und bestimmst physikalische und chemische Eigenschaften, etwa die Zusammensetzung eines Metalls oder die Dichte eines Gases.
- Messwerte dokumentieren: Du hältst Messergebnisse fest, wertest sie aus und schreibst Berichte.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Physiklaborant/in?
Was solltest du mitbringen?
- gute naturwissenschaftliche Kenntnisse, vor allem in Physik
- technisches Verständnis und Geschick im Umgang mit Geräten
- analytisches Denken und Freude an Zahlen
- Sorgfalt und Genauigkeit
- Teamfähigkeit
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 1.147 € bis 1.297 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.222 € bis 1.351 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.277 € bis 1.401 € |
| 4. Ausbildungsjahr | 1.329 € bis 1.486 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Physiklaborant/in zu dir?
Du bist neugierig und arbeitest gern genau? Dann spricht einiges für diese Ausbildung:
- Leidenschaft für Physik: Du führst Experimente durch und wertest sie aus. So erlebst du dein Lieblingsfach jeden Tag.
- Abwechslung: Du beschäftigst dich mit immer neuen Phänomenen und Fragen. Dabei bist du flexibel und kreativ.
- Beitrag zur Forschung: Ob in Industrie, Forschungseinrichtung oder Universität, du hilfst, neue Technologien und Erkenntnisse zu entwickeln.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Physiklaborant/in?
Was du als Physiklaborant/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer am Teleskop Sterne beobachtet, mit Elektronikbaukästen Versuche aufbaut oder Matherätsel knackt, zeigt Betrieben analytisches Denken und Ausdauer. Wer dazu in der Physik-AG Versuche dokumentiert oder im Schachverein spielt, beweist Sorgfalt und Konzentration. Wenn dich Messen und Kalibrieren reizt, schau dir Physikalisch-technische Assistenz an. Für Stoffe und Reaktionen passt Chemielaborant/in.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- mit dem Teleskop Sterne und Planeten beobachtest Neugier
- mit Elektronikbaukästen Versuche aufbaust Technikverständnis
- Matherätsel und Knobelaufgaben löst Logisches Denken
- in der Physik-AG Versuche genau dokumentierst Sorgfalt
- im Schachverein Turniere spielst Konzentration
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 4 · Wie häufig?
rund 40
Betriebe bilden aus
Platz 193 von 340 Berufen.
2 von 4 · Plan B im selben Betrieb
Jeder 2. Betrieb
bildet auch Mechatroniker/in aus.
Fast jeder 2. bildet auch Industriemechaniker/in aus.
3 von 4 · Wo?
- Bayern7
- Nordrhein-Westfalen6
- Thüringen6
Die meisten Betriebe: Jena, Landkreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge, Darmstadt
4 von 4 · Um die Ecke
Wer bildet bei dir aus?
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Nach der Ausbildung kannst du hier arbeiten:
- in Forschungseinrichtungen
- an Universitäten
- in technologieorientierten Unternehmen und der Industrie
- in anderen Laboren
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Spezialisierung: Du konzentrierst dich auf bestimmte physikalische Disziplinen.
- Führungsaufgaben: Mit Erfahrung steigst du in leitende Positionen auf.
Fazit: Profi für Experimente und Messungen
Als Physiklaborant/in bist du ein wichtiger Teil des Teams in Forschung und Entwicklung. Du planst Experimente, misst präzise und wertest die Ergebnisse aus. So hilfst du, neue Erkenntnisse zu gewinnen und Technologien zu entwickeln. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und ist dual.
Neugierig auf das Labor? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Naturwissenschaft.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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BerufChemielaborant/in
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BerufTechnische/r Assistent/in Metallografie und Werkstoffkunde
BerufBiologisch-technische/r Assistent/in
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