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Den passenden Ausbil­dungsplatz finden

Tipps und Tricks, die dir helfen können

Symbolbild: Den passenden Ausbildungsplatz finden

Wie findet man den richtigen Ausbil­dungsplatz?

Die Suche nach einer passenden Ausbildung kann überwäl­tigend sein: „Welche Richtung soll ich einschlagen?“ "Was will ich beruflich machen?" "Kann ich das überhaupt?" Es gibt eine Vielzahl von verlockenden Möglich­keiten, von denen jede auf ihre Weise interessant erscheint. Oft fehlt jedoch die Gelegenheit, sich einen umfassenden Überblick zu verschaffen. Die Frage ist also, wo und wie beginnt man? Wir möchten Tipps und Hinweise geben, um den idealen Ausbil­dungsplatz zu finden.

Wo findet man Ausbil­dungs­plätze?

Den richtigen Ausbil­dungsplatz zu finden, erfordert ein wenig Geduld und ehrliche Arbeit. Der beste Startpunkt ist direkt bei Unternehmen, die ausbilden. Nachfragen und ggf. direkt bewerben kostet nichts, außer Zeit und Überwindung. Um sich den Prozess einfacher zu machen, kann man auf verschiedene Tools zurück­greifen, die einem von verschiedenen Anbietern zur Verfügung gestellt werden. Dies ist besonders hilfreich, wenn man bereits eine Vorstellung hat, welche Ausbildung man anstrebt. Alternativ bieten Online-Portale und Messen eine Fülle von Informa­tionen über verfügbare Ausbil­dungs­plätze. Die Agentur für Arbeit ist ebenfalls eine ausgezeichnete Anlauf­stelle, um sich über verschiedene Branchen und Ausbil­dungs­mög­lich­keiten zu informieren. Sollte man dann noch unsicher sein, welche Richtung man einschlagen möchte, bietet dein-ausbil­dungsplatz.de einen umfassenden Überblick über lokale Betriebe und erleichtert die Suche enorm, indem es einem ermöglicht, die Erreich­barkeit mit öffent­lichen Verkehrs­mitteln zu prüfen - ideal für alle, die (noch) kein Auto haben.

Mögliche Schritte bei der Suche nach einem Ausbil­dungsplatz:

  • Direkte Anfrage bei ausbildenden Betrieben (Initiativbewerbung in Betracht ziehen)
  • Nutzung von Online-Plattformen
  • Besuch der Agentur für Arbeit
  • Durchsicht von Zeitungen und lokalen Anzeigen
  • dein-ausbil­dungsplatz.de nutzen, denn das ist die beste Anlaufstelle für einen Überblick über lokale Betriebe. Hier findet man mit wenigen Klicks alle Ausbildungsbetriebe in der Nähe samt Routenplaner, damit man immer weiß, wie lange die Fahrt zur Firma dauert.

Dein Ausbil­dungsplatz

Nutzen Sie unser unser Karten-Tool und finden Sie alle Ausbil­dungs­plätze in Ihrer Nähe.

Einfacher geht die Suche nach Ausbil­dungs­plätzen und Prakti­kums­plätzen nicht.

Besuche jetzt: dein-ausbil­dungsplatz.de

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Den richtige Ausbil­dungsplatz finden

In Deutschland gibt es über 360 offizielle Ausbil­dungs­berufe, und allein im letzten Jahr blieben mehr als 265.000 Ausbil­dungs­plätze unbesetzt. Um in dieser Vielfalt den Überblick zu behalten, ist es wichtig, sich ausreichend Zeit für die Recherche zu nehmen. Glückli­cherweise stehen zahlreiche Hilfsmittel zur Verfügung, die die Suche nach einer passenden Ausbildung verein­fachen können. Im Folgenden findest du eine Auswahl solcher nützlichen Ressourcen:

 

Kostenlose Online-Tests nutzen

Online-Tests sind eine schnelle und einfache Möglichkeit, um heraus­zu­finden, welcher berufliche Weg der richtige sein könnte. Es gibt zahlreiche Portale, die solche Selbsttests anbieten, die einem nicht nur eine allgemeine Richtung oder Branche vorschlagen, sondern auch konkrete Berufe nahelegen, die den eigenen Interessen entsprechen könnten. Allerdings sind viele dieser Tests nicht besonders präzise, berück­sichtigen außerschu­lische Interessen nicht oder differen­zieren nicht ausreichend zwischen den eigenen Fähigkeiten und Interessen. Das Ergebnis kann daher variieren, bietet aber einen ersten Anhaltspunkt für die berufliche Orientierung.

 

Tage der offenen Tür besuchen

Unternehmen veranstalten Tage der offenen Tür, um sich der Öffent­lichkeit besser zu präsen­tieren. Bei diesen Gelegen­heiten können Bürger das Firmen­gelände besichtigen und sich über die verschiedenen Jobs und Aufgaben­be­reiche informieren. Solche Veranstal­tungen dienen oft auch dem Zweck, neue Mitarbeiter und Auszubildende zu gewinnen. Ein Tag der offenen Tür bietet daher eine hervor­ragende Gelegenheit, bereits vorab Einblicke in das Unternehmen und die zukünftigen Tätigkeiten zu erhalten und eventuell sogar einen Ausbil­dungsplatz zu sichern.

 

Absolviere ein Praktikum

Ein Praktikum ist der perfekte Weg, um die Arbeitswelt eines Unternehmens kennen­zu­lernen. Man gewinnt nicht nur wertvolle Einblicke und knüpft bereits erste Kontakte zu potenziellen Kollegen, sondern verschafft sich auch einen entschei­denden Vorteil bei der künftigen Bewerbungen. Durch die Bekannt­schaft mit dem Betrieb, steht man bei einer Ausbil­dungs­be­werbung bereits in einem positiven Licht da. Das Prakti­kums­zeugnis dient als Nachweis für die Kompetenz und das Engagement und ist auch bei anderen Unternehmen ein überzeu­gendes Argument für eine Einstellung. Ein Praktikum zu absolvieren lohnt sich in jedem Fall.
Falls du auf der Suche nach einem Prakti­kumsplatz bist, nutze dein-ausbil­dungsplatz.de, um Betriebe in deiner Nähe zu finden!

 

Berufs­profile erkunden

Viele Berufs­be­zeich­nungen verbergen spannende Tätigkeiten, die man auf den ersten Blick nicht erahnen würde. Daher sollte man einen Beruf nicht vorschnell abtun, nur weil der Name nicht besonders ansprechend klingt. Es lohnt sich, offen zu sein und zu erforschen, welche Aufgaben tatsächlich damit verbunden sind. Informieren Sie sich im Vorfeld über die notwendigen Qualifi­ka­tionen für den Ausbil­dungsplatz. Stöbern Sie auch hier auf der Webseite herum und erkunden Sie verschiedene Branchen und Berufe. Entdecke beispielsweise, was das Handwerk Spannendes bereithält.

 

Das Gespräch suchen

Es ist äußerst vorteilhaft, sich nicht ausschließlich online zu informieren, sondern auch persönlich mit jemandem zu sprechen, der in einem interes­santen Beruf tätig ist. Auf diese Weise erhält man authen­tische Einblicke in den Berufs­alltag und hat die Möglichkeit, direkte Fragen zu stellen. Ergreifen Sie diese Gelegenheit, wenn sie sich Ihnen bietet – sie ist von unschätzbarem Wert und kann die Entscheidung für die Wahl Ihres Ausbil­dungsplatz erheblich verein­fachen.

Frühes suchen lohnt sich

Der Wettbewerb um Ausbil­dungs­plätze ist intensiv. Die attrak­tivsten Positionen werden rasch besetzt, oft von Bewerbern, die sich frühzeitig und gründlich vorbereitet haben. Daher ist es ratsam die Gelegenheit zu nutzen und Praktika zu absolvieren, solange man noch zur Schule geht - beispielsweise in den Ferien. Es mag weniger verlockend erscheinen als das süße Nichtstun, doch es ist eine Investition in die eigene berufliche Zukunft und das lohnt sich sehr.

Viele Unternehmen schreiben ihre Ausbil­dungs­plätze bis zu anderthalb Jahre im Voraus aus. Das heißt, Bewerber melden sich für Stellen an, die sie erst in frühestens 18 Monaten antreten werden. Wer mit der Suche und dem Bewerbungs­prozess erst beginnt, nachdem er sein Abschluss­zeugnis erhalten hat, hat weitaus schlechtere Chancen, um eine der begehrten Stellen zu erhalten. Sollte man in der kurzen Zeit zwischen Zeugnis­vergabe und dem Ende der Bewerbungsfrist keine Stelle gefunden haben, entsteht eine Lücke in deinem Lebenslauf, da man sich erst wieder auf die Stellen im nächsten Jahr bewerben kann.

Beachten Sie deshalb stets die Bewerbungs­fristen. Eine verspätete Einreichung der Bewerbungs­un­terlagen führt meist dazu, dass man nicht mehr für die Auswahl in Betracht gezogen wird – Unpünkt­lichkeit lässt nicht auf eine ernsthafte Einstellung schließen. Auch hier kann eine große Lücke im Lebenslauf entstehen. Also ist es ratsam proaktiv zu handeln und sich zur Not Unterstützung bei Eltern, Lehrern und Freunden zu suchen.

Wie soll die Ausbildung aussehen?

Abhängig von Ihren Vorlieben passt entweder die duale oder die schulische Ausbildung besser zu Ihnen. Es gibt zwei Hauptformen der Ausbildung, aus denen Sie wählen können:

Die duale Ausbildung

Die duale Ausbildung bietet Ihnen die Möglichkeit, hauptsächlich in einem Unternehmen zu arbeiten und dort praktische Fähigkeiten zu erlernen. Zusätzlich besuchen Sie an bestimmten Tagen oder in bestimmten Zeitblöcken die Berufs­schule, um theore­tisches Wissen zu erlangen. Diese Ausbil­dungsform ist besonders im Handwerk beliebt, wo praktische Erfahrung unverzichtbar ist.

Die schulische Ausbildung

Die schulische Ausbildung könnte sich hingegen für Sie eignen, wenn Ihnen das schulische Lernen liegt. Besonders in sozialen und IT-Berufen erfolgt die Ausbildung oft an Berufs­schulen. Dort erwerben Sie das notwendige Wissen, um später selbst­ständig arbeiten zu können. Praktische Erfahrungen sammeln Sie in Form von Blockpraktika. Beachten Sie jedoch, dass schulische Ausbil­dungen oft unvergütet sind.

Das duale Studium

Ein duales Studium ermöglicht es Ihnen, gleich­zeitig zwei Abschlüsse zu erlangen: einen Ausbildungs- und einen Studien­ab­schluss. Dies erfordert das parallele Absolvieren von Ausbildung und Studium. Der entscheidende Vorteil liegt in der Kombination von praktischem Wissen aus der Ausbildung mit theore­tischem Wissen aus dem Studium. Obwohl diese Form der Ausbildung anspruchsvoll ist, sind Sie danach optimal auf das Berufsleben vorbereitet und können mit guten Gehalts­aus­sichten rechnen. Allerdings sind solche Studiengänge selten und sehr begehrt. Mindestens ein Fachabitur ist erforderlich, um an einer Hochschule angenommen zu werden.

Das triale Studium

Das triale Studium setzt noch einen oben drauf: In nur 4,5 Jahren erwirbst du Kenntnisse, für die andere sieben Jahre benötigen würden. Sie durchlaufen eine Gesellen­aus­bildung, erwerben den Meisterbrief und einen Bachelor­ab­schluss. Danach besteht die Möglichkeit, einen Master und sogar einen Doktortitel anzustreben. Das triale Studium ist für die besonders Leistungs­starken gedacht und setzt ebenfalls ein Fachabitur voraus. Nach Abschluss stehen Ihnen exzellente Jobchancen offen – Sie haben bereits bewiesen, dass Sie hohe Leistung erbringen können.

Die Auslands­aus­bildung

Durch Erasmus- oder andere Förder­pro­gramme haben Sie die Möglichkeit, Teile Ihrer Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Dies erfordert jedoch einen Bewerbungs­prozess, in dem Sie begründen müssen, warum Sie im Ausland studieren möchten. Nutzen Sie bei Bedarf unsere Artikel über Motiva­ti­ons­schreiben. Auslands­aus­bil­dungen sich auch möglich, wenn Sie bereits in einem Unternehmen tätig sind. Die Voraus­setzung dafür ist, dass Ihr Unternehmen Nieder­las­sungen im Ausland hat, zu denen Sie versetzt werden können.

Die Entscheidung für die richtige Ausbildung hängt von Ihren persön­lichen Interessen und beruflichen Zielen ab. Wenn Sie ein Beruf fasziniert und Sie sich vorstellen können, Ihre Karriere zu leben, sollten Sie die entspre­chende Ausbildung anstreben. Orientieren Sie sich nicht ausschließlich am Gehalt, sondern daran, was Ihnen Freude bereitet. Bedenken Sie, dass Sie wahrscheinlich viele Jahre in diesem Berufsfeld arbeiten werden. Ein Wechsel ist zwar nicht unmöglich, hat aber mitunter gewisse Hürden.

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Viel Erfolg bei Ihrer Ausbildung

Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps dabei helfen werden eine Ausbildung zu finden, die genau zu Ihnen passt. Wenn Sie noch mehr Hilfe brauchen, sehen Sie bei dein-ausbil­dungsplatz.de nach, hier finden Sie alle Ausbil­dungs­plätze in Ihrer Umgebung. Hier finden Sie auch alle relevanten Informa­tionen zu den Betrieben und können sich kinder­leicht für ein Praktikum oder eine Ausbildung bewerben.

Fazit: Früh suchen, gut finden

Den passenden Ausbil­dungsplatz finden Sie, wenn Sie früh anfangen. Und wenn Sie mehrere Wege nutzen. Fragen Sie direkt bei Betrieben nach. Nutzen Sie Online-Portale, Messen und die Agentur für Arbeit. Auf dein-ausbil­dungsplatz.de finden Sie Betriebe in Ihrer Nähe. Praktika und Tage der offenen Tür geben echte Einblicke. Viele Unternehmen schreiben bis zu anderthalb Jahre im Voraus aus. Achten Sie also auf Fristen. Und wählen Sie, was Ihnen Freude macht.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Veröffentlicht: 06.02.2024

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