Schnellstart.
11 Branchen in Handel & Dienstleister
7 Branchen in Handwerk
3 Branchen in Industrie & Logistik
Ausbildung Prüftechnologe/in Keramik
Ausbildung: Qualität für Keramik
Fliesen, Geschirr, Waschbecken: Wer sorgt dafür, dass sie halten? Das machst du nach der Ausbildung zum/zur Prüftechnologe/in Keramik. Du überprüfst die Herstellung keramischer Produkte und sicherst ihre Qualität. Dafür nutzt du physikalische, chemische und visuelle Tests. Du wertest die Ergebnisse aus, schreibst Prüfberichte und meldest Abweichungen. So hilfst du, die Produktion zu verbessern. Du arbeitest in Betrieben, in denen mit viel Hitze Keramik entsteht. Dafür brauchst du Interesse an Naturwissenschaften und Technik. Hier erfährst du, was du als Prüftechnologe/in Keramik machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und wo du danach arbeiten kannst.
Auf einen Blick
Prüftechnologe/in Keramik auf einen Blick
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. Bis 2018 hieß er Stoffprüfer/in (Chemie).
- ab 1949 bis 2018Stoffprüfer/
in (Chemie) - seit 2018Prüftechnologe/
in Keramik
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949.
Was macht ein/e Prüftechnologe/in Keramik?
Du bist Spezialist/in für die Qualitätskontrolle in der Keramikindustrie. Du sorgst dafür, dass nur Produkte verkauft werden, die den Standards entsprechen. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Qualität prüfen: Du überwachst und inspizierst keramische Produkte. Du prüfst, ob sie die Qualitätsstandards und Vorgaben erfüllen.
- Prüfverfahren anwenden: Du nutzt physikalische, chemische und visuelle Tests, um Qualität und Leistung von keramischen Materialien zu bewerten.
- Dokumentieren: Du schreibst Berichte über die Prüfergebnisse und hältst Abweichungen und Qualitätsprobleme fest.
- Abstimmen: Du arbeitest eng mit anderen Abteilungen zusammen, klärst Qualitätsfragen und schlägst Verbesserungen vor.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Du sorgst dafür, dass keramische Produkte die Anforderungen erfüllen und Kund/innen zufrieden sind. Damit trägst du zu hochwertigen Waren bei und schützt den guten Ruf deines Unternehmens. Gleichzeitig verbesserst du die Qualität im Produktionsprozess. Viele Produkte, die Menschen jeden Tag selbstverständlich nutzen, gehen durch deine Hände.
Der Beruf passt zu dir, wenn du dich für Naturwissenschaften und Technik interessierst, genau arbeitest und gern analysierst.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Prüftechnologe/in Keramik ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und ist dual. Du lernst im Betrieb und in der Berufsschule. Du erfährst, wie keramische Werkstoffe hergestellt und geprüft werden.
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Das lernst du unter anderem:
- Prüfverfahren durchführen: Du wählst je nach Produkt das passende Prüfverfahren aus, bereitest Prüfgeräte und Materialien vor und führst die Prüfung durch.
- Auswerten und dokumentieren: Du hältst deine Ergebnisse fest, wertest sie aus und erstellst einen Prüfbericht.
- Qualitätssicherung: Du erstellst Prüfpläne und hilfst bei der Fehleranalyse. Dabei arbeitest du mit anderen Abteilungen zusammen.
- Prüfverfahren weiterentwickeln: Du dokumentierst Verfahren, verbesserst bestehende und hilfst bei der Entwicklung neuer.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Prüftechnologe/in Keramik?
Was solltest du mitbringen?
- Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik
- analytische Fähigkeiten
- eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise
- gute Kenntnisse in Mathe, Physik und Chemie
- Hitze sollte dir wenig ausmachen
- Teamfähigkeit
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 1.200 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.250 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.350 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Prüftechnologe/in Keramik zu dir?
Du willst Technik und Naturwissenschaft im Alltag erleben? Das spricht für die Ausbildung:
- Warmer Arbeitsplatz: In deinem Betrieb wird mit viel Hitze Keramik hergestellt. Kalt wird dir selten.
- Naturwissenschaft praktisch: Du setzt deine analytischen Fähigkeiten jeden Tag ein.
- Nah an der Produktion: Du erlebst, wie Produkte entstehen, die viele Menschen täglich nutzen.
- Platz für Ideen: Die Keramikindustrie braucht Innovationen. Du kannst eigene Ideen einbringen.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Prüftechnologe/in Keramik?
Was du als Prüftechnologe/in Keramik jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer im Töpferkurs Tassen formt, in der Physik-AG Materialien testet oder Fehler sofort entdeckt, zeigt Betrieben Neugier und Genauigkeit. Wer dazu Ergebnisse sauber festhält und im Verein Tischtennis spielt, beweist Sorgfalt und Teamgeist. Wenn dich Prüfungen an Metall und Kunststoff reizen, schau dir Werkstoffprüfer/in an. Für das eigene Gestalten mit Ton passt Keramiker/in.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- im Töpferkurs Tassen oder Schalen formst Materialgefühl
- in der Physik-AG Materialien auf Bruch testest Neugier
- kleine Fehler und Risse sofort entdeckst Genauigkeit
- Ergebnisse von Versuchen sauber festhältst Sorgfalt
- Tischtennis oder Badminton im Verein spielst Teamgeist
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 3 · Wie häufig?
rund 30
Betriebe bilden aus
Platz 254 von 349 Berufen.
2 von 3 · Wo?
- Nordrhein-Westfalen6
- Bayern5
- Rheinland-Pfalz4
Die meisten Betriebe: Westerwaldkreis, Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Landkreis Greiz
3 von 3 · Passt der Beruf?
Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?
Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Als Prüftechnologe/in Keramik arbeitest du meist in der Keramikindustrie. Hier kannst du arbeiten:
- in der Herstellung von Fliesen
- in der Herstellung von Geschirr
- in der Herstellung von Sanitärartikeln
- in der Herstellung von Baustoffen
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Qualitätskontrolle: Du übernimmst mehr Verantwortung bei der Prüfung.
- Produktentwicklung: Du hilfst, neue Produkte zu entwickeln.
- Beschaffung: Du kümmerst dich um die passenden Materialien.
Fazit: Verantwortung für gute Keramik
Als Prüftechnologe/in Keramik stellst du sicher, dass keramische Produkte die geforderte Qualität haben. Du trägst viel Verantwortung und sorgst dafür, dass hochwertige und zuverlässige Keramik auf den Markt kommt. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und ist dual. Danach arbeitest du in Qualitätskontrolle, Produktentwicklung oder Beschaffung.
Neugierig geworden? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Industrie.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
Worauf hast du noch Lust?
Stöbere weiter in Berufen und Tipps. Oder lass den Würfel entscheiden.
BerufIndustriekeramiker/in Dekorationstechnik
BerufHolzbearbeitungsmechaniker/in
BerufIndustriekeramiker/in Modelltechnik
BerufKerzenhersteller/in - Wachsbildner/in
BerufGraveur/in
BerufAufbereitungsmechaniker/in Fachrichtung Steinkohle
BerufProduktveredler/in Textil
BerufWerkgehilfe/in Schmuckwarenindustrie, Taschen- und ArmbanduhrenAlle anzeigen
Top 2026Elektroniker/in Energie- und Gebäudetechnik
Top 2026Kraftfahrzeugmechatroniker/in
Top 2026Umweltschutztechnische Assistenten
Top 2026Kaufmann/frau Büromanagement
Top 2026Industriekaufmann/frau
Top 2026Fachinformatiker/in
Top 2026Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA)
Top 2026Zahnmedizinische/r Fachangestellte/rAlle anzeigen
TippVorstellungsgespräch vorbereiten: Die Checkliste für deine Ausbildung
TippLebenslauf fürs Schülerpraktikum: kurz, ehrlich, fertig
TippGründe, warum es mit der Bewerbung nicht klappt
TippSo erstellst du ein Anschreiben - Vorlage zum Download
Tipp5 Tipps für einen gelungenen Ausbildungsstart
TippWarum Hobbys in der Bewerbung wichtig sindAlle Tipps







