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Ausbildung Fachmann/frau für Restaurants und Veranstal­tungs­gas­tronomie

Ausbildung: Gastgeber/in aus Leiden­schaft

Symbolbild: Ausbildung Restaurantfachleute

Was darf es für Sie sein? Diese Frage gehört nach der Ausbildung zum Fachmann oder zur Fachfrau für Restaurants und Veranstal­tungs­gas­tronomie zu deinem Alltag. Früher hieß der Beruf Restau­rant­fachmann/frau. Du bist Gastgeber/in in Restaurants, Hotels und bei Catering­un­ter­nehmen. Du empfängst Gäste, empfiehlst Speisen und Getränke und servierst. Du deckst und dekorierst Tische und arbeitest an der Bar. Außerdem organi­sierst du Tagungen und Feiern wie Hochzeiten oder Bankette. Hier erfährst du, was du in diesem Beruf machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und wo du danach arbeiten kannst.

Neu seit 2022: Aus dem Restau­rant­fachmann wurde der Fachmann für Restaurants und Veranstal­tungs­gas­tronomie. Produkt­wissen, Verkauf und Veranstal­tungen haben mehr Gewicht. Neu ist die Zusatz­qua­li­fi­kation „Bar und Wein“. Die Abschluss­prüfung findet in zwei Teilen statt.

Auch bekannt als Kellner/in.

Auf einen Blick

Fachmann/frau für Restaurants und Veranstal­tungs­gas­tronomie auf einen Blick

Dauer3 Jahre
1. Jahr950 € bis 1.200 €
Schulabschlusskeine Vorgabe

Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:

ESA / HauptschuleMSA / RealschuleAbitur / Fachabitur
Deutsch: empfohlen B2. Damit kommst du gut durch Berufsschule und Prüfung.

Der Beruf im Wandel der Zeit

Wie hieß der Beruf früher?

Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. Der Name hat sich mehrmals geändert. Seit 2022 heißt er so wie heute.

  1. ab 1949 bis 1980Kellner/in
  2. ab 1949 bis 1980Hotel- und Gast­stät­ten­ge­hilfe/in
  3. 1980 bis 2022Restau­rant­fach­mann/frau
  4. seit 2022Fachmann/frau für Restaurants und Ver­an­stal­tungs­ga­s­tro­no­mie

Berufsnamen seit Gründung der Bundes­re­publik 1949.

Was macht ein/e Fachmann/frau für Restaurants und Veranstal­tungs­gas­tronomie?

Du sorgst dafür, dass Gäste ein gutes Erlebnis haben, im Restaurant und bei Veranstal­tungen. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

Welche Aufgaben hast du im Arbeits­alltag?

  • Gäste empfangen: Du begrüßt Gäste und gehst auf ihre Wünsche und Bedürfnisse ein.
  • Beraten und verkaufen: Du empfiehlst Speisen und Getränke und führst Beratungs- und Verkaufsgespräche.
  • Service: Du nimmst Bestellungen auf und präsentierst und servierst Speisen und Getränke am Tisch.
  • Bar und Getränkebüfett: Du bereitest Getränke zu und schenkst sie aus.
  • Tische und Räume gestalten: Du deckst und dekorierst Tische und richtest Gast- und Eventräume passend zu Anlass, Saison und Thema her.
  • Veranstaltungen: Du planst Tagungen, Hochzeiten und Bankette und sorgst für einen reibungslosen Ablauf.
  • Abrechnen: Du erstellst die Rechnung und kassierst.
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Warum ist der Beruf so wichtig?

Im Service bist du der direkte Kontakt zwischen Betrieb und Gästen. Du gehst auf ihre Wünsche ein, berätst sie und sorgst bei Feiern und Tagungen für einen reibungslosen Ablauf. So trägst du viel dazu bei, dass sich Gäste wohlfühlen.

Der Beruf passt zu dir, wenn du gern mit Menschen zu tun hast, dir Bestel­lungen gut merken kannst und gern organi­sierst. Rechne mit Arbeit am Wochenende, an Feiertagen und nachts. In Stoßzeiten kann es laut und eng werden.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Fachmann/frau für Restaurants und Veranstal­tungs­gas­tronomie ab?

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual. Du lernst in einem Betrieb des Hotel- und Gaststät­ten­ge­werbes und in der Berufs­schule. Die Berufs­schule besuchst du an 1 oder 2 Tagen pro Woche oder im Blockun­terricht. Die Abschluss­prüfung besteht aus zwei Teilen. Hast du schon die Ausbildung zur Fachkraft für Gastronomie abgeschlossen, kann sie angerechnet werden.

Was lernst du in Betrieb und Berufs­schule?

Das lernst du unter anderem:

  • Gästebetreuung: Gäste empfangen, betreuen und über das Angebot informieren
  • Reservierungen: über verschiedene Kanäle annehmen, bearbeiten und ausführen
  • Service: Serviceabläufe planen und Speisen und Getränke am Tisch präsentieren und servieren
  • Verkauf: Beratungs- und Verkaufsgespräche planen, führen und nachbereiten
  • Veranstaltungen: Tagungen und Bankette planen, organisieren und durchführen
  • Küche: einfache Speisen zubereiten und dabei Hygiene und Lebensmittelverschwendung beachten
  • Waren und Geräte: Lieferungen prüfen und Geräte sicher und nachhaltig einsetzen
  • Team: Mitarbeitende anleiten und für nachhaltiges Handeln sensibilisieren

Weil du mit Lebens­mitteln arbeitest, brauchst du eine Belehrung und eine Beschei­nigung vom Gesund­heitsamt.

Welche Voraus­set­zungen brauchst du als Fachmann/frau für Restaurants und Veranstal­tungs­gas­tronomie?

Was solltest du mitbringen?

  • Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Zuletzt starteten viele Azubis mit mittlerem Bildungsabschluss.
  • Freude am Kontakt mit Gästen
  • ein gutes Gedächtnis, zum Beispiel für Bestellungen ohne Notizblock
  • Sicherheit im Rechnen, etwa für die Gästerechnung
  • kaufmännisches Denken und Organisationstalent für Feiern und Veranstaltungen
  • körperliche Fitness, denn du bist viel auf den Beinen
  • gute Kenntnisse in Mathematik, Deutsch und Englisch

Was verdienst du in der Ausbildung?

Wie viel verdienst du in jedem Ausbil­dungsjahr?

Ausbildungsjahr Vergütung pro Monat (brutto)
Hinweis Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich.
1. Ausbildungsjahr 950 € bis 1.200 €
2. Ausbildungsjahr 1.050 € bis 1.350 €
3. Ausbildungsjahr 1.150 € bis 1.462 €

Passt die Ausbildung zum/zur Fachmann/frau für Restaurants und Veranstal­tungs­gas­tronomie zu dir?

Du bist gern Gastgeber/in und magst Trubel? Das spricht für die Ausbildung:

  • Kontakt mit Menschen: Du triffst jeden Tag neue Gäste.
  • Beraten mit Genuss: Du empfiehlst, welche Speisen und Getränke gut zusammenpassen.
  • Veranstaltungen: Du planst Hochzeiten, Bankette und Tagungen mit.
  • Viele Einsatzorte: Restaurant, Hotel, Messe, Kreuzfahrtschiff oder Catering. Teile der Ausbildung kannst du sogar im Ausland machen.

Vom Hobby zum Beruf

Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Fachmann/frau für Restaurants und Veranstal­tungs­gas­tronomie?

Was du als Fachmann/frau für Restaurants und Veranstal­tungs­gas­tronomie jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer im Café kellnert, beim Vereinsfest Kuchen verkauft oder die Geburts­tagsfeier plant, zeigt Betrieben Freude an Gästen und Organi­sa­ti­ons­talent. Wer sich dazu Bestel­lungen ohne Zettel merkt und im Sportverein trainiert, beweist ein gutes Gedächtnis und Fitness. Wenn dich Hotel und Rezeption reizen, schau dir Hotelfachmann/frau an. Für Konzerte, Messen und Events passt Veranstal­tungs­kaufmann/frau.

Aus diesem Berufs­profil abgeleitet

Passt gut, wenn du gern …

  • im Nebenjob im Café oder Eiscafé bedienst Freundlichkeit
  • beim Vereinsfest Kuchen verkaufst und kassierst Zahlengefühl
  • Geburtstagsfeiern oder Klassenpartys planst Organisation
  • Tische für Feiern schön deckst und dekorierst Gestaltungssinn
  • Handball oder Tanzen regelmäßig trainierst Fitness

Im Kästchen: Das lesen Ausbil­dungs­be­triebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind

Wo findest du Ausbil­dungs­be­triebe in deiner Nähe?

Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?

Du kannst in Gastronomie, Hotellerie und Eventbranche arbeiten. Hier kannst du arbeiten:

  • in Restaurants, Hotels, Gasthöfen und Pensionen
  • bei Cateringunternehmen und in der Gemeinschaftsverpflegung
  • bei Messe-, Event- oder Kongressveranstaltern
  • auf Kreuzfahrtschiffen und in Zugrestaurants
  • in der Freizeitwirtschaft, zum Beispiel in Sport- und Wellnesseinrichtungen oder Kinos

Welche Weiter­bil­dungen gibt es?

So kannst du dich weiter­ent­wickeln:

  • Zusatzqualifikationen: Schon in der Ausbildung kannst du „Bar und Wein“, Barmixer/in, Fremdsprachen oder Europaassistent/in dazunehmen.
  • Anpassungsweiterbildung: zum Beispiel zu Bankettservice oder Lebensmittelhygiene
  • Betriebsleiter/in Hotel und Gaststätten: Mit dieser Aufstiegsweiterbildung kannst du Führungsaufgaben übernehmen.
  • Studium: Mit Hochschulzugangsberechtigung kannst du zum Beispiel Hotelmanagement studieren.
  • Selbstständigkeit: mit einem eigenen Restaurant oder Cateringunternehmen

Fazit: Gastgeber/in mit Herz

Als Fachmann/frau für Restaurants und Veranstal­tungs­gas­tronomie bist du das Gesicht des Betriebs. Mit deiner Gastfreund­schaft sorgst du dafür, dass Gäste sich willkommen fühlen, im Restaurant und bei Veranstal­tungen. Früher hieß der Beruf Restau­rant­fachmann/frau. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual. Danach arbeitest du in Restaurants, Hotels, bei Caterern oder auf Kreuzfahrt­schiffen oder machst dich selbst­ständig.

Bereit für deine Gäste? Finde auf dein-ausbil­dungsplatz.de einen Ausbil­dungs­betrieb in deiner Nähe.

Mehr Ausbil­dungs­berufe aus diesem Bereich findest du unter Gastronomie, Hotel, Tourismus.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Stand: 12.10.2026
Quellen: dein-ausbil­dungsplatz.de · BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · Tarifin­for­ma­tionen von Bund und Ländern (u. a. BMAS, WSI-Tarifarchiv)

Vorschau: Berufsprofil Fachmann/frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie als PDF

Dieses Berufs­profil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Eltern­ge­spräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.

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