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Ausbildung Stanz- und Umform­me­chaniker/in

Ausbildung: Metall in Form bringen

Symbolbild: Ausbildung Stanz- und Umformmechaniker/in

Was haben eine kleine Unterleg­scheibe und ein großes Stahlblech gemeinsam? Beide entstehen durch Stanzen und Umformen, und genau das lernst du in der Ausbildung zum/zur Stanz- und Umform­me­chaniker/in. Du formst Metallteile um und stanzt sie aus. So entstehen Massenwaren und Spezialteile für viele Branchen. Du richtest Maschinen und Werkzeuge ein, überwachst die Fertigung und kontrol­lierst die Qualität. Dafür brauchst du technisches Verständnis und eine präzise Arbeitsweise. Hier erfährst du, was du als Stanz- und Umform­me­chaniker/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.

Auf einen Blick

Stanz- und Umform­me­chaniker/in auf einen Blick

Dauer3 Jahre
Ausbildungdual, Industrie
1. Jahr1.243 € bis 1.373 €
Schulabschlusskeine Vorgabe

Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:

ESA / HauptschuleMSA / RealschuleAbitur / Fachabitur
Deutsch: empfohlen B2. Damit kommst du gut durch Berufsschule und Prüfung.

Was macht ein/e Stanz- und Umform­me­chaniker/in?

Du bist Fachkraft in der Metall­ver­ar­beitung und stellst Präzisi­onsteile aus Metall her. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

Welche Aufgaben hast du im Arbeits­alltag?

  • Maschinen und Werkzeuge einrichten: Du richtest Maschinen und Werkzeuge so ein, dass Metallteile genau nach Vorgabe gebogen, umgeformt und ausgestanzt werden.
  • Qualitätskontrolle: Du überwachst die Fertigung und prüfst, ob die Werkstücke den Anforderungen der Kund/innen und den Normen entsprechen.
  • Wartung und Instandhaltung: Du wartest Maschinen und Werkzeuge. So lernst du ihre Funktion genau kennen und arbeitest noch effizienter.
  • Materialkunde: Du arbeitest mit verschiedenen Metallen und Materialien. Jedes Material muss anders behandelt werden.
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Warum ist der Beruf so wichtig?

Deine Metallteile werden in vielen Industrien gebraucht, zum Beispiel in der Automo­bil­in­dustrie, der Elektronik­in­dustrie und der Luft- und Raumfahrt. Maschinen, Fahrzeuge und viele andere Produkte bestehen aus Teilen, die du herstellst. Selbst eine einfache Unterleg­scheibe ist wichtig, damit alles sicher hält.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Stanz- und Umform­me­chaniker/in ab?

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung ist in der Regel dual. Du lernst im Ausbil­dungs­betrieb und in der Berufs­schule.

Was lernst du in Betrieb und Berufs­schule?

Das lernst du unter anderem:

  • Bauteile aus Blechen und Drähten herstellen: Du wählst Materialien aus, bedienst Stanz- und Umformmaschinen und kontrollierst die Qualität. Du stanzt zum Beispiel Bleche für Autoteile oder formst Drähte zu Federn.
  • Maschinen montieren und instand halten: Du wartest und reparierst Maschinen und Anlagen, nimmst neue Umformmaschinen in Betrieb und optimierst Produktionsprozesse.
  • Werkzeuge mitentwickeln: Du erstellst technische Zeichnungen, zum Beispiel für ein Stanzwerkzeug, und arbeitest mit Konstrukteur/innen und Ingenieur/innen zusammen.

Welche Voraus­set­zungen brauchst du als Stanz- und Umform­me­chaniker/in?

Was solltest du mitbringen?

  • technisches Verständnis und handwerkliches Geschick
  • Interesse an Metall und Maschinen
  • eine sorgfältige und präzise Arbeitsweise
  • räumliches Vorstellungsvermögen
  • Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit großen Maschinen
  • Teamfähigkeit

Was verdienst du in der Ausbildung?

Wie viel verdienst du in jedem Ausbil­dungsjahr?

Ausbildungsjahr Vergütung pro Monat (brutto)
Hinweis Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich.
1. Ausbildungsjahr 1.243 € bis 1.373 €
2. Ausbildungsjahr 1.298 € bis 1.408 €
3. Ausbildungsjahr 1.379 € bis 1.489 €

Passt die Ausbildung zum/zur Stanz- und Umform­me­chaniker/in zu dir?

Du hast technisches Verständnis und arbeitest gern mit Maschinen? Das spricht für die Ausbildung:

  • Technik und Handwerk: Du stellst Bauteile aus Blechen und Drähten her und lernst, wie man sie mit Werkzeugen und Maschinen bearbeitet.
  • Abwechslung: Du lernst viele Techniken und Verfahren kennen und meisterst immer neue Aufgaben.
  • Sichtbare Ergebnisse: Deine Teile stecken in Autos, Elektronik und vielen anderen Produkten.

Ein ähnlicher Beruf, der dich interes­sieren könnte: Fachkraft Metall­technik.

Vom Hobby zum Beruf

Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Stanz- und Umform­me­chaniker/in?

Was du als Stanz- und Umform­me­chaniker/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer im Werkun­terricht Blech biegt, mit Metall­bau­kästen Maschinen baut oder an Fahrrad und Roller schraubt, zeigt Betrieben Technik­ver­ständnis und Geschick. Wer dazu Modelle genau nach Plan zusammensetzt und im Verein Hockey spielt, beweist Präzision und Teamgeist. Wenn dich Drehen und Fräsen reizt, schau dir Zerspa­nungs­me­chaniker/in an. Für den Bau der Werkzeuge selbst passt Werkzeug­me­chaniker/in.

Aus diesem Berufs­profil abgeleitet

Passt gut, wenn du gern …

  • im Werkunterricht Blech biegst und formst Geschick
  • mit Metallbaukästen Maschinen konstruierst Technikverständnis
  • an Fahrrad oder Roller selbst schraubst Eigeninitiative
  • Modelle exakt nach Bauplan zusammensetzt Präzision
  • Hockey, Handball oder Basketball im Verein spielst Teamgeist

Im Kästchen: Das lesen Ausbil­dungs­be­triebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind

Wo findest du Ausbil­dungs­be­triebe in deiner Nähe?

  • 1 von 4 · Wie häufig?

    rund 80

    Betriebe bilden aus

    Platz 144 von 340 Berufen.

  • 2 von 4 · Plan B im selben Betrieb

    Jeder 2. Betrieb

    bildet auch Werkzeug­me­chaniker/in aus.

    Fast jeder 2. bildet auch Industrie­kaufmann/frau aus.

  • 3 von 4 · Wo?

    • Nordrhein-Westfalen40
    • Baden-Württemberg20
    • Sachsen5
  • 4 von 4 · Passt der Beruf?

    Unsicher, ob dieser Beruf zu dir passt?

    Tipp deine Noten und Hobbys ein. Ecki zeigt dir passende Berufe und die Betriebe um die Ecke.

Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?

Mit Erfahrung und zusätz­lichen Qualifi­ka­tionen hast du viele Möglich­keiten. So kannst du dich weiter­ent­wickeln:

  • Leitende Position: Du übernimmst Verantwortung in der Produktion.
  • Werkzeugbau: Du spezialisierst dich auf die Herstellung von Werkzeugen.
  • CNC-Technik: Du bildest dich in der computergesteuerten Fertigung weiter.
  • Branchen und Techniken: Du spezialisierst dich auf bestimmte Verfahren der Metallverarbeitung oder bestimmte Branchen.

Fazit: Präzision aus Metall

Als Stanz- und Umform­me­chaniker/in stellst du hochwertige Metallteile für viele Industrien her. Deine Präzision steckt in Produkten, die wir jeden Tag nutzen. Die Ausbildung ist in der Regel dual. Danach kannst du dich im Werkzeugbau oder in der CNC-Technik weiter­bilden oder Verant­wortung übernehmen.

Lust auf Metall? Finde auf dein-ausbil­dungsplatz.de einen Ausbil­dungs­betrieb in deiner Nähe.

Mehr Ausbil­dungs­berufe aus diesem Bereich findest du unter Industrie.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Stand: 12.10.2026
Quellen: dein-ausbil­dungsplatz.de · BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · Tarifin­for­ma­tionen von Bund und Ländern (u. a. BMAS, WSI-Tarifarchiv)

Vorschau: Berufsprofil Stanz- und Umformmechaniker/in als PDF

Dieses Berufs­profil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Eltern­ge­spräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.

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