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Dem Traumjob mit einer Frage näherkommen

Nutzen Sie diesen psycho­lo­gischen Trick

Symbolbild: Dem Traumjob mit einer Frage näherkommen

Mit einer Frage dem Traumjob näherkommen

Sie haben sich auf eine ausgeschriebene Stelle eingeschossen und wollen unbedingt, dass es klappt? Dann darf jetzt nichts mehr schiefgehen. Wir haben Ihnen ein paar Tipps und Tricks zusammen­ge­stellt, mit denen Sie Ihre Chancen auf Ihren Traumjob erhöhen können.

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Eine Frage mit großem Effekt

In Bewerbungs­ge­sprächen werden viele Fragen gestellt, sowohl von den Bewerbern als auch von den Personal­ver­ant­wort­lichen. Eine spezielle Frage kann jedoch Ihre Chancen auf die Stelle erheblich verbessern. Sie lautet: "Warum haben Sie mich zu einem persön­lichen Vorstel­lungs­ge­spräch eingeladen?" Wichtig: Diese Frage muss selbst­sicher gestellt werden, vielleicht mit einem charmanten Lächeln, das zeigt, dass Sie sich Ihrer Stärken bewusst sind. Diese Frage mag einfach erscheinen, aber sie öffnet viele Türen. Das Ziel ist, das Gegenüber zu überraschen und zum Nachdenken anzuregen. Sie sind wahrscheinlich die erste Person, die diese Frage stellt, was Ihnen einen besonderen Platz im Gedächtnis der Personal­ver­ant­wort­lichen sichert.

Die Frage geht jedoch noch tiefer. Nach einer spontanen oder unbedachten Antwort beginnt der Personal­ver­ant­wortliche nachzu­denken: Warum gerade Sie? Es gab sicher Kriterien, weswegen Sie ausgewählt wurden; Faktoren, die Sie hervor­stechen ließen. Wenn Sie diese kennen, können Sie sie erneut hervorheben und verstärken. Der eigentliche Zweck der Frage ist jedoch, sich noch tiefer im Unterbe­wusstsein der Interviewer zu verankern. Sie haben eine Frage gestellt, die sonst niemand stellt, und die Interviewer zum Nachdenken gebracht. So bleiben Sie in Erinnerung.

Da Sie bereits zu einem Gespräch eingeladen wurden, sind Sie positiv aufgefallen. Wenn Sie nun fragen: "Warum haben Sie mich eingeladen?", lösen Sie einen mensch­lichen Impuls aus. Menschen bestätigen gerne ihre eigene Meinung. Wer einmal "ja" sagt, sagt oft ein weiteres Mal "ja". Wer Sie einmal ausgewählt hat, ist auch eher bereit, dies erneut zu tun.

Wenn Sie sich in einem Bewerbungs­ge­spräch befinden, können Sie einen weiteren kleinen Trick anwenden. Bitten Sie um einen kleinen Gefallen. Wenn Ihnen dieser gewährt wird, ist man eher geneigt, Ihnen auch einen weiteren zu erweisen. Dieses Phänomen ist auch unter dem Benjamin-Franklin-Effekt bekannt.

5 Tipps für Ihren Bewerbungs­erfolg

Wir möchten Ihnen zusätzlich fünf Tipps anbieten, die Ihre Erfolgs­chancen erhöhen könnten.

Überzeugen Sie mit Beispielen

In Ihrer Bewerbung haben Sie viele Behaup­tungen aufgestellt; nun ist es an der Zeit, diese zu bekräftigen. Personal­ver­ant­wortliche haben sicherlich schon unzählige Male gelesen, dass Bewerber kreativ oder teamfähig sind. Beweisen Sie, dass Sie nicht nur Worte, sondern auch Taten vorweisen können. Wenn Sie sich in Ihrem Anschreiben gut dargestellt haben, nutzen Sie nun Anekdoten, um zu punkten. Da Ihre Zeit begrenzt ist, vermeiden Sie es, zu viele Behaup­tungen aufzustellen, die Sie dann einzeln belegen müssen.

Denken Sie wie ein Personal­ver­ant­wort­licher

Abhängig vom Personal­ver­ant­wort­lichen sollten Sie den Schwerpunkt Ihrer Präsen­tation anpassen. Bei dem einen ist es besser, sich auf Ihre persön­lichen Eigenschaften zu konzen­trieren, bei dem anderen auf die Anforde­rungen der Stelle, die Sie anstreben. Letztendlich ist es die Aufgabe des Personalers, jemanden zu finden, der perfekt zur Stelle passt. Manchmal bedeutet das, fachlich zu überzeugen, ein anderes Mal, menschlich zu punkten. Sie sollten zügig anhand der Stellen­be­schreibung und des Gesprächs erkennen, womit Sie am besten überzeugen können.

Das Unternehmen imitieren

Um Ihre Chancen im Vorfeld zu erhöhen, empfiehlt es sich, in Ihrer Bewerbung und Ihrem Erschei­nungsbild subtil das Unternehmen zu reflek­tieren. Integrieren Sie die Unterneh­mens­farben in Ihr Anschreiben, nutzen Sie eine ähnliche Schriftart und spiegeln Sie bei einem persön­lichen Treffen die Gesten Ihres Gegenübers wider.

Das Dankschreiben

Nach dem Abschluss des Bewerbungs­ge­sprächs ist es ratsam, ein Dankschreiben zu verfassen. Darin sollten Sie sich für die Möglichkeit, sich persönlich vorzustellen, bedanken, ohne aufdringlich zu wirken, aber dennoch Ihren aufrichtigen Dank zum Ausdruck bringen. Dieses Schreiben erinnert die Interviewer an Sie und das Gespräch und bietet Ihnen die Gelegenheit, zusätzliche Informa­tionen zu liefern oder eventuelle Missver­ständnisse aufzuklären. Dadurch können Sie einen bleibenden Eindruck hinter­lassen und sich einen kleinen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern verschaffen.

Position klar benennen

Es ist wichtig, sowohl in Ihrem Anschreiben als auch im Gespräch deutlich zu machen, für welche Position Sie sich bewerben. Dies zeigt, dass Sie das Anschreiben speziell für diese Bewerbung verfasst haben. Im Gespräch bietet es Ihnen die Chance, sich den Personal­ver­ant­wort­lichen bereits in der angestrebten Position zu präsen­tieren und ihnen einen Eindruck davon zu vermitteln, wie Sie ins Team passen würden.

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Auf den Traumjob!

Wir hoffen, dass Ihnen diese Tipps dabei helfen werden Ihren Traumjob zu ergattern. Falls Sie noch mehr Tipps und Inspiration brauchen, lesen Sie unsere anderen Artikel durch.

Fazit: Warum ich?

Eine einzige Frage kann Ihre Chancen im Bewerbungs­ge­spräch erheblich verbessern: „Warum haben Sie mich zu einem persön­lichen Vorstel­lungs­ge­spräch eingeladen?“ Stellen Sie sie selbst­sicher. Sie bringt Personal­ver­ant­wortliche zum Nachdenken. Sie lässt Sie in Erinnerung bleiben. Und sie zeigt, womit Sie schon überzeugt haben. Belegen Sie Ihre Stärken zudem mit Beispielen. Nennen Sie die angestrebte Position klar. Ein Dankschreiben nach dem Gespräch rundet den Eindruck ab. Fragen kostet nichts.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Veröffentlicht: 23.02.2024

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