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Ausbildung Sport- und Fitness­kaufleute

Ausbildung: Kaufmännisch fit für die Sportwelt

Symbolbild: Ausbildung Sport- und Fitnesskaufleute

Du liebst Sport und hast ein Händchen für Organi­sation? Dann ist die Ausbildung zum Sport- und Fitness­kaufmann oder zur Sport- und Fitness­kauffrau vielleicht genau dein Ding. Du sorgst dafür, dass der Alltag in Fitness­studios, Sportvereinen oder Wellness­zentren reibungslos läuft. Du berätst Mitglieder, verkaufst Mitglied­schaften, planst Kurse und Veranstal­tungen und behältst die Zahlen im Blick. Damit verbindest du deine Leiden­schaft für Sport mit kaufmän­nischer Arbeit. Hier erfährst du, was du in diesem Beruf machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.

Auch bekannt als Sportkaufleute.

Auf einen Blick

Sport- und Fitness­kaufleute auf einen Blick

Dauer3 Jahre
1. Jahr724 € bis 850 €
Schulabschlusskeine Vorgabe

Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:

ESA / HauptschuleMSA / RealschuleAbitur / Fachabitur
Deutsch: empfohlen B2. Damit kommst du gut durch Berufsschule und Prüfung.

Der Beruf im Wandel der Zeit

Wie sagt man noch zu dem Beruf?

Im Alltag sagt man auch: Sportkaufleute

Was machen Sport- und Fitness­kaufleute?

Du organi­sierst und verwaltest Sport- und Fitness­ein­rich­tungen. Du arbeitest in Fitness­studios, Sportvereinen, Wellness­zentren und anderen Unternehmen rund um den Sport. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

Welche Aufgaben hast du im Arbeits­alltag?

  • Kundenbetreuung: Du kümmerst dich um die Anliegen der Mitglieder und Kund/innen und beantwortest ihre Fragen.
  • Verwaltung: Du organisierst den Betrieb, verwaltest Mitgliedschaften und planst Kurse und Veranstaltungen.
  • Marketing und Verkauf: Du entwickelst Ideen, um neue Mitglieder zu gewinnen, und verkaufst Mitgliedschaften und Dienstleistungen.
  • Budget: Du erstellst Budgets und behältst die Finanzen der Einrichtung im Blick.
  • Qualität: Du sorgst dafür, dass Einrichtung und Angebote gut und sicher sind.
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Warum ist der Beruf so wichtig?

Viele Menschen wollen aktiv und gesund leben. Als Sport- und Fitness­kaufmann/-frau schaffst du die Rahmen­be­din­gungen dafür. Du sorgst für Angebote, mit denen Menschen Sport treiben, fit bleiben und etwas für ihre Gesundheit tun. Deine Arbeit findet im Büro und direkt in der Sportein­richtung statt.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Sport- und Fitness­kaufmann/-frau ab?

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung ist dual und dauert in der Regel zwei bis drei Jahre. Du lernst im Betrieb und in der Berufs­schule.

Was lernst du in Betrieb und Berufs­schule?

Das lernst du unter anderem:

  • Kundenberatung: Du informierst über Sport- und Fitnessangebote, berätst bei der Auswahl von Programmen und unterstützt Kund/innen bei ihren sportlichen Zielen.
  • Verkauf: Du präsentierst und verkaufst Sport- und Fitnessartikel und erklärst die Nutzung von Geräten.
  • Organisation: Du planst Kurse und Veranstaltungen und wickelst sie buchhalterisch ab.
  • Marketing und Öffentlichkeitsarbeit: Du entwickelst Marketingmaßnahmen und nutzt Social-Media-Kanäle.
  • Büro und Planung: Du kalkulierst Kosten für neue Geräte, berechnest Mitgliedsbeiträge und wirkst bei Bilanzen und Jahresabschlüssen mit.

Welche Voraus­set­zungen brauchst du als Sport- und Fitness­kaufleute?

Was solltest du mitbringen?

  • Begeisterung für Sport und Fitness
  • Freude am Umgang mit Menschen
  • kaufmännisches Denken und Spaß an Zahlen
  • Organisationstalent
  • ein freundliches und offenes Auftreten
  • Teamfähigkeit

Was verdienst du in der Ausbildung?

Wie viel verdienst du in jedem Ausbil­dungsjahr?

Ausbildungsjahr Vergütung pro Monat (brutto)
Hinweis Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich.
1. Ausbildungsjahr 724 € bis 850 €
2. Ausbildungsjahr 854 € bis 925 €
3. Ausbildungsjahr 977 € bis 1.000 €

Passt die Ausbildung zum/zur Sport- und Fitness­kaufmann/-frau zu dir?

Du bist dir noch unsicher? Das spricht für die Ausbildung:

  • Menschen bewegen: Du hilfst Menschen, fit und gesund zu leben und aktiv zu bleiben.
  • Viel Kontakt: Du triffst jeden Tag neue Menschen.
  • Vielseitig: Du lernst Betriebswirtschaft, Marketing und Personalführung im Sportbereich kennen.
  • Events planen: Du organisierst Sport- und Fitnessangebote und richtest selbst Veranstaltungen aus.

Doch nicht die passende Ausbildung? Dann schau dir die Berufe Sportkaufmann/-frau oder Sportas­sistent/in an.

Vom Hobby zum Beruf

Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Sport- und Fitness­kaufmann/-frau?

Was du als Sport- und Fitness­kaufmann/-frau jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer im Verein trainiert, beim Vereinsfest den Kuchen­verkauf organisiert oder für die Mannschaft die Social-Media-Seite betreut, zeigt Studios und Vereinen Begeis­terung und Organi­sa­ti­ons­talent. Wer dazu die Mannschaftskasse führt und neue Mitglieder freundlich begrüßt, beweist Zahlen­gefühl und Auftreten. Wenn dich Kurse und Trainings­be­treuung reizen, schau dir Sportas­sistent/in an. Für Turniere und Events passt Veranstal­tungs­kaufmann/frau.

Aus diesem Berufs­profil abgeleitet

Passt gut, wenn du gern …

  • im Fitnessstudio oder Verein regelmäßig trainierst Begeisterung
  • beim Vereinsfest den Verkauf organisierst Organisation
  • für deine Mannschaft Social Media betreust Digitale Fitness
  • die Mannschaftskasse führst Zahlengefühl
  • neue Mitglieder im Verein freundlich begrüßt Auftreten

Im Kästchen: Das lesen Ausbil­dungs­be­triebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind

Wo findest du Ausbil­dungs­be­triebe in deiner Nähe?

  • 1 von 4 · Wie häufig?

    rund 120

    Betriebe bilden aus

    Platz 122 von 340 Berufen.

  • 2 von 4 · Plan B im selben Betrieb

    Fast jeder 4. Betrieb

    bildet auch Koch/Köchin aus.

    Fast jeder 5. bildet auch Kaufmann/frau für Hotelma­nagement aus.

  • 3 von 4 · Wo?

    • Nordrhein-Westfalen20
    • Baden-Württemberg20
    • Niedersachsen10
  • 4 von 4 · Passt der Beruf?

    Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?

    Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.

Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?

Nach der Ausbildung kannst du in vielen Sportein­rich­tungen arbeiten, zum Beispiel:

  • in Fitnessstudios
  • in Sportvereinen
  • in Wellnesszentren

Welche Weiter­bil­dungen gibt es?

So kannst du dich weiter­ent­wickeln:

  • Leitung: Mit Erfahrung und Zusatzqualifikationen wirst du Studioleiter/in oder Geschäftsführer/in eines Fitnessstudios.
  • Spezialisierung: zum Beispiel auf Sportmanagement, Ernährungsberatung oder Gesundheitsförderung
  • Studium: zum Beispiel Sportmanagement oder ein verwandtes Fach
  • Selbstständigkeit: Du gründest dein eigenes Fitness- oder Wellnessunternehmen.

Fazit: Hinter den Kulissen der Fitnesswelt

Als Sport- und Fitness­kaufmann/-frau arbeitest du hinter den Kulissen von Fitness­studios und Sportein­rich­tungen. Du sorgst dafür, dass Menschen gute Angebote für ein aktives Leben finden. Die Ausbildung ist dual. Danach kannst du ein Studio leiten, dich spezia­li­sieren oder studieren.

Bereit für den Start? Finde auf dein-ausbil­dungsplatz.de einen Ausbil­dungs­betrieb in deiner Nähe.

Mehr Ausbil­dungs­berufe aus diesem Bereich findest du unter Gastronomie, Hotel, Tourismus.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Stand: 12.10.2026
Quellen: dein-ausbil­dungsplatz.de · BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · Tarifin­for­ma­tionen von Bund und Ländern (u. a. BMAS, WSI-Tarifarchiv)

Vorschau: Berufsprofil Sport- und Fitnesskaufleute als PDF

Dieses Berufs­profil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Eltern­ge­spräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.

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