Schnellstart.
11 Branchen in Handel & Dienstleister
7 Branchen in Handwerk
3 Branchen in Industrie & Logistik
Ausbildung Fachmann/frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie
Ausbildung: Gastgeber/in aus Leidenschaft
Was darf es für Sie sein? Diese Frage gehört nach der Ausbildung zum Fachmann oder zur Fachfrau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie zu deinem Alltag. Früher hieß der Beruf Restaurantfachmann/frau. Du bist Gastgeber/in in Restaurants, Hotels und bei Cateringunternehmen. Du empfängst Gäste, empfiehlst Speisen und Getränke und servierst. Du deckst und dekorierst Tische und arbeitest an der Bar. Außerdem organisierst du Tagungen und Feiern wie Hochzeiten oder Bankette. Hier erfährst du, was du in diesem Beruf machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und wo du danach arbeiten kannst.
Neu seit 2022: Aus dem Restaurantfachmann wurde der Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie. Produktwissen, Verkauf und Veranstaltungen haben mehr Gewicht. Neu ist die Zusatzqualifikation „Bar und Wein“. Die Abschlussprüfung findet in zwei Teilen statt.
Auch bekannt als Kellner/in.
Auf einen Blick
Fachmann/frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie auf einen Blick
Mit welchem Abschluss starten andere? So verteilten sich zuletzt die neuen Azubis:
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. Der Name hat sich mehrmals geändert. Seit 2022 heißt er so wie heute.
- ab 1949 bis 1980Kellner/
in - ab 1949 bis 1980Hotel- und Gaststättengehilfe/
in - 1980 bis 2022Restaurantfachmann/
frau - seit 2022Fachmann/
frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949.
Was macht ein/e Fachmann/frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie?
Du sorgst dafür, dass Gäste ein gutes Erlebnis haben, im Restaurant und bei Veranstaltungen. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Gäste empfangen: Du begrüßt Gäste und gehst auf ihre Wünsche und Bedürfnisse ein.
- Beraten und verkaufen: Du empfiehlst Speisen und Getränke und führst Beratungs- und Verkaufsgespräche.
- Service: Du nimmst Bestellungen auf und präsentierst und servierst Speisen und Getränke am Tisch.
- Bar und Getränkebüfett: Du bereitest Getränke zu und schenkst sie aus.
- Tische und Räume gestalten: Du deckst und dekorierst Tische und richtest Gast- und Eventräume passend zu Anlass, Saison und Thema her.
- Veranstaltungen: Du planst Tagungen, Hochzeiten und Bankette und sorgst für einen reibungslosen Ablauf.
- Abrechnen: Du erstellst die Rechnung und kassierst.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Im Service bist du der direkte Kontakt zwischen Betrieb und Gästen. Du gehst auf ihre Wünsche ein, berätst sie und sorgst bei Feiern und Tagungen für einen reibungslosen Ablauf. So trägst du viel dazu bei, dass sich Gäste wohlfühlen.
Der Beruf passt zu dir, wenn du gern mit Menschen zu tun hast, dir Bestellungen gut merken kannst und gern organisierst. Rechne mit Arbeit am Wochenende, an Feiertagen und nachts. In Stoßzeiten kann es laut und eng werden.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Fachmann/frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual. Du lernst in einem Betrieb des Hotel- und Gaststättengewerbes und in der Berufsschule. Die Berufsschule besuchst du an 1 oder 2 Tagen pro Woche oder im Blockunterricht. Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen. Hast du schon die Ausbildung zur Fachkraft für Gastronomie abgeschlossen, kann sie angerechnet werden.
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Das lernst du unter anderem:
- Gästebetreuung: Gäste empfangen, betreuen und über das Angebot informieren
- Reservierungen: über verschiedene Kanäle annehmen, bearbeiten und ausführen
- Service: Serviceabläufe planen und Speisen und Getränke am Tisch präsentieren und servieren
- Verkauf: Beratungs- und Verkaufsgespräche planen, führen und nachbereiten
- Veranstaltungen: Tagungen und Bankette planen, organisieren und durchführen
- Küche: einfache Speisen zubereiten und dabei Hygiene und Lebensmittelverschwendung beachten
- Waren und Geräte: Lieferungen prüfen und Geräte sicher und nachhaltig einsetzen
- Team: Mitarbeitende anleiten und für nachhaltiges Handeln sensibilisieren
Weil du mit Lebensmitteln arbeitest, brauchst du eine Belehrung und eine Bescheinigung vom Gesundheitsamt.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Fachmann/frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie?
Was solltest du mitbringen?
- Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Zuletzt starteten viele Azubis mit mittlerem Bildungsabschluss.
- Freude am Kontakt mit Gästen
- ein gutes Gedächtnis, zum Beispiel für Bestellungen ohne Notizblock
- Sicherheit im Rechnen, etwa für die Gästerechnung
- kaufmännisches Denken und Organisationstalent für Feiern und Veranstaltungen
- körperliche Fitness, denn du bist viel auf den Beinen
- gute Kenntnisse in Mathematik, Deutsch und Englisch
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 950 € bis 1.200 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.050 € bis 1.350 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.150 € bis 1.462 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Fachmann/frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie zu dir?
Du bist gern Gastgeber/in und magst Trubel? Das spricht für die Ausbildung:
- Kontakt mit Menschen: Du triffst jeden Tag neue Gäste.
- Beraten mit Genuss: Du empfiehlst, welche Speisen und Getränke gut zusammenpassen.
- Veranstaltungen: Du planst Hochzeiten, Bankette und Tagungen mit.
- Viele Einsatzorte: Restaurant, Hotel, Messe, Kreuzfahrtschiff oder Catering. Teile der Ausbildung kannst du sogar im Ausland machen.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Fachmann/frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie?
Was du als Fachmann/frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer im Café kellnert, beim Vereinsfest Kuchen verkauft oder die Geburtstagsfeier plant, zeigt Betrieben Freude an Gästen und Organisationstalent. Wer sich dazu Bestellungen ohne Zettel merkt und im Sportverein trainiert, beweist ein gutes Gedächtnis und Fitness. Wenn dich Hotel und Rezeption reizen, schau dir Hotelfachmann/frau an. Für Konzerte, Messen und Events passt Veranstaltungskaufmann/frau.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- im Nebenjob im Café oder Eiscafé bedienst Freundlichkeit
- beim Vereinsfest Kuchen verkaufst und kassierst Zahlengefühl
- Geburtstagsfeiern oder Klassenpartys planst Organisation
- Tische für Feiern schön deckst und dekorierst Gestaltungssinn
- Handball oder Tanzen regelmäßig trainierst Fitness
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 4 · Wie häufig?
rund 760
Betriebe bilden aus
Platz 30 von 340 Berufen.
2 von 4 · Plan B im selben Betrieb
Fast jeder Betrieb
bildet auch Koch/Köchin aus.
Jeder 2. bildet auch Kaufmann/frau für Hotelmanagement aus.
3 von 4 · Wo?
- Bayern120
- Baden-Württemberg120
- Nordrhein-Westfalen100
Die meisten Betriebe: Berlin, Hamburg, Landkreis Vorpommern-Rügen
4 von 4 · Um die Ecke
Wer bildet bei dir aus?
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Du kannst in Gastronomie, Hotellerie und Eventbranche arbeiten. Hier kannst du arbeiten:
- in Restaurants, Hotels, Gasthöfen und Pensionen
- bei Cateringunternehmen und in der Gemeinschaftsverpflegung
- bei Messe-, Event- oder Kongressveranstaltern
- auf Kreuzfahrtschiffen und in Zugrestaurants
- in der Freizeitwirtschaft, zum Beispiel in Sport- und Wellnesseinrichtungen oder Kinos
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Zusatzqualifikationen: Schon in der Ausbildung kannst du „Bar und Wein“, Barmixer/in, Fremdsprachen oder Europaassistent/in dazunehmen.
- Anpassungsweiterbildung: zum Beispiel zu Bankettservice oder Lebensmittelhygiene
- Betriebsleiter/in Hotel und Gaststätten: Mit dieser Aufstiegsweiterbildung kannst du Führungsaufgaben übernehmen.
- Studium: Mit Hochschulzugangsberechtigung kannst du zum Beispiel Hotelmanagement studieren.
- Selbstständigkeit: mit einem eigenen Restaurant oder Cateringunternehmen
Fazit: Gastgeber/in mit Herz
Als Fachmann/frau für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie bist du das Gesicht des Betriebs. Mit deiner Gastfreundschaft sorgst du dafür, dass Gäste sich willkommen fühlen, im Restaurant und bei Veranstaltungen. Früher hieß der Beruf Restaurantfachmann/frau. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und ist dual. Danach arbeitest du in Restaurants, Hotels, bei Caterern oder auf Kreuzfahrtschiffen oder machst dich selbstständig.
Bereit für deine Gäste? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
Mehr Ausbildungsberufe aus diesem Bereich findest du unter Gastronomie, Hotel, Tourismus.
Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
Worauf hast du noch Lust?
Stöbere weiter in Berufen und Tipps. Oder lass den Würfel entscheiden.
BerufKinderpfleger/in
BerufAssistenz Gesundheits- und Sozialwesen
BerufDiätassistent/in
BerufKaufmännische Wirtschaftsassistenz für Fremdsprachen
BerufBankkaufmann/frau
BerufZytologieassistent/in
BerufAssistent/in für Geovisualisierung
BerufSozialversicherungsfachangestellte/rAlle Bereiche
Top 2026Industriekaufmann/frau
Top 2026Kaufmann/frau Büromanagement
Top 2026Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
Top 2026Umweltschutztechnische Assistenten
Top 2026Elektroniker/in Energie- und Gebäudetechnik
Top 2026Fachinformatiker/in
Top 2026Kraftfahrzeugmechatroniker/in
Top 2026Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA)Alle anzeigen
TippSich die Bewerbung schreiben lassen
TippHard- oder Soft-Skills - Was ist wichtiger für deine Bewerbung?
TippDie Einstiegsqualifizierung (EQ) - dein Weg zur Ausbildung
TippAcht Tricks für Ihr Bewerbungsgespräch
TippDas Praktikum: So testest du, ob die Ausbildung zu dir passt
TippMit der Bewerbung positiv auffallenAlle Tipps






