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Ausbildung Straßenbauer/in
Ausbildung: Du baust die Wege, auf denen alle fahren
Du fährst jeden Tag über Straßen. Wer baut die eigentlich? Das kannst du sein, mit einer Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in. Du baust Straßen, Wege und Plätze und reparierst sie, wenn sie kaputt sind. Du bereitest den Untergrund vor, verlegst Asphalt und Pflaster und sorgst für Entwässerung. Du arbeitest draußen, im Team und mit Baumaschinen. Seit August 2026 ist der Beruf neu geordnet. Themen wie Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Sanierung im Bestand gehören jetzt fest dazu. Hier erfährst du, was du als Straßenbauer/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Straßenbauer/in auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. Bis 1953 hieß er Pflasterer/in.
- bis 1953Pflasterer/
in - seit 1953Straßenbauer/
in
In der DDR hieß der Beruf: Straßenbaufacharbeiter/in, Facharbeiter/in für Straßenbautechnik
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949. Die DDR-Berufe gingen mit der Wiedervereinigung 1990 in den heutigen Ausbildungsberufen auf.
Was macht ein/e Straßenbauer/in?
Du bist Fachkraft für Bau und Instandhaltung von Verkehrswegen. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Straßenbau: Du baust Straßen, Autobahnen und Verkehrswege. Dabei hältst du technische Standards und Sicherheitsvorschriften ein.
- Erdbau: Du bereitest den Untergrund für Straßen, Brücken und Tunnel vor. Du bewegst Erde, verdichtest den Boden und richtest Entwässerungssysteme ein.
- Beläge herstellen: Du baust Asphaltbeläge ein und verlegst Pflastersteine.
- Wartung und Reparatur: Du wartest, reparierst und erneuerst Straßen und Wege.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Straßen bringen Menschen zur Arbeit, zur Schule und nach Hause. Auf ihnen werden Waren und Güter transportiert. Als Straßenbauer/in trägst du viel zur Mobilität in Städten und Regionen bei. Du sorgst für sichere und gut gepflegte Verkehrswege.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre und ist dual. Du lernst im Betrieb und in der Berufsschule. Am Ende steht der Gesellenbrief.
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Diese vier Aufgabenbereiche lernst du kennen:
- Straßen und Verkehrswege bauen: Du steckst die Baustelle ab und bereitest sie vor. Du stellst den Untergrund her, bringst Frostschutzschichten ein und verlegst Asphalt und andere Beläge.
- Reparieren und instand halten: Du beseitigst Schäden, besserst Schlaglöcher aus, erneuerst Beläge und Fahrbahnmarkierungen und wartest Straßenbaumaschinen.
- Entwässerung herstellen: Du hebst Gräben aus, baust Kanäle, verlegst Rohre und baust Pumpen ein.
- Schutzeinrichtungen bauen: Du bringst Leitplanken und Verkehrszeichen an, baust Schutzwände und Verkehrssicherungssysteme ein.
Außerdem lernst du, sicher mit Maschinen und Geräten umzugehen, präzise zu arbeiten und im Team anzupacken.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Straßenbauer/in?
Was solltest du mitbringen?
- Spaß an der Arbeit draußen, bei jedem Wetter
- körperliche Fitness und Ausdauer
- handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
- Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit
- eine sorgfältige Arbeitsweise
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 1.122 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.351 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.610 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Straßenbauer/in zu dir?
Du bist gern draußen und packst an? Das spricht für die Ausbildung:
- Wichtiger Beitrag: Du sorgst dafür, dass Straßen sicher und befahrbar sind. Menschen kommen sicher an ihr Ziel.
- Abwechslung: Du lernst viele Techniken und Verfahren des Straßenbaus kennen.
- Sichtbare Ergebnisse: Die Straße, die du baust, nutzen täglich viele Menschen.
- Teamarbeit: Auf der Baustelle arbeitest du eng mit deinem Team zusammen.
Du willst Straßen lieber pflegen und in Schuss halten? Dann schau dir die Ausbildung zum/zur Straßenwärter/in an.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Straßenbauer/in?
Was du als Straßenbauer/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer im Garten einen Weg pflastert, beim Arbeitseinsatz im Verein Schubkarren schiebt und danach noch zum Rugbytraining geht, zeigt Betrieben Kraft, Ausdauer und Teamgeist. Ein Nebenjob, bei dem du jeden Samstag pünktlich bist, beweist dazu Zuverlässigkeit. Wenn du Straßen lieber pflegen und in Schuss halten willst, schau dir Straßenwärter/in an. Für Kanäle und Leitungen unter der Erde passt Tiefbaufacharbeiter/in.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- im Garten Wege oder Beete mit Steinen anlegst Geschick
- bei Arbeitseinsätzen im Verein mit anpackst Teamgeist
- Rugby, Fußball oder Hockey bei jedem Wetter spielst Ausdauer
- mit einem Nebenjob jeden Samstag pünktlich startest Zuverlässigkeit
- auf Baustellen zuschaust, wie Bagger und Walzen arbeiten Technikverständnis
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 4 · Wie häufig?
rund 760
Betriebe bilden aus
Platz 31 von 340 Berufen.
2 von 4 · Plan B im selben Betrieb
Jeder 3. Betrieb
bildet auch Baugeräteführer/in aus.
Fast jeder 3. bildet auch Kanalbauer/in für Infrastrukturtechnik aus.
3 von 4 · Wo?
- Nordrhein-Westfalen140
- Bayern140
- Baden-Württemberg110
Die meisten Betriebe: Berlin, Hochsauerlandkreis, Landkreis Biberach
4 von 4 · Um die Ecke
Wer bildet bei dir aus?
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Nach der Ausbildung arbeitest du in Betrieben des Straßen- und Tiefbaus. Mit Erfahrung und zusätzlichen Qualifikationen hast du viele Möglichkeiten.
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Spezialisierung: zum Beispiel in Straßenplanung, Vermessung oder Bauprojektmanagement
- Leitende Position: Du übernimmst Verantwortung im Baugewerbe.
- Selbstständigkeit: Du machst dich selbstständig und leitest eigene Bauprojekte.
Fazit: Du baust die Wege von morgen
Als Straßenbauer/in baust du Verkehrswege und hältst sie instand. Deine Arbeit sorgt für sichere und gut ausgebaute Straßen für alle. Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre und ist dual. Danach kannst du dich spezialisieren, Verantwortung übernehmen oder dich selbstständig machen.
Bock auf Baustelle? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Handwerk und Bau.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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