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Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind

Was machst du gerne in deiner Freizeit?

der erste Schritt auf deinem Karrierepfad
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Warum deine Hobbys so wichtig sind

In diesem Beitrag wollen wir dir zeigen, warum du in deinen Bewerbungen unbedingt deine Hobbys angeben solltest und welche Vorteile du dir dadurch verschaffen kannst. Also, geh schon einmal deine Interessen durch, mach dir ein paar Notizen und überlege dir, wie deine Hobbys auch zu deiner Ausbildung oder deinem Beruf passen könnten.

Malen als Hobby? Absolut!

Was sind Hobbys?

In der heutigen Zeit sagen viele Leute von sich, dass sie keine Hobbys haben, zumindest keine, die nicht am PC, der Konsole oder dem Smartphone stattfinden. Dabei ist es gleich doppelt wichtig analoge Hobbys zu haben. Nicht nur verschaffen sie dir eine Menge Spaß und füllen deinen Alltag mit Genugtuung, sondern bestimmte Hobbys lassen sich auch in das Berufsleben übertragen und können dir da sowohl einen fachlichen als auch sozialen Vorteil verschaffen. Dabei sei nur kurz angemerkt:

Ein Hobby ist alles, was du gerne in deiner Freizeit machst.

Andere spielen Gitarre so lala, du spielst Ukulele

Was es aussagt, wenn du keine Hobbys hast

Wenn wir davon ausgehen, dass du frisch aus der Schule kommst und dich gerade auf einen Ausbil­dungsplatz bewerben willst. Dann kannst du in den meisten Fällen keine besonderen Fachkenntnisse vorweisen – wenn doch, super, mach das auf jeden Fall! Deine Bewerbung ist somit noch nicht richtig aussage­kräftig und die Personal­ab­teilung kann sich nur ein grobes Bild von dir zusammen­stellen. Typischerweise berichtest du in der Bewerbung von dir, deinen Qualifi­ka­tionen und wie du ein Unternehmen durch deine Arbeit unterstützen kannst. Das sind alles wichtige Informa­tionen, doch es gibt etwas, das vielleicht noch wichtiger ist als das: Passt du menschlich zum Betrieb? Um diese Frage muss man dich erst einmal kennen­lernen, am besten in einem persön­lichen Vorstel­lungs­ge­spräch. Doch damit man dich dazu einlädt, solltest du aus der Anzahl der Bewerber/innen heraus­stechen und das machst du mit deinen Hobbys. Wenn du keine Hobbys angibst, sind die Chancen einfach höher, dass man sich für jemand anderen entscheidet.

Das sind Red Flags

Zeige wer du bist

Ein Hobby ist etwas, mit dem du deine Persön­lichkeit ausdrückst. Du wendest deine kostbare Freizeit auf, um einer Sache nachzugehen, die wahrscheinlich auch noch Geld kostet. Am liebsten würdest du nichts anderes machen, oder? Und genau deswegen sind Hobbys so interessant. Denn Sie zeigen deinem Gegenüber, wofür du brennst, was dich begeistert und was deine Leiden­schaft ist. Wenn sich diese Passion auf die Ausbildung und Arbeit übertragen lassen und der Betrieb das erkennt, dann hast du sehr gute Aussichten darauf, ins Team aufgenommen zu werden.

Angeln ist Zeit in der Natur und gut für die Seele

Das kann ein Hobby über dich aussagen

Sagen wir, du machst Mannschaftssport, was sagt das über dich aus? Zum einen bist du ein Teamplayer, zum anderen hast du wahrscheinlich regelmäßiges Training, zu dem du pünktlich erscheinen musst. Du kennst die Regeln des Sportes und hältst dich für dein Team dran. Und wenn es hart auf hart kommt, gibst du 110%, damit dein Team gewinnt. Das sind Infos, die Betriebe aus deinen Hobbys ablesen können. Sagen wir, du spielst in einer Band und trittst mit dieser auf, dann zeigt dies, dass du Spaß an der Musik hast, gerne mit Menschen interagierst, gut mit deinen Ohren und Händen arbeiten kannst und dass du eine Botschaft hast, die du anderen mitteilen willst. Oder du liebst es Briefmarken zu sammeln. Dann gehst du wahrscheinlich sehr vorsichtig mit deinen Schätzen um, recher­chierst gerne, kannst Märkte im Blick behalten und sammelst nicht nur gerne, sondern tauschst dich auch gerne mit anderen Fachkundigen über das Thema aus. Oder du reitest gerne, dann hast du ein Pferd, um das du gelernt hast, dich zu kümmern – du kannst also mit Verant­wortung umgehen. Und so sagt ein Hobby viel mehr über dich aus als man im ersten Moment annehmen könnte.

Angeln ist Zeit in der Natur und gut für die Seele

Immer ein gutes Thema zum schnacken

Wenn du im Bewerbungs­ge­spräch bist, wird man deine Bewerbung einmal durchgehen und dir zu einzelnen Punkten Fragen stellen. Da du wahrscheinlich noch nicht so viele Qualifi­ka­tionen und Kompetenzen aufweisen kannst, ist es gut, wenn es Themen gibt, die dich als Bewerber/in ins Sprechen bringen, denn so kann man sich ein Bild von dir als Mensch machen. Was bewegt dich, was sind deine Interessen und was machst du am allerliebsten? Wenn die Gesprächs­führer/innen auf deine Hobbys eingehen können, kannst du frei über Themen erzählen, die dich wirklich interes­sieren, das macht dir das Gespräch wahrscheinlich viel angenehmer.

Sport ist immer ein gutes Gesprächsthema

So bleibst du in Erinnerung

Dudelsack­spielen, Einrad­fahren, Quadball, Orgelspielen, Fossili­en­sammeln, Brotbacken, Gehen, Program­mieren, Rollen­spiele und vieles mehr sind relativ ungewöhnliche Interessen. Wenn eine Personal­ab­teilung diese Hobbys sieht, sorgt das vielleicht im ersten Moment für ein wenig Ungläu­bigkeit, dann aber garantiert für Interesse und eine Nachfrage im Bewerbungs­ge­spräch. Was du damit aber auch schaffst, ist es deinem Gegenüber in Erinnerung zu bleiben. Je ungewöhn­licher das Hobby ist, desto eher stolpert man beim Lesen drüber. Die Klassiker „Filme gucken, Freunde treffen, Sport“ sind hingegen recht nichts­sagend, da praktisch jeder genau diese Sachen mag und macht. Wer also aus der Reihe tanzt, hat bessere Chancen im Gedächtnis zu bleiben.

Hinweis: Nein, wir wollen dich nicht anstiften, dir irgend­welchen skurrilen Hobbys auszudenken, sondern dich vielmehr dahingehend zu bekräftigen, dass wenn du besondere Hobbys hast, diese auch zu nennen.

Vielleicht ist dein Hobby auch sehr ungewöhnlich

Noch eine kleine Besonderheit

Sagen wir du bist begeisterte/r Karten­spieler/in und all deine Kolleg/innen wissen über deine Passion Bescheid, denn du bist echt gut, und nun gibt es ein Turnier, auf das du unbedingt gehen möchtest, aber es findet während der Arbeitszeit statt… Nun, wenn deine Kolleg/innen um deine Passion wissen und sehen, dass du vielleicht gute Chancen hast, dann steigt die Chance, dass man dir für den Tag frei gibt, obwohl das eigentlich nicht geht. Wir alle haben ein Leben neben der Arbeit, deswegen verstehen Vorgesetzte die Bitte um spontanen Urlaub eher, wenn es sich um etwas handelt, für das man wirklich brennt. Also mache keinen Hehl aus deinen Interessen, sondern teile sie mit den Mitarbei­tenden. Das sorgt nicht nur für interes­santere Gespräche, sondern bietet die Möglichkeit, dass du Gleich­ge­sinnte findest, mit denen du dieses Hobby teilen kannst. Das stärkt den Zusammenhalt im Team noch einmal umso mehr.

Steckt in dir ein Schreiberling?

Fazit: Hobbys sind ne tolle Sache

Brenne für deine Passion und teile sie anderen mit. Gerade, wenn es um eine Bewerbung geht, denn deine Hobbys zeigen, wer du bist und was du wirklich gerne machst. Du weckst das Interesse deines Gegenübers, bleibst in Erinnerung und zeigst durch deine Hobbys, über welche Kenntnisse und Qualifi­ka­tionen du bereits verfügst. Und das Wichtigste: Du selbst hast Spaß am Hobby, also teile ihn doch mit anderen.

Falls du dich beim Lesen dabei ertappt hast, dass du keine Hobbys haben solltest, sondern eigentlich nur auf TikTok und Insta bist, dann fang vielleicht einmal an dich umzusehen nach Sachen, die dich interes­sieren könnten und probiere sie einfach mal aus. Es könnte dir Spaß machen und deine Chancen auf eine Stelle erhöhen, interes­santer macht es dich auf jeden Fall.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Veröffentlicht: 01.10.2025

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