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Ausbildung Spielzeug­her­steller/in

Ausbildung: Spielsachen, die Kinder glücklich machen

Symbolbild: Ausbildung Spielzeughersteller/in

Weißt du noch, mit welchem Spielzeug du als Kind am liebsten gespielt hast? In der Ausbildung zum/zur Spielzeug­her­steller/in baust du selbst solche Lieblings­stücke. Du entwickelst Ideen, entwirfst Modelle und stellst Spielsachen her, die Kinder­herzen höher schlagen lassen. Dabei arbeitest du mit Holz, Kunststoff, Textilien und anderen Materialien. Sicherheit steht immer an erster Stelle, denn niemand soll sich an deinem Spielzeug verletzen. Du brauchst Kreativität, handwerk­liches Geschick und Sorgfalt. Hier erfährst du, was du als Spielzeug­her­steller/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.

Auf einen Blick

Spielzeug­her­steller/in auf einen Blick

Dauer3 Jahre
Ausbildungdual, Industrie
1. Jahr1.005 € bis 1.176 €
Schulabschlusskeine Vorgabe
Deutsch: empfohlen B2. Damit kommst du gut durch Berufsschule und Prüfung.

Der Beruf im Wandel der Zeit

Wie hieß der Beruf früher?

In der DDR hieß der Beruf: Fachar­beiter/in für figürliches Spielzeug und Attrappen, Fachar­beiter/in für gestopftes Spielzeug, Puppen­fach­ar­beiter/in

Berufsnamen seit Gründung der Bundes­re­publik 1949. Die DDR-Berufe gingen mit der Wieder­ver­ei­nigung 1990 in den heutigen Ausbil­dungs­berufen auf.

Was macht ein/e Spielzeug­her­steller/in?

Du bist kreative/r Ideengeber/in und geschickte/r Handwerker/in in einer Person. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

Welche Aufgaben hast du im Arbeits­alltag?

  • Idee und Design: Du entwickelst Ideen für neue Spielzeuge und entwirfst sie. Dabei achtest du auf Sicherheit, Spaß und pädagogischen Wert.
  • Materialauswahl: Du wählst Materialien aus, die zum Spielzeug passen und die Sicherheitsstandards erfüllen. Holz und Kunststoff sind nur zwei davon.
  • Herstellung: Du fertigst Spielzeug von Hand oder mit Maschinen.
  • Qualitätskontrolle: Du überwachst die Herstellung und prüfst, ob die Spielzeuge den Qualitätsstandards entsprechen und sicher sind.
  • Verpackung und Vertrieb: Du verpackst die Spielzeuge ansprechend und organisierst die Lieferung an den Handel oder den Verkauf an Kund/innen.
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Warum ist der Beruf so wichtig?

Spielzeug ist für die Entwicklung von Kindern sehr wichtig. Beim Spielen trainieren sie ihre Motorik und ihre Kreativität. Du stellst Spielsachen her, die kindgerecht sind und pädago­gischen Ansprüchen genügen. So trägst du dazu bei, dass Kinder spielend lernen und aufwachsen können.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Spielzeug­her­steller/in ab?

Wie lange dauert die Ausbildung?

Was lernst du in Betrieb und Berufs­schule?

Die Ausbildung kann in verschiedenen Branchen stattfinden und dauert in der Regel zwei bis drei Jahre. Je nach Betrieb arbeitest du mit Holz, Kunststoff oder Textilien. Außerdem lernst du kaufmän­nische Grundlagen.

Das lernst du unter anderem:

  • Entwicklung: Du findest Ideen, erstellst Entwürfe und Modelle, arbeitest mit Designer/innen und Ingenieur/innen zusammen und stellst Prototypen vor.
  • Herstellung: Du wählst Materialien aus, verarbeitest sie, bedienst Maschinen und Geräte und kontrollierst die Qualität.
  • Montage und Verpackung: Du baust Spielzeuge zusammen, verpackst sie und bereitest den Versand vor.
  • Reparatur: Du findest Fehler, reparierst kaputte Spielsachen und achtest auf Sicherheitsstandards.
  • Verkauf und Werbung: Du entwickelst Werbeideen, bestimmst Zielgruppen und verkaufst Waren.

Welche Voraus­set­zungen brauchst du als Spielzeug­her­steller/in?

Was solltest du mitbringen?

  • Kreativität: Du hast Ideen für neue Spielzeuge und Lust am Spielen, denn dabei entstehen oft die besten Ideen.
  • Handwerkliches Geschick: Je nach Material brauchst du Fingerspitzengefühl für hochwertige Arbeit.
  • Sicherheitsbewusstsein: Bei Kinderspielzeug hat Sicherheit oberste Priorität.
  • Sorgfalt und Geduld
  • Teamfähigkeit

Was verdienst du in der Ausbildung?

Wie viel verdienst du in jedem Ausbil­dungsjahr?

Ausbildungsjahr Vergütung pro Monat (brutto)
Hinweis Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich.
1. Ausbildungsjahr 1.005 € bis 1.176 €
2. Ausbildungsjahr 1.070 € bis 1.232 €
3. Ausbildungsjahr 1.120 € bis 1.326 €

Passt die Ausbildung zum/zur Spielzeug­her­steller/in zu dir?

Du bist kreativ und handwerklich begabt? Das spricht für die Ausbildung:

  • Kreativität und Handwerk: Du baust einzigartige Stücke, die Kindern Freude machen.
  • Abwechslung: Du lernst viele Techniken und Materialien kennen und meisterst immer neue Aufgaben.
  • Internationale Branche: Spielzeug wird auf der ganzen Welt benutzt. Das kann dir auch Wege ins Ausland öffnen.

Die Richtung gefällt dir, und du willst noch mehr entdecken? Dann schau dir die Ausbildung zum/zur Holzspiel­zeug­macher/in oder zum/zur Technischen Produkt­de­signer/in an.

Vom Hobby zum Beruf

Welche Hobbys passen dazu?

Was du als Spielzeug­her­steller/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer eigene Brettspiele erfindet, aus Holz oder Stoff Spielfiguren bastelt oder mit Geschwistern neue Spielideen testet, zeigt Betrieben Kreativität und Finger­spit­zen­gefühl. Wer dazu Kinder im Ferien­programm betreut oder in der Werk-AG im Team baut, beweist Sicher­heits­be­wusstsein und Teamgeist. Wenn dich Spielzeug aus Holz besonders reizt, schau dir Holzspiel­zeug­macher/in an. Für Entwürfe am Computer passt Technische/r Produkt­de­signer/in.

Aus diesem Berufs­profil abgeleitet

Passt gut, wenn du gern …

  • eigene Brett- oder Kartenspiele erfindest Kreativität
  • aus Holz oder Stoff Figuren bastelst Fingerspitzengefühl
  • mit Geschwistern neue Spielideen testest Geduld
  • im Ferienprogramm Kinder beim Spielen betreust Sicherheitsbewusstsein
  • in der Werk-AG gemeinsam Projekte baust Teamgeist

Im Kästchen: Das lesen Ausbil­dungs­be­triebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind

Wo bilden Betriebe Spielzeug­her­steller/in aus?

  • Wie häufig?

    2

    Betriebe bilden aus

    Platz 337 von 349 Berufen.

Alle Bundes­länder mit Kreisen und Bezirken. Antippen zeigt, wo es um die Ecke Betriebe gibt.

  1. 1Bayern1

    In Bayern kennen wir 1 Betrieb, die Spielzeug­her­steller/in ausbilden. In unseren Daten liegt der Beruf dort auf Platz 284 aller Ausbil­dungs­berufe.

    Ausbildung in Bayern: Regionen, Berufs­schulen, Karte

  2. 2Sachsen-Anhalt1

    In Sachsen-Anhalt kennen wir 1 Betrieb, die Spielzeug­her­steller/in ausbilden. In unseren Daten liegt der Beruf dort auf Platz 185 aller Ausbil­dungs­berufe.

    Ausbildung in Sachsen-Anhalt: Regionen, Berufs­schulen, Karte

Gezählt sind aktuell die Betriebe, die wir auf dein-ausbil­dungsplatz.de mit diesem Beruf kennen. Es können mehr sein. Platz = Rang des Berufs unter allen Ausbil­dungs­berufen in der Region, nach Zahl der Betriebe.

  • Passt der Beruf?

    Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?

    Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.

Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?

Hier kannst du arbeiten:

  • in kleinen Werkstätten
  • in großen Spielzeugunternehmen

Welche Weiter­bil­dungen gibt es?

So kannst du dich weiter­ent­wickeln:

  • Spezialisierung: auf bestimmte Spielzeugarten oder Materialien
  • Spielzeugdesigner/in: Du konzentrierst dich auf die Gestaltung neuer Spielsachen.
  • Eigene Spielzeuglinie: Mit Erfahrung und Kreativität entwickelst du eigene Produkte.

Fazit: Spielzeug mit Herz und Verstand

Als Spielzeug­her­steller/in verbindest du Handwerk und Design. Du schenkst Kindern Spielsachen, die ihre Fantasie wecken und ihre Motorik trainieren. Die Ausbildung dauert in der Regel zwei bis drei Jahre. Danach kannst du dich spezia­li­sieren, im Design arbeiten oder eigene Spielzeuge entwickeln.

Lust aufs Spielzeugbauen? Finde auf dein-ausbil­dungsplatz.de einen Ausbil­dungs­betrieb in deiner Nähe.

Mehr Ausbil­dungs­berufe aus diesem Bereich findest du unter Industrie.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Stand: 04.11.2026
Quellen: dein-ausbil­dungsplatz.de · BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · Tarifin­for­ma­tionen von Bund und Ländern (u. a. BMAS, WSI-Tarifarchiv)

Vorschau: Berufsprofil Spielzeughersteller/in als PDF

Dieses Berufs­profil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Eltern­ge­spräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.

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