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Ausbildung Straßenbauer/in

Ausbildung: Du baust die Wege, auf denen alle fahren

Symbolbild: Ausbildung Straßenbauer/in

Du fährst jeden Tag über Straßen. Wer baut die eigentlich? Das kannst du sein, mit einer Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in. Du baust Straßen, Wege und Plätze und reparierst sie, wenn sie kaputt sind. Du bereitest den Untergrund vor, verlegst Asphalt und Pflaster und sorgst für Entwäs­serung. Du arbeitest draußen, im Team und mit Baumaschinen. Seit August 2026 ist der Beruf neu geordnet. Themen wie Klimaschutz, Nachhal­tigkeit, Digita­li­sierung und Sanierung im Bestand gehören jetzt fest dazu. Hier erfährst du, was du als Straßenbauer/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.

Was macht ein/e Straßenbauer/in?

Du bist Fachkraft für Bau und Instand­haltung von Verkehrswegen. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

  • Straßenbau: Du baust Straßen, Autobahnen und Verkehrswege. Dabei hältst du technische Standards und Sicherheitsvorschriften ein.
  • Erdbau: Du bereitest den Untergrund für Straßen, Brücken und Tunnel vor. Du bewegst Erde, verdichtest den Boden und richtest Entwässerungssysteme ein.
  • Beläge herstellen: Du baust Asphaltbeläge ein und verlegst Pflastersteine.
  • Wartung und Reparatur: Du wartest, reparierst und erneuerst Straßen und Wege.
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Warum ist der Beruf so wichtig?

Straßen bringen Menschen zur Arbeit, zur Schule und nach Hause. Auf ihnen werden Waren und Güter transportiert. Als Straßenbauer/in trägst du viel zur Mobilität in Städten und Regionen bei. Du sorgst für sichere und gut gepflegte Verkehrswege.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in ab?

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre und ist dual. Du lernst im Betrieb und in der Berufs­schule. Am Ende steht der Gesellenbrief.

Diese vier Aufgaben­be­reiche lernst du kennen:

  • Straßen und Verkehrswege bauen: Du steckst die Baustelle ab und bereitest sie vor. Du stellst den Untergrund her, bringst Frostschutzschichten ein und verlegst Asphalt und andere Beläge.
  • Reparieren und instand halten: Du beseitigst Schäden, besserst Schlaglöcher aus, erneuerst Beläge und Fahrbahnmarkierungen und wartest Straßenbaumaschinen.
  • Entwässerung herstellen: Du hebst Gräben aus, baust Kanäle, verlegst Rohre und baust Pumpen ein.
  • Schutzeinrichtungen bauen: Du bringst Leitplanken und Verkehrszeichen an, baust Schutzwände und Verkehrssicherungssysteme ein.

Außerdem lernst du, sicher mit Maschinen und Geräten umzugehen, präzise zu arbeiten und im Team anzupacken.

Was du mitbringen solltest

  • Spaß an der Arbeit draußen, bei jedem Wetter
  • körperliche Fitness und Ausdauer
  • handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
  • Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit
  • eine sorgfältige Arbeitsweise

Deine Karriere nach der Ausbildung

Nach der Ausbildung arbeitest du in Betrieben des Straßen- und Tiefbaus. Mit Erfahrung und zusätz­lichen Qualifi­ka­tionen hast du viele Möglich­keiten.

So kannst du dich weiter­ent­wickeln:

  • Spezialisierung: zum Beispiel in Straßenplanung, Vermessung oder Bauprojektmanagement
  • Leitende Position: Du übernimmst Verantwortung im Baugewerbe.
  • Selbstständigkeit: Du machst dich selbstständig und leitest eigene Bauprojekte.

Auf einen Blick

Straßenbauer/in auf einen Blick

Dauer3 Jahre
Ausbildungdual, Handwerk und Bau
1. Jahr1.122 €
Schulabschlusskeine Vorgabe

Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:

ESA / HauptschuleMSA / RealschuleAbitur / Fachabitur
Deutsch: empfohlen B2. Damit kommst du gut durch Berufsschule und Prüfung.

Quellen: BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · BA, Anlage Sprach­niveaus · abgerufen am 1. Oktober 2026

Straßenbauer/in in Zahlen

Daten: dein-ausbil­dungsplatz.de, Ausschnitt der eingetragenen Ausbil­dungs­be­triebe, Zahlen gerundet. Stand: 2. Oktober 2026.

Passt die Ausbildung zu dir?

Du bist gern draußen und packst an? Das spricht für die Ausbildung:

  • Wichtiger Beitrag: Du sorgst dafür, dass Straßen sicher und befahrbar sind. Menschen kommen sicher an ihr Ziel.
  • Abwechslung: Du lernst viele Techniken und Verfahren des Straßenbaus kennen.
  • Sichtbare Ergebnisse: Die Straße, die du baust, nutzen täglich viele Menschen.
  • Teamarbeit: Auf der Baustelle arbeitest du eng mit deinem Team zusammen.

Du willst Straßen lieber pflegen und in Schuss halten? Dann schau dir die Ausbildung zum/zur Straßen­wärter/in an.

Ausbil­dungs­ver­gütung als Straßenbauer/in

Ausbildungsjahr Vergütung pro Monat (brutto)
Hinweis Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich.
1. Ausbildungsjahr 1.122 €
2. Ausbildungsjahr 1.351 €
3. Ausbildungsjahr 1.610 €

Fazit: Du baust die Wege von morgen

Als Straßenbauer/in baust du Verkehrswege und hältst sie instand. Deine Arbeit sorgt für sichere und gut ausgebaute Straßen für alle. Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre und ist dual. Danach kannst du dich spezia­li­sieren, Verant­wortung übernehmen oder dich selbst­ständig machen.

Bock auf Baustelle? Finde auf dein-ausbil­dungsplatz.de einen Ausbil­dungs­betrieb in deiner Nähe.

Mehr Ausbil­dungs­berufe aus diesem Bereich findest du unter Handwerk und Bau.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Stand: 01.10.2026 · Ausbil­dungs­ver­gütung: aktualisiert nach BERUFENET
Quellen: BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · Tarifin­for­ma­tionen von Bund und Ländern (u. a. BMAS, WSI-Tarifarchiv)

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