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Ausbildung Sportlehrer/in

Ausbildung: Junge Menschen in Bewegung bringen

Symbolbild: Ausbildung Sportlehrer/in

Du willst deine Begeis­terung für Sport an junge Menschen weitergeben? Dann ist die Ausbildung zum/zur Sportlehrer/in vielleicht genau dein Weg. Du unterrichtest Kinder und Jugendliche im Sport und machst sie fit fürs Leben. Du zeigst ihnen, wie wichtig Bewegung ist, und förderst Teamgeist und Fair Play. Du planst Sportstunden, organi­sierst Wettkämpfe und achtest darauf, dass sich niemand verletzt. Die Ausbildung erfolgt als Studium. Hier erfährst du, was du als Sportlehrer/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.

Was macht ein/e Sportlehrer/in?

Du bist Pädagog/in und vermittelst Schüler/innen sportliche Fähigkeiten und Wissen. Du unterrichtest an Schulen, Hochschulen oder anderen Bildungs­ein­rich­tungen. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

Welche Aufgaben hast du im Arbeits­alltag?

  • Unterricht: Du planst Sportunterricht für verschiedene Altersgruppen und führst ihn durch.
  • Gesundheit fördern: Du ermutigst zu Bewegung und erklärst, warum ein gesunder Lebensstil wichtig ist.
  • Sportprogramme: Du organisierst und leitest Wettkämpfe und sportliche Aktivitäten an der Schule.
  • Sicherheit: Du sorgst dafür, dass der Unterricht sicher ist und Schüler/innen vor Verletzungen geschützt sind.
  • Motivation: Du motivierst Schüler/innen, ihre sportlichen Ziele zu erreichen und dauerhaft Freude am Sport zu entwickeln.
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Warum ist der Beruf so wichtig?

Als Sportlehrer/in förderst du die Gesundheit und das Wohlbe­finden von Schüler/innen. Du vermittelst wichtige Fähigkeiten für das Leben, zum Beispiel Teamarbeit, Durchhal­te­vermögen und Fair Play. Du kannst bei jungen Menschen das Interesse am Sport wecken. Diese Begeis­terung begleitet viele ein Leben lang.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Sportlehrer/in ab?

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung erfolgt als Studium an einer Hochschule oder einer anderen pädago­gischen Einrichtung. Zum Studium gehören Fächer wie Sportwis­sen­schaft, Sportpäd­agogik, Sportpsy­chologie und Pädagogik. In Praktika und Hospita­tionen sammelst du erste Erfahrungen im Unterrichten.

Was lernst du in Betrieb und Berufs­schule?

Das lernst du unter anderem:

  • Sportunterricht planen: Du planst Sportstunden für verschiedene Klassenstufen und vermittelst sportwissenschaftliche und sportpädagogische Inhalte. Du förderst die motorische, kognitive und soziale Entwicklung der Schüler/innen.
  • Projekte und Veranstaltungen: Du organisierst Sportveranstaltungen, entwickelst Sportprojekte für die Schule und arbeitest mit anderen Fachkräften zusammen.
  • Unterricht weiterentwickeln: Du beobachtest und bewertest den Sportunterricht und entwickelst ihn gemeinsam mit anderen Lehrkräften weiter.
  • Fachdidaktik und Methodik: Du lernst, wie man Sport gut vermittelt, entwickelst sportpädagogische Konzepte und gibst dieses Wissen später auch in Fortbildungen an andere Lehrkräfte weiter.

Welche Voraus­set­zungen brauchst du als Sportlehrer/in?

Was solltest du mitbringen?

  • Begeisterung für Sport und Bewegung
  • Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
  • Geduld und Einfühlungsvermögen
  • Durchsetzungsvermögen und eine klare Sprache
  • Verantwortungsbewusstsein für die Sicherheit anderer
  • eigene sportliche Fitness

Was verdienst du in der Ausbildung?

Gibt es eine Ausbil­dungs­ver­gütung?

Für diese Ausbildung gibt es in der Regel keine Ausbil­dungs­ver­gütung, da sie als Studium erfolgt.

Passt die Ausbildung zum/zur Sportlehrer/in zu dir?

Du bist dir noch unsicher? Das spricht für den Beruf:

  • Leidenschaft zum Beruf machen: Du beschäftigst dich jeden Tag mit Sport und hilfst anderen, ihre Ziele zu erreichen.
  • Sinnvolle Arbeit: Du bringst Kindern von klein auf bei, wie wichtig Bewegung und gesunde Ernährung sind.
  • Vielfalt: Du kannst dich spezialisieren und zum Beispiel bei den Bundesjugendspielen die Leistungen der Kinder bewerten.

Du willst Menschen durch Bewegung gesund halten? Dann schau dir auch die Ausbildung zum/zur Physio­the­rapeut/in an.

Vom Hobby zum Beruf

Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Sportlehrer/in?

Was du als Sportlehrer/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer als Übungs­leiter/in eine Kinder­gruppe trainiert, beim Schwimmkurs hilft oder den Sponso­renlauf der Schule mitorga­nisiert, zeigt Schulen Geduld und Verant­wortung. Wer dazu selbst im Verein Leistung bringt und klare Ansagen macht, beweist Fitness und Durchset­zungs­vermögen. Wenn dich Bewegung als Therapie reizt, schau dir Physio­the­rapeut/in an. Für Gymnastik und Kurse passt Gymnas­tik­lehrer/in.

Aus diesem Berufs­profil abgeleitet

Passt gut, wenn du gern …

  • als Übungsleiter/in eine Kindergruppe trainierst Verantwortung
  • beim Schwimmkurs für Kinder mithilfst Geduld
  • den Sponsorenlauf der Schule mitorganisierst Organisation
  • in deinem Verein regelmäßig Wettkämpfe bestreitest Fitness
  • als Kapitän/in deiner Mannschaft klare Ansagen machst Durchsetzungsvermögen

Im Kästchen: Das lesen Ausbil­dungs­be­triebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind

Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?

Nach dem Studium und einer pädago­gischen Prüfung erhältst du die Lehrbe­fä­higung. Hier kannst du arbeiten:

  • an Grundschulen
  • an weiterführenden Schulen und Gymnasien
  • an Hochschulen
  • in Sportvereinen

Welche Weiter­bil­dungen gibt es?

So kannst du dich weiter­ent­wickeln:

  • Spezialisierung: auf bestimmte Sportarten oder Altersgruppen, zum Beispiel Fitness, Leistungssport oder Gesundheitssport
  • Fortbildungen: in Sportarten und pädagogischen Methoden
  • Sportadministration: Du wechselst in die Verwaltung und Organisation des Sports.

Fazit: Bewegung, die bleibt

Als Sportlehrer/in förderst du die Gesundheit, das Wohlbe­finden und die sportliche Entwicklung von Schüler/innen. Du vermittelst Werte wie Teamgeist und Fair Play. Die Ausbildung erfolgt als Studium an einer Hochschule oder pädago­gischen Einrichtung.

Neugierig geworden? Informiere dich bei Hochschulen in deiner Region über das Studium und die Voraus­set­zungen für die Bewerbung.

Mehr Ausbil­dungs­berufe aus diesem Bereich findest du unter Soziales und Pädagogik.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Stand: 12.10.2026
Quellen: dein-ausbil­dungsplatz.de · BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · Tarifin­for­ma­tionen von Bund und Ländern (u. a. BMAS, WSI-Tarifarchiv)

Vorschau: Berufsprofil Sportlehrer/in als PDF

Dieses Berufs­profil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Eltern­ge­spräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.

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