Zeigen was du kannst, ohne zu nerven
Immer zu flexen ist nicht notwendig
Zeigen was du kannst, ohne zu nerven.
Niemand mag Angeber. Dennoch kennen wir alle welche. Egal, ob in der Schule, der Ausbildung oder dem Beruf. Wenn dir jemand den Link zu diesem Artikel geschickt hat, dann will man dir schonend beibringen, dass du gerne öfter den Mund halten darfst. Und das ist vollkommen ok so, denn wir wollen dir zeigen, wie du deiner Freude Ausdruck verleihen kannst, ohne, dass sich deine Mit-Azubis gestört fühlen.
Du liebst deine Ausbildung und gehst vollkommen in dem auf, was du Tag für Tag machen darfst. Dabei zeigst du auch gerne anderen, was und wie gut du es kannst. Doch deine Euphorie trifft bei anderen leider nicht auf dieselbe Begeistern. Im Gegenteil, sie wird sogar als störend empfunden und im schlimmsten Fall steht ein Gespräch mit deinem Ausbilder bevor. Das muss nicht sein.
Gute Manieren sind das A und O
Sicherlich hast auch du eine gute Erziehung genossen. Damit weißt du auch, dass Prahlerei kein löbliches Verhalten ist, besonders, wenn sich andere dadurch angegriffen oder verletzt fühlen. Deine Erfolge sind deine Erfolge. Du musst sie niemandem unter die Nase reiben. Egal, ob während der Ausbildung oder im Privatleben: Niemand mag Angeber. Bescheidenheit ist viel bekömmlicher. Im Umgang mit anderen Menschen sind gute Manieren immer das A und O. Niemand unterhält sich gerne mit einer Person, die nur von sich erzählt, kein Interesse an der anderen Person hat und nur prahlt. Bescheidenheit ist eine Tugend, die man gut und gerne üben kann.
Verhalte dich professionell
Während der Ausbildung bist du zwar noch in einem Lernumfeld, agierst aber zeitgleich schon in einem professionellen Arbeitskontext. Dein Verhalten wirkt auch immer auf die Unternehmenswahrnehmung. Deshalb ist es in deinem Interesse dich professionell zu verhalten, Manieren an den Tag zu legen und sowohl mit Kunden als auch deinen Mitarbeitenden respektvoll umzugehen. Dazu gehört auch, dass du sie ihre Arbeit machen lässt, nicht prahlst oder in Gespräche verwickelst, aus denen sie mit einem schlechten Gefühl herausgehen. In erster Linie bist du zum Lernen und zum Arbeiten hier.
Play it cool
Schalte nen Gang runter. Du musst nur deinen Ausbildern zeigen, dass du dass Gelehrte verinnerlicht hast. Beweisen musst du sonst niemandem was, auch nicht deinen Kollegen. Halte also niemanden von der Arbeit ab oder mache ihnen gar ein schlechtes Gewissen, weil sie nicht so weit oder schnell sind wie du. Das ist nämlich kein Team-Player-Verhalten und wirkt sich nicht nur negativ auf die Stimmung aus, sondern auch auf deine Aufstiegschancen. Denn am Ende des Tages geht es oftmals nicht um das reine Können, sondern darum, wie du als Mensch wahrgenommen wirst und im Team funktionierst. Also tritt einen Schritt zurück, play it cool und freue dich darauf ein guter Teamplayer zu werden.
Freue dich, du hast es dir verdient
Natürlich hast du jedes Recht dazu dich über deine Leistungen zu freuen und natürlich darfst du auch anderen von deinen Errungenschaften berichten. Das hast du dir verdient und das Freuen ist Teil der Leistung. Du hast dich immerhin angestrengt, gut aufgepasst und vielleicht besonders doll gelernt oder auch einfach nur Glück gehabt. So oder so, niemand will dir deine Freude absprechen. Du darfst dich gerne freuen und diese Freude teilen. Flexen musst du aber nicht. Das ist nämlich nur unsympathisch. Stell dir vor, dass dir jemand andauernd seine Erfolge unter die Nase reibt, obwohl es dich nicht interessiert oder. Gerade in Situationen, in denen du einmal nicht so gut abgeschnitten hast, wäre das kein Verhalten, auf das du dich freuen würdest.
Finde die richtigen Outlets
Familie, Freunde und vielleicht auch sogar das Internet sind mitunter bessere Ansprechpartner für deine Erfolge und Errungenschaften. Ihnen kannst du von allem berichten, was du gelernt und geleistet hast. Sie werden sich über dein Feuer freuen und dir weiterhin Mut zusprechen, was dich vielleicht noch weiter motiviert.
Wer weiß, vielleicht entwickelst du dich ja noch zu einer richtigen Social Media Persönlichkeit, die viele tausende Menschen über das Internet mit ihren Geschichten begeistern kann. Im besten Fall steckt da sogar noch Geld für dich drin.
Stelle deine Leistungen auf den Prüfstand.
Wenn du der Meinung bist, dass du stets überragende Leistungen ablieferst, diese aber nicht anerkannt werden, dann solltest du dich einmal einer Prüfung unterziehen. Nimm an Ausbildungswettbewerben teil und zeige einer Fachjury, wie gut du wirklich bist. Sie wird dich und deine Arbeit objektiv bewerten und dir sogar ein Zeugnis ausstellen. Wenn du also der Meinung bist, dass du zu den Besten gehörst, dann zeig es. Im besten Fall kannst du an weiteren Wettkämpfen, vielleicht sogar den Landes-, Europa- oder Weltmeisterschaften teilnehmen.
Fazit: Du weißt, wie es richtig geht.
Freue dich über all das, was du geschafft hast und freue dich über all deine Erfolge. Aber behalte immer die Menschen im Blick, denen du davon berichten willst. Wollen Sie deine Geschichten hören oder sind sie nur höflich? Es gibt immer eine Zeit, einen Ort und einen Menschen, dem du all das erzählen kannst. Aber deine Arbeitskollegen sind es in vielen Fällen nicht. Freue dich lieber für dich und teile echte Erfolge lieber mit Freunden und der Familie.
Brandneu
Aus dem Magazin.
Das Magazin hält Sie immer auf den neusten Stand zu den Themen: Karriere, Jobs und Ausbildungen.