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Ausbildung Tiermedizinische Fachangestellte
Ausbildung: Für die Gesundheit von Tieren
Die Gesundheit von Tieren liegt dir am Herzen? Dann schau dir die Ausbildung zum/zur Tiermedizinischen Fachangestellten an, kurz TFA. Du arbeitest in einer Tierarztpraxis oder Tierklinik. Du unterstützt Tierärzt/innen bei Untersuchungen und Operationen. Du versorgst die tierischen Patienten und untersuchst Proben im Labor. Und du kümmerst dich um die Besitzer/innen, die sich Sorgen um ihr Tier machen. Hier erfährst du, was du als Tiermedizinische/r Fachangestellte/r machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Tiermedizinische Fachangestellte auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. Bis 2006 hieß er Tierarzthelfer/in.
- 1950 bis 2006Tierarzthelfer/
in - seit 2006Tiermedizinische/
r Fachangestellte/ r
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949.
Was macht ein/e Tiermedizinische/r Fachangestellte/r?
Du gehst Tierärzt/innen zur Hand und pflegst Tiere gesund. Für Tierbesitzer/innen bist du oft die erste Ansprechperson. Du beantwortest Fragen und beruhigst in aufwühlenden Situationen. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Patienten betreuen: Du kümmerst dich um das Wohl der Tiere. Dazu gehören Nachversorgung, OP-Assistenz und Füttern bei längeren Aufenthalten.
- Assistieren: Du bereitest Instrumente vor und unterstützt bei Untersuchungen und Behandlungen.
- Medikamente geben: Du weißt, welches Medikament in welcher Dosis wofür gebraucht wird.
- Im Labor arbeiten: Du untersuchst Blut, Urin oder Stuhl, damit Krankheiten erkannt werden.
- Tiere pflegen: Du reinigst Tiere, die das mit Halskrause selbst nicht können. Du wechselst Verbände und versorgst Wunden.
- Kund/innen informieren: Du erklärst Behandlung und Nachsorge, vergibst Folgetermine und kümmerst dich um die Abrechnung.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Für viele Menschen sind Tiere wichtige Begleiter. Sind sie krank oder verletzt, brauchen sie Hilfe. Du assistierst den Tierärzt/innen und nimmst ihnen Büroarbeit ab. So können sie effizienter arbeiten und mehr Tiere behandeln. Mit deiner Arbeit sicherst du die Versorgung der Tiere.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Tiermedizinischen Fachangestellten ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Du lernst in einer Tierarztpraxis oder Tierklinik und in der Berufsschule. Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Betrieb etwas.
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Das lernst du unter anderem:
- Assistenz in der Praxis: Du bereitest Instrumente und Material für Untersuchungen und OP vor. Du lernst, Tiere während der Behandlung sicher zu halten. Später gibst du selbst Medikamente.
- Beratung: Du berätst zu Tierhaltung, Ernährung und Gesundheit. Du beantwortest Fragen zu Tierarzneimitteln und zur Parasitenvorbeugung. Am Empfang vergibst du Termine und verwaltest Kundenakten.
- Labor: Du gehst sicher mit Laborgeräten und Chemikalien um. Du machst einfache Blut- und Urinanalysen. Größere Proben bereitest du für externe Labore vor. Die Ergebnisse wertest du aus und dokumentierst sie.
- Praxisorganisation: Du schreibst Rechnungen und legst Unterlagen ab. Du sorgst für Ordnung und Hygiene im Labor und im Wartebereich.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Tiermedizinische/r Fachangestellte/r?
Was solltest du mitbringen?
- Tierliebe und Verantwortungsbewusstsein
- starke Nerven, auch in schwierigen Situationen
- Freundlichkeit im Umgang mit Menschen
- Teamfähigkeit
- Sorgfalt und Sinn für Hygiene
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 1.000 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.100 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.200 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Tiermedizinischen Fachangestellten zu dir?
Dir liegt das Wohl von Tieren am Herzen? Dann solltest du dir diesen Beruf genauer anschauen. Das spricht für die Ausbildung:
- Sinnvolle Arbeit: Du hilfst kranken Tieren, damit es ihnen wieder besser geht. Manchmal gehört auch der Abschied von einem Tier dazu. Das ist schwer, doch die Freude der Besitzer/innen nach einer gelungenen Behandlung entschädigt dich.
- Früh Verantwortung: Schon in der Ausbildung assistierst du bei Untersuchungen und Operationen.
- Enges Team: Die Teams sind meist klein. Dafür arbeitest du umso enger zusammen.
Du willst noch andere Berufe mit Tieren kennenlernen? Dann schau dir die Ausbildung als Tierarzthelfer/in oder als Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in an.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Tiermedizinische/r Fachangestellte/r?
Was du als Tiermedizinische/r Fachangestellte/r jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer mit Hunden aus dem Tierheim Gassi geht, im Reitstall mithilft oder im Schulsanitätsdienst ruhig bleibt, zeigt Praxen Tierliebe, Verantwortung und starke Nerven. Wer im Nebenjob freundlich Fragen beantwortet, beweist dazu, dass du auch mit den Menschen hinter den Tieren gut umgehst. Wenn du Tiere lieber jeden Tag versorgen willst, schau dir Tierpfleger/in an. Für Laborarbeit rund um Tiergesundheit passt Medizinische/r Technologe/in für Veterinärmedizin.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- im Tierheim hilfst oder Hunde ausführst Tierliebe
- dich zuverlässig um dein Haustier kümmerst Verantwortung
- im Schulsanitätsdienst Erste Hilfe leistest Nervenstärke
- im Nebenjob freundlich Fragen von Kund/innen beantwortest Freundlichkeit
- im Reitstall beim Ausmisten und Versorgen hilfst Teamgeist
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 2 · Meiste Betriebe im Bereich
Rund 2.300 Betriebe bilden diesen Beruf aus. Das sind die meisten im Bereich Medizin, Gesundheit, Pflege.
2 von 2 · Passt der Beruf?
Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?
Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Nach der Ausbildung arbeitest du in einer Tierarztpraxis oder einer Tierklinik.
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Fortbildung: Du bildest dich für spezielle Behandlungen fort.
- Erfahrung: Mit Spezialisierung, Erfahrung und Betriebszugehörigkeit steigen deine Gehaltsaussichten.
- Studium: Wenn deine Noten es zulassen, studierst du Veterinärmedizin und wirst Tierarzt/Tierärztin.
Fazit: Einsatz für die Tiergesundheit
Als Tiermedizinische/r Fachangestellte/r kümmerst du dich um das Wohl der Tiere. Du assistierst bei Operationen, übernimmst organisatorische Aufgaben und betreust Tiere und Besitzer/innen. Der Beruf verlangt Verantwortung und manchmal starke Nerven. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet in Praxis oder Klinik und Berufsschule statt.
Tiere sind deine Leidenschaft? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Medizin, Gesundheit, Pflege.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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