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Ausbildung Werksteinhersteller/in
Ausbildung: Steine, die bleiben
Du willst etwas bauen, das Jahrzehnte hält? Dann schau dir die Ausbildung zum/zur Werksteinhersteller/in an. Du arbeitest mit Beton und Naturstein, zwei sehr vielseitigen Werkstoffen. Mit Werkzeugen und Maschinen stellst du Steinerzeugnisse her. Sie werden später verlegt und verbaut, zum Beispiel in Hochhäusern, Straßen oder Tiefgaragen. Am Ende des Tages siehst du, was du geschaffen hast. Hier erfährst du, was du als Werksteinhersteller/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Früher hieß dieser Beruf Betonstein- und Terrazzohersteller/in.
Auf einen Blick
Werksteinhersteller/in auf einen Blick
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. Der Name hat sich mehrmals geändert. Seit 2015 heißt er so wie heute.
- 1985 bis 1985Betonwerker/
in sowie Betonstein- und Terrazzohersteller/ in - 1985 bis 2015Betonstein- und Terrazzohersteller/
in - seit 2015Werksteinhersteller/
in
Im Alltag sagt man auch: Betonwerker/in
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949.
Was macht ein/e Werksteinhersteller/in?
Du stellst viele verschiedene Betonprodukte her. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Betonprodukte fertigen: Du stellst Boden- und Treppenbeläge her, außerdem Bauteile für Straßenbau, Tiefbau, Wohnungsbau und Industriebau.
- Formen vorbereiten: Du baust Schalungen, Bewehrungen und Formen.
- Beton mischen: Du mischst den Beton genau nach Vorgabe.
- Verlegen und verbauen: Die fertigen Teile bringst du dorthin, wo sie gebraucht werden, und baust sie ein.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Städte wachsen. Für neue Häuser und Straßen braucht es Beton und andere Baustoffe. Deshalb sind Fachkräfte gefragt, die Werksteine für hohe Ansprüche herstellen. Auch bei der Reparatur und Pflege bestehender Bauwerke wie Denkmälern bist du gefragt. Mit deiner Arbeit gestaltest du die Städte mit und baust an Gebäuden, die lange bleiben.
Du bist dir noch unsicher? Dann schau dir auch den Beruf Naturwerksteinmechaniker/in an.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Werksteinhersteller/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual. Die Praxis lernst du im Betrieb. In der Berufsschule bekommst du das theoretische Wissen.
Das lernst du unter anderem:
- Naturstein bearbeiten: Du lernst verschiedene Natursteinarten kennen und bearbeitest sie mit Werkzeugen und Maschinen. Später stellst du ganze Bauteile her, zum Beispiel Treppenstufen, Fensterbänke und Fassadenplatten.
- Betonwerkstein herstellen: Du lernst die Arten von Betonwerkstein und ihren Einsatz kennen. Du stellst Pflastersteine, Mauersteine und Terrazzoböden her und bearbeitest sie weiter.
- Steine versetzen: Auf Baustellen lernst du Verlegetechniken und bringst Natur- und Betonwerksteine an. Du bewertest die Qualität der Verlegearbeiten.
- Werkzeuge und Materialien: Du bedienst Werkzeuge und Maschinen und kennst die Eigenschaften der Materialien.
- Montage: Du lernst, Bauteile so zu montieren, dass sie lange halten.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Werksteinhersteller/in?
Was solltest du mitbringen?
- handwerkliches Geschick
- Interesse an Materialien und Formen
- körperliche Belastbarkeit
- Sorgfalt und Genauigkeit
- Teamfähigkeit
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 975 € bis 1.300 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.056 € bis 1.650 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.184 € bis 1.868 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Werksteinhersteller/in zu dir?
Du arbeitest gern mit den Händen und willst sehen, was du schaffst? Das spricht für die Ausbildung:
- Bleibende Werte: Deine Bauteile sind für eine sehr lange Nutzung gedacht.
- Gefragte Produkte: Fensterbänke, Treppenstufen und Grabsteine werden immer gebraucht, auch wenn kaum jemand darüber nachdenkt.
- Wissen für später: Sägen, Schleifen und Polieren kannst du auch in anderen Branchen einsetzen.
- Sichtbare Ergebnisse: Am Ende des Tages siehst du, was du hergestellt hast.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Werksteinhersteller/in?
Was du als Werksteinhersteller/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer im Garten Trittsteine aus Beton gießt, für Bastelprojekte Gipsformen baut oder beim Pflastern mithilft, zeigt Betrieben Geschick und Sinn für Formen. Wer dazu im Ruderverein trainiert oder beim Arbeitseinsatz der Gemeinde schwere Sachen trägt, beweist Belastbarkeit und Teamgeist. Wenn dich Naturstein besonders reizt, schau dir Naturwerksteinmechaniker/in an. Für große Bauteile aus Beton passt Betonfertigteilbauer/in.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- im Garten Trittsteine oder Deko aus Beton gießt Geschick
- für Bastelprojekte Gipsformen baust Genauigkeit
- schöne Steine schleifst oder polierst Sorgfalt
- im Ruderverein oder beim Kanupolo trainierst Teamgeist
- bei Arbeitseinsätzen in der Gemeinde schwer mit anpackst Belastbarkeit
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 3 · Wie häufig?
1
Betrieb bildet aus
Platz 340 von 340 Berufen.
2 von 3 · Wo?
- Sachsen-Anhalt1
Die meisten Betriebe: Salzlandkreis
3 von 3 · Passt der Beruf?
Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?
Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Nach der Ausbildung hast du verschiedene Möglichkeiten. Hier kannst du arbeiten:
- in Steinmetz- und Bildhauerwerkstätten
- in Restaurierungsbetrieben
- in Bauunternehmen
- als freiberufliche/r Kunsthandwerker/in
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Steinbildhauerei: Du spezialisierst dich auf künstlerische Arbeiten in Stein.
- Restaurierung: Du kümmerst dich um historische Steinobjekte. Dieser Weg ist seltener, aber sehr spannend.
Fazit: Handwerk in Beton und Stein
Als Werksteinhersteller/in stellst du Beton- und Natursteinbauteile für die Bauwirtschaft her. Du trägst zum Bau von Brücken, Gebäuden und Denkmälern bei. Dafür brauchst du handwerkliches Geschick und ein gutes Gespür für Materialien und Design. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual.
Klingt nach dir? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Industrie.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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