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Ausbildung Servicefahrer/in
Ausbildung: Unterwegs im Dienst der Kund/innen
Du bist gern unterwegs und magst den direkten Kontakt mit Menschen? Dann ist die Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in vielleicht genau dein Ding. Du sorgst dafür, dass Waren pünktlich ankommen und Dienstleistungen reibungslos laufen. Du planst Touren, lieferst aus, holst Güter ab und berätst Kund/innen direkt vor Ort. Damit bist du die Visitenkarte deines Unternehmens. Du brauchst Organisationstalent, Zuverlässigkeit und ein freundliches Auftreten. Hier erfährst du, was du als Servicefahrer/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Servicefahrer/in auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Was macht ein/e Servicefahrer/in?
Dein Arbeitsalltag besteht aus Bewegung, Logistik und Kommunikation. Du brauchst fahrerisches Können und denkst an die Kund/innen. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Touren und Fahrzeug: Du planst deine Route, belädst dein Fahrzeug sicher und hältst es sauber und verkehrstauglich.
- Transport und Zustellung: Du lieferst Pakete, Medikamente, Lebensmittel oder Spezialgüter aus. Dabei achtest du darauf, dass alles unversehrt ankommt.
- Abholung und Entsorgung: Du holst Waren oder Leergut bei Kund/innen ab. Manchmal bist du auch für die fachgerechte Entsorgung zuständig, zum Beispiel von Textilien oder medizinischen Abfällen.
- Kundenservice: Vor Ort bist du die erste Ansprechperson. Du berätst, nimmst Bestellungen auf, bearbeitest Retouren oder kassierst Rechnungen.
- Dokumentation: Du hältst Lieferungen und Abholungen fest und lässt dir den Empfang bestätigen, digital oder auf Papier.
- Zusatzleistungen: Je nach Branche baust du kleinere Geräte auf, befüllst Automaten oder übernimmst kleinere Wartungsarbeiten.
Wo arbeitest du als Servicefahrer/in?
Dein Arbeitsplatz ist dein Fahrzeug. Trotzdem bist du ständig in Bewegung und triffst viele unterschiedliche Menschen. Eine reibungslose Logistik hängt von deiner Arbeit ab. Deshalb sind Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein gefragt. Wenn du gern fährst und viel von deiner Region sehen willst, bist du hier richtig.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Die Ausbildung ist ein anerkannter dualer Ausbildungsberuf und dauert in der Regel 2 Jahre. Im Ausbildungsbetrieb lernst du die Praxis, in der Berufsschule die Theorie.
Das lernst du unter anderem:
- Fahrzeugkunde: Du lernst Aufbau, Funktion und Wartung der Fahrzeuge für den Warentransport kennen.
- Tourenplanung und Logistik: Du planst Touren, sicherst Ladung und steuerst logistische Abläufe.
- Warenkunde: Du beschäftigst dich mit Lagerung und Transport unterschiedlicher Güter, zum Beispiel verderblicher Waren oder Gefahrgüter.
- Kundenkommunikation: Du führst Beratungsgespräche und bearbeitest Reklamationen.
- Rechtliche Grundlagen: Du lernst Verkehrsregeln, Vorschriften zur Ladungssicherung und weitere wichtige Gesetze.
- Digitale Systeme: Du arbeitest mit Navigationsgeräten, mobilen Scannern und Warenwirtschaftssystemen.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Servicefahrer/in?
Was solltest du mitbringen?
- einen Hauptschulabschluss oder mittleren Schulabschluss
- Lust, viel Auto zu fahren, idealerweise mit Führerschein Klasse B oder der Planung dafür
- Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein im Straßenverkehr
- ein freundliches und serviceorientiertes Auftreten
- Organisationstalent und Zuverlässigkeit
- körperliche Belastbarkeit beim Be- und Entladen
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 1.230 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.300 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Servicefahrer/in zu dir?
Du bist dir noch unsicher? Das spricht für die Ausbildung:
- Freude am Fahren: Du bist viel unterwegs und belieferst Kund/innen.
- Abwechslung: Du triffst verschiedene Menschen und bekommst Einblicke in viele Branchen.
- Raus aus dem Büro: Du besuchst Kund/innen und holst Waren ab, statt den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen.
- Kurze Ausbildung: Nach zwei Jahren bist du fertig ausgebildet.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Servicefahrer/in?
Was du als Servicefahrer/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer jede Woche Zeitungen oder Prospekte austrägt, mit dem Fahrrad die schnellste Route plant oder beim Getränkemarkt Kisten schleppt, zeigt Betrieben Zuverlässigkeit und Organisation. Wer dazu Nachbar/innen freundlich grüßt und im Verein Fußball spielt, beweist Auftreten und Teamgeist. Wenn dich große Lkw und lange Touren reizen, schau dir Berufskraftfahrer/in an. Für Pakete und Briefe passt Fachkraft Kurier-, Express- und Postdienstleistungen.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- jede Woche Zeitungen oder Prospekte austrägst Zuverlässigkeit
- mit dem Fahrrad die beste Route planst Orientierung
- im Nebenjob Kisten und Ware schleppst Belastbarkeit
- Nachbar/innen und Kund/innen freundlich begegnest Auftreten
- Fußball, Handball oder Hockey im Verein spielst Teamgeist
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 3 · Wie häufig?
rund 30
Betriebe bilden aus
Platz 213 von 340 Berufen.
2 von 3 · Wo?
- Nordrhein-Westfalen8
- Hessen7
- Bayern3
Die meisten Betriebe: Wetteraukreis, Kiel, Kreis Segeberg
3 von 3 · Passt der Beruf?
Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?
Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Servicefahrer/innen werden überall gebraucht, wo Waren bewegt oder Dienstleistungen mobil erbracht werden. Hier kannst du arbeiten:
- bei Kurier-, Express- und Paketdiensten
- bei Speditionen und Logistikunternehmen
- im Groß- und Einzelhandel mit Lieferdienst, etwa bei Online-Supermärkten oder Getränkemärkten
- im Gesundheitswesen, zum Beispiel beim Transport von Medikamenten und Laborproben
- in der Textilpflege und in Wäschereien
- bei Entsorgungs- und Recyclingunternehmen
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Führerscheine: Mit dem Lkw-Führerschein Klasse C/CE oder dem Personenbeförderungsschein fährst du größere Fahrzeuge oder transportierst Personen.
- Gefahrgut: Du wirst Gefahrgutfahrer/in oder Gefahrgutbeauftragte/r.
- Berufskraftfahrer/in: Du vertiefst dein Wissen in der professionellen Güterbeförderung.
- Logistikmeister/in oder Fachwirt/in Logistiksysteme: Damit qualifizierst du dich für leitende Aufgaben in Lager und Logistik.
- Selbstständigkeit: Mit Erfahrung und dem nötigen Kapital machst du dich als Kurierfahrer/in oder mit einem eigenen Lieferdienst selbstständig.
Fazit: Mobil im Einsatz für Kund/innen
Als Servicefahrer/in bist du mobil, hast viel Kundenkontakt und spielst eine wichtige Rolle in der Logistik. Die Ausbildung dauert in der Regel 2 Jahre und ist dual. Danach kannst du weitere Führerscheine machen, dich auf Gefahrgut spezialisieren oder dich selbstständig machen.
Bereit zum Losfahren? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Transport, Lager, Logistik.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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