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Nachhal­tigkeit in der Ausbildung

Biologisch und nachhaltig

Symbolbild: Nachhaltigkeit in der Ausbildung

Du willst nachhaltig lernen und arbeiten?

Du hast dich für eine Ausbildung entschieden, aber nachhaltig soll sie sein. Du willst nämlich nicht, dass durch deine tägliche Arbeit der Umwelt, Mensch und Tier geschadet werden? Das finden wir super. Deswegen haben wir dir für die Berufssuche den Filter „Grüne Berufe“ erstellt. So kannst du ganz einfach nach Berufen filtern, die primär für Nachhal­tigkeit stehen. So weißt du gleich nach welchen Betrieben du bei dein-ausbil­dungsplatz.de Ausschau halten musst.

Nachhal­tigkeit als Lebens­ein­stellung

Wer nachhaltig leben will, bekommt oft nachgesagt, dass er oder sie nur „Greenwashing“ betreibe oder es ja eh nichts brächte. Das ist falsch. Wer sich für einen nachhaltigen Lebensstil entscheidet, der kann dies auch in seiner Ausbildung und Arbeit tun. Denn sein Tagewerk der Nachhal­tigkeit zu verschreiben ist eine super Sache. Zwar sind Mülltrennen, eine bewusste Ernährung und ein bewusster Umgang mit Ressourcen super Ansätze, allerdings kann man noch mehr bewegen, wenn man seine Arbeitskraft gleich so einsetzt, dass Sie Mensch, Tier und Umwelt zugutekommt: Also gleich eine nachhaltige Ausbildung wählen.

Biologisch nachhaltige Ausbildungsberufe

Wandel in der Ausbildung

Seit diesem Jahr gibt und wird es für einige Ausbil­dungs­berufe im Handwerk einen verstärkten Fokus für das Thema Nachhal­tigkeit und Klimaschutz geben. Dabei sind es nicht nur Berufe, z. B. „Elektroniker/in Energie- und Gebäude­technik“, bei denen man sich schon denken kann, wohin die Reise geht. Auch die Berufe Straßenbauer/in, Zimmerer und Zimmerin, Fliesenleger/in werden ab 2026 nachhaltiger.

Natürlich variiert der Grad der Nachhal­tigkeit von Ausbil­dungs­betrieb zu Ausbil­dungs­betrieb. Daher gilt es schon bei der Suche darauf zu achten, dass du dir einen Betrieb raussuchst, der es mit dem Thema Klimaschutz ernst meint.
Tipp: Du kannst bei einem Schnup­pertag oder in einem Praktikum sehr gut heraus­finden, ob und wie ernst das Unternehmen den Punkt Nachhal­tigkeit nimmt.

Welche Berufe drehen sich um Nachhal­tigkeit

Um dir eine kleine Übersicht zu geben, haben wir dir schon einmal ein paar der Berufe aufgelistet. Lies dich einfach einmal ein, dann findest du schon, welcher Beruf am besten zu dir passt.

Nachhaltigkeit und Ökologie

Umwelt­tech­nologie

Diese Berufe wurden bereits im Jahr 2024 grundlegend reformiert. Sie stellen eine direkte Antwort auf Umwelt­probleme und Infrastruk­tur­fragen dar. Sie sind die ersten Berufe, die einem in den Sinn kommen, wenn man an Nachhal­tigkeit denkt, nicht nur, weil sie „Umwelt“ im Namen tragen.

 

Umwelt­tech­nologe für Kreislauf- und Abfall­wirt­schaft:

Hier geht es nicht nur um die Müllent­sorgung, sondern um Hightech-Recycling. Du sorgst dafür, dass wertvolle Rohstoffe zurück in den Ressour­cen­kreislauf gelangen. Das fängt bei der Mülltrennung an und endet bei dem Sortieren und korrekten Entsorgen von speziellen chemischen Stoffen.

Weitere Infos zum Beruf Umwelt­tech­nologe/in für Kreislauf- und Abfall­wirt­schaft findest du hier: Umwelt­tech­nologe/in für Kreislauf- und Abfall­wirt­schaft

 

Umwelt­tech­nologe für Wasser­ver­sorgung / Abwasser­be­wirt­schaftung:

Dass wir alle fließendes Wasser brauchen, ist klar. Du kümmerst dich darum, dass die wichtigste Ressource der Welt ökologische nachhaltig gereinigt wird und bedenkenlos wieder­ver­wendet werden kann.

Weitere Infos zum Beruf Umwelt­tech­nologe/in für Wasser­ver­sorgung / Abwasser­be­wirt­schaftung findest du hier: Ausbildung Umwelt­tech­nologe/in für Wasser­ver­sorgung / Abwasser­be­wirt­schaftung

 

Umwelt­tech­nologe für Rohrlei­tungsnetze und Industrie­anlagen:

In der Industrie werden mitunter giftige Mittel eingesetzt, um verschiedene Güter herzustellen. Deine Aufgabe ist die Vermeidung von Leckagen, damit nichts in die Umwelt gelangt und wir dennoch von der Produktion profitieren können.

Weitere Infos zum Beruf Umwelt­tech­nologe/in für Rohrlei­tungsnetze und Industrie­anlagen findest du hier: Ausbildung Umwelt­tech­nologe/in für Rohrlei­tungsnetze und Industrie­anlagen

Energie & Handwerk

Anlagen­me­chaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK):

Inzwischen ist auch dies ein echter Klimaschutz-Job. Denn du instal­lierst Wärmepumpen, Solaranlagen und optimierst Heizsysteme für maximale Effizienz. So bleibt es drinnen warm, ohne, dass Ressourcen verschwendet werden müssen.

Weitere Infos zum Beruf Anlagen­me­chaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) findest du hier: Ausbildung Anlagen­me­chaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK)

 

Elektroniker für Energie- und Gebäude­technik:

Energie muss smart eingesetzt werden. Damit es nicht zu Verschwendung kommt, kümmerst du dich um die Steuerung für Smart Homes und ganzen Photovol­ta­ik­anlagen.

Weitere Infos zum Beruf Elektroniker/in für Energie- und Gebäude­technik findest du hier: Ausbildung Elektroniker/in für Energie- und Gebäude­technik

 

Schorn­steinfeger/-in:

„Die Schorn­steine müssen qualmen!“ So hieß es früher. Heute weiß man, dass Filter und das Einhalten von Grenzwerten sinnvoller sind, um Menschen und die Umwelt zu schützen. Als Energie­berater misst du Emissionen und berätst Hausbe­sitzer zum Potenzial von CO2-Einspar­maß­nahmen.

Weitere Infos zum Schorn­stein­fe­gerberuf findest du hier: Ausbildung Schorn­steinfeger/in

 

Bio-Tischler

Auch im Tischler­handwerk kannst du biologisch nahhaltig handeln, indem du ausschließlich Hölzer aus nachhaltigen und zertifi­zierten Quellen verwendest. So müssen keine Urwälder abgeholzt werden und die natürlichen Lebensräume von Tieren bleiben erhalten.

Weitere Infos zum Tischler­handwerk findest du hier: Ausbildung Tischler/in

Eine Kuh auf der Weide

Nahrung & Landwirt­schaft

Bio-Bäcker

Brot, Brötchen und Gebäck aus unbelasteten Rohstoffen. Das schmeckt nicht nur lecker, sondern sorgt auch für ein gutes Gefühl am Frühstückstisch. Früh

Weitere Infos zum Bäcker­handwerk findest du hier: Ausbildung Bäcker/in

 

Bio-Müller

Als Bio-Müller schrotest und malst du Getreide zu Mehl, damit daraus Brote und Brötchen gebacken werden. Diese sollen nicht nur schmecken und sattmachen, sondern auch ein gutes Gewissen geben, da die Rohstoffe die Umwelt nicht weiter belasten.

Weitere Infos zum Müller­handwerk findest du hier: Ausbildung Müller/in

 

Bio-Landwirte

Um nachhaltige Ressourcen, wie Getreide, Mais und Reis zu nutzen, muss jemand diese Stoffe erst einmal anbauen. Das ist der Job von Bio-Landwirten. Sie sorgen dafür, dass nur natürliche Düngemittel zum Einsatz kommen und vermeiden den Einsatz von Pestiziden.

Weitere Infos zur Landwirt­schaft findest du hier: Ausbildung Landwirt/in

 

Bio-Tierwirte

Rinder, Kühe, Schweine und Geflügel sind der Deutschen Hauptfleisch­quellen. Als Bio-Tierwirt/in sorgst du dafür, dass die Tiere artgerecht gehalten und mit hochwertigem Futter­mittel versorgt werden, bis sie geschlachtet werden.

Weitere Infos zur Tierwirt­schaft findest du hier: Ausbildung Tierwirt/in

 

Bio-Förster

Der Auftrag von Förstern ist es den Wald zu schützen, der ihnen anvertraut wurde. Das an sich ist schon einmal eine tolle Sache, doch es gibt auch die ökologisch orientierte Waldwirt­schaft, die über konven­tionelle Standards hinausgeht, um Biodiversität, gesunde Ökosysteme und klimastabile Wälder zu fördern.

Weitere Infos zur Försterei findest du hier: Ausbildung Forstwirt/in

 

Bio-Gärtner

Blumen, Sträucher, Bäume und andere Gewächse können auch auf biologisch nachhaltige Art angebaut werden. So erfreuen sich nicht nur die Käufer an den Pflanzen, sondern auch die Umwelt über den Verzicht auf Pestizide.

Weitere Infos zum Gärtner­handwerk findest du hier: Ausbildung Gärtner/in

Labor und Analyse

Pflanzen­tech­nologe/-technologin:

Du arbeitest daran, dass Nutzpflanzen mit weniger Pestiziden auskommen und resistenter gegen Trockenheit sind. So werden Ernteerträge gesteigert, ohne, dass die Umwelt weiter belastet werden muss.

Weitere Infos zur Pflanzen­tech­nologie findest du hier: Ausbildung Pflanzen­tech­nologe/-technologin

 

Umwelt­schutz­tech­nische/-r Assistent/-in (UTA):

Du nimmst Proben in Luft, Wasser und Boden und analysierst sie im Labor auf Schadstoffe.

Weitere Infos zum beruflichen Umwelt­schutz findest du hier: Ausbildung Umwelt­schutz­tech­nische/-r Assistent/-in (UTA)

 

Biologie­la­borant/-in:

Wenn die Proben aus Nahrungs­mitteln, Gewässern oder anderen Umwelt­quellen entnommen wurden, müssen sie von Fachkundigen im Labor analysiert werden. Wenn du die biologische Vielfalt schützen willst, dann ist das ein hervor­ra­gender Beruf für dich.

Weitere Infos zum Laboralltag findest du hier: Ausbildung Biologie­la­borant/-in

Fazit: Deine nachhaltige Ausbildung

Du hast eine große Auswahl an nachhaltigen und biologischen Ausbil­dungs­berufen. Du kannst dich über die Berufe und Betriebe informieren und findest so, die Ausbildung, die zu deinem nachhaltigen Lebensstil passt. Wenn du weißt, was du werden willst, dann besuche dein-ausbil­dung­spaltz.de und schaue, welche Betriebe es in deiner Nähe gibt.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Veröffentlicht: 02.02.2026

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