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Ausbildung Technische/r Systemplaner/in
Ausbildung: Du planst, was in großen Gebäuden steckt
Je größer das Gebäude, desto wichtiger bist du. In der Ausbildung zum/zur Technischen Systemplaner/in lernst du, komplexe Systeme für Wasser, Strom und Frischluft zu planen. Du erstellst technische Zeichnungen und 3D-Modelle am Computer. Du rechnest aus, wie viel Strom eine Anlage braucht. Du stimmst dich mit Ingenieur/innen und Architekt/innen ab, damit nichts übersehen wird. So hilfst du, dass große Bauprojekte gelingen. Hier erfährst du, was du als Technische/r Systemplaner/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Technische/r Systemplaner/in auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. Bis 2011 hieß er Technische/r Zeichner/in.
- ab 1949 bis 2011Technische/
r Zeichner/ in - seit 2011Technische/
r Systemplaner/ in
Im Alltag sagt man auch: Elektroplaner/in
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949.
Was macht ein/e Technische/r Systemplaner/in?
Du planst bei großen Bauprojekten die Systeme, durch die Wasser, Strom und Luft fließen. Das sind deine typischen Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Systemplanung: Du erstellst technische Pläne und Zeichnungen für Gebäude, Versorgungsanlagen oder elektrische Schaltungen. Diese werden beim Bau und bei der Wartung genutzt.
- Modellierung am Computer: Mit spezieller Software erstellst du detaillierte 3D-Modelle. Daran siehst du, wann und wo welche Leitungen verlegt werden.
- Materialauswahl: Du hilfst bei der Auswahl der Baumaterialien, damit die Pläne allen Ansprüchen genügen.
- Zusammenarbeit: Du arbeitest eng mit Ingenieur/innen, Architekt/innen und anderen Fachkräften zusammen. Gemeinsam stellt ihr sicher, dass die Systeme passen.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Bauprojekte werden immer größer und komplexer. Da braucht es jemanden, der den Überblick behält. Du prüfst auch, ob Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Fehler in der Planung können ein Projekt um Jahre verzögern und viel Geld kosten. Deshalb braucht es Fachleute, die um die Ecke denken und sich gern in komplexe Aufgaben hineinarbeiten.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Technischen Systemplaner/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und ist dual. Du lernst im Betrieb und in der Berufsschule.
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Das lernst du unter anderem:
- Systeme planen und entwerfen: Du entwickelst Systemkonzepte, zum Beispiel für eine neue Produktionsanlage. Du wählst Baukomponenten aus und berechnest etwa den Strombedarf einer Anlage.
- Technische Unterlagen erstellen: Du lernst CAD-Programme und fertigst technische Zeichnungen an. Du entwirfst eine eigene Anlage oder ein Gebäude und schreibst Montageanleitungen für Handwerker/innen.
- Zusammenarbeit: Du lernst, dich mit Ingenieurbüros und Architekt/innen abzustimmen, und nimmst an Projektmeetings teil.
- Prüfen und optimieren: Du führst Simulationen durch, analysierst Projekte und stellst Testergebnisse vor. Deine Ideen helfen, Konzepte zu verbessern.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Technische/r Systemplaner/in?
Was solltest du mitbringen?
- Interesse an Technik und Mathematik
- räumliches Vorstellungsvermögen
- Spaß an der Arbeit am Computer
- Freude an kniffligen Denkaufgaben
- Teamfähigkeit und Sorgfalt
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 724 € bis 1.373 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 854 € bis 1.418 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 977 € bis 1.489 € |
| 4. Ausbildungsjahr | 1.014 € bis 1.563 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Technischen Systemplaner/in zu dir?
Du interessierst dich für Technik, Mathe und räumliches Denken? Das spricht für die Ausbildung:
- Unverzichtbar: Große Gebäude und Anlagen brauchen deine Expertise. Fehler in dieser Größe kann sich niemand leisten.
- Gute Aussichten: Mit guter Arbeit findest du in Bauwirtschaft und Industrie eine Stelle.
- Kopfnüsse: Du löst technische Denkaufgaben, die auch Kreativität verlangen.
- Sinnvolle Projekte: Du arbeitest an Trinkwasseranlagen, Belüftungen in Häusern oder der Kabelverlegung zu Solarparks.
Du suchst einen anderen Weg? Dann schau dir die Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/in, Technischen Produktdesigner/in oder Bauzeichner/in an.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Technische/r Systemplaner/in?
Was du als Technische/r Systemplaner/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer Logikrätsel knackt, am Computer Grundrisse zeichnet oder in Minecraft Leitungen durch ein ganzes Gebäude plant, zeigt Betrieben räumliches Denken und Ausdauer beim Knobeln. Wer im Volleyballteam spielt oder bei Gruppenprojekten den Überblick behält, beweist dazu Teamfähigkeit, denn du stimmst dich ständig mit anderen ab. Wenn du lieber selbst einbaust, schau dir Anlagenmechaniker/in Sanitär, Heizung, Klima an. Für Planung rund um den Bau passt Technische/r Assistent/in Bautechnik.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- knifflige Logikrätsel und Knobelaufgaben löst Logisches Denken
- am Computer Grundrisse oder 3D-Modelle zeichnest Räumliches Denken
- in Minecraft Leitungen durch Gebäude planst Kreativität
- Volleyball oder Basketball im Team spielst Teamgeist
- bei Gruppenprojekten den Überblick behältst Sorgfalt
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 4 · Wie häufig?
rund 750
Betriebe bilden aus
Platz 33 von 344 Berufen.
2 von 4 · Plan B im selben Betrieb
Fast jeder 3. Betrieb
bildet auch Kaufmann/frau Büromanagement aus.
Fast jeder 4. bildet auch Industriekaufmann/frau aus.
3 von 4 · Wo?
- Bayern190
- Nordrhein-Westfalen130
- Baden-Württemberg120
Die meisten Betriebe: Berlin, Landkreis Emsland, Kreis Borken
4 von 4 · Passt der Beruf?
Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?
Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Mit Erfahrung arbeitest du in verschiedenen Branchen. Hier kannst du arbeiten:
- im Bauwesen
- im Maschinenbau
- in der Elektrotechnik
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Leitende Position: Du steigst in Planung und Projektmanagement auf.
- Staatlich geprüfte/r Techniker/in: Damit verbesserst du deine Chancen weiter.
Fazit: Wer groß baut, braucht dich
Als Technische/r Systemplaner/in denkst du technische Systeme zu Ende und hilfst, teure Fehler zu vermeiden. So entstehen Projekte, die Menschen nützen. Der Beruf ist anspruchsvoll und stellt dich immer wieder vor spannende Aufgaben. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und ist dual.
Lust auf große Pläne? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Handwerk und Bau.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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