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Ausbildung Schiffsmechaniker/in
Ausbildung: Maschinen und Motoren an Bord
Leinen los: Willst du dafür sorgen, dass große Schiffe sicher ihr Ziel erreichen? Dann schau dir die Ausbildung zum/zur Schiffsmechaniker/in genauer an. Du hältst die Technik an Bord in Schuss. So werden Waren und Menschen reibungslos über Flüsse, Seen und Weltmeere transportiert. Du lernst, wie Schiffsmotoren aufgebaut sind und wie du sie richtig in Betrieb nimmst. Du wartest Maschinen, findest Fehler und reparierst sie. Und du kommst dabei viel herum. Hier erfährst du, was du als Schiffsmechaniker/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.
Auf einen Blick
Schiffsmechaniker/in auf einen Blick
Der Beruf im Wandel der Zeit
Wie hieß der Beruf früher?
Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. Bis 1983 hieß er Matrose/Matrosin.
- 1975 bis 1983Matrose/
Matrosin - seit 1983Schiffsmechaniker/
in
In der DDR hieß der Beruf: Schiffsbetriebsschlosser/in, Matrose der Handelsschifffahrt, Vollmatrose der Handelsschifffahrt
Berufsnamen seit Gründung der Bundesrepublik 1949. Die DDR-Berufe gingen mit der Wiedervereinigung 1990 in den heutigen Ausbildungsberufen auf.
Was macht ein/e Schiffsmechaniker/in?
Du kümmerst dich um die mechanischen Systeme und Maschinen an Bord. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:
Welche Aufgaben hast du im Arbeitsalltag?
- Wartung: Du wartest Motoren und Anlagen regelmäßig, damit alles einwandfrei funktioniert.
- Reparatur: Wenn du Fehler oder Mängel findest, behebst du sie direkt an Bord, in einer Werft oder im Trockendock.
- Inspektion: Du prüfst die Maschinen auf Herz und Nieren und achtest auf Sicherheits- und Qualitätsstandards.
- Überwachung: Während der Fahrt überwachst du die Maschinen und dokumentierst Unregelmäßigkeiten.
- Sicherheit: Du hältst dich an die Sicherheitsvorschriften und schützt so Ladung und Passagiere.
Warum ist der Beruf so wichtig?
Schiffe müssen auf allen Gewässern sicher und effizient fahren. Dafür sorgen Schiffsmechaniker/innen. Du prüfst die Technik an Bord und achtest darauf, dass die Motoren gut laufen. Du überwachst alle mechanischen Abläufe und reparierst, wenn es Probleme gibt. So stellst du sicher, dass die Sicherheitsstandards eingehalten werden und der Schiffsverkehr reibungslos läuft.
Wie läuft die Ausbildung zum/zur Schiffsmechaniker/in ab?
Wie lange dauert die Ausbildung?
Was lernst du in Betrieb und Berufsschule?
Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual. Die Praxis lernst du im Betrieb, die Theorie in der Berufsschule.
Das lernst du unter anderem:
- Instandhaltung und Reparatur: Du wartest und inspizierst Schiffsmaschinen und Anlagen. Du findest Fehler, reparierst sie und besorgst Ersatzteile.
- Inbetriebnahme: Du nimmst Maschinen und Anlagen in Betrieb, führst Tests durch und optimierst den Betrieb.
- Dokumentation: Du schreibst Wartungs- und Reparaturprotokolle und Berichte über den Zustand der Maschinen. Neue Maschinen dokumentierst du vor und nach der Inbetriebnahme.
- Arbeitssicherheit und Umweltschutz: Du achtest auf Arbeitsschutz und Umweltschutz und machst auch deine Kolleg/innen darauf aufmerksam.
Welche Voraussetzungen brauchst du als Schiffsmechaniker/in?
Was solltest du mitbringen?
- technisches Verständnis und Interesse an Motoren
- handwerkliches Geschick
- Lust auf das Leben an Bord und auf Reisen
- körperliche Fitness
- Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt
- Teamfähigkeit
Was verdienst du in der Ausbildung?
Wie viel verdienst du in jedem Ausbildungsjahr?
| Ausbildungsjahr | Vergütung pro Monat (brutto) |
|---|---|
| Hinweis | Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich. |
| 1. Ausbildungsjahr | 1.194 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.489 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 2.061 € |
Passt die Ausbildung zum/zur Schiffsmechaniker/in zu dir?
Du schraubst gern an Motoren und willst die Welt sehen? Dann solltest du dir diesen Beruf genauer anschauen. Das spricht für die Ausbildung:
- Spannende Technik: Du lernst die komplexe Bauweise von Schiffen kennen und reparierst Motoren und Anlagen.
- Tapetenwechsel: Du reist über die Meere und siehst viele Orte der Welt.
- Gefragtes Wissen: Warentransport per Schiff bleibt wichtig. Dein Wissen wird gebraucht.
- Flexibilität: Mit deiner Ausbildung kannst du im Ausland oder in anderen Branchen arbeiten.
Vom Hobby zum Beruf
Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Schiffsmechaniker/in?
Was du als Schiffsmechaniker/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer an Fahrrad und Moped schraubt, im Ruderverein Boote pflegt oder bei der DLRG am Wasser hilft, zeigt Reedereien Geschick und Verantwortung. Wer dazu Kraftsport oder Schwimmen trainiert und auf Freizeiten gut mit anderen auf engem Raum lebt, beweist Fitness und Teamgeist. Wenn dich Technik im Maschinenraum genauer reizt, schau dir Schiffsbetriebstechnische Assistenz an. Für den Bau von Booten passt Bootsbauer/in.
Aus diesem Berufsprofil abgeleitet
Passt gut, wenn du gern …
- an Fahrrad oder Moped selbst schraubst Geschick
- im Ruderverein die Boote pflegst und reparierst Sorgfalt
- bei der DLRG oder Wasserwacht mitmachst Verantwortung
- Schwimmen oder Kraftsport regelmäßig trainierst Fitness
- auf Freizeiten mit vielen anderen zusammenlebst Teamgeist
Im Kästchen: Das lesen Ausbildungsbetriebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind
Wo findest du Ausbildungsbetriebe in deiner Nähe?
1 von 3 · Wie häufig?
rund 10
Betriebe bilden aus
Platz 265 von 340 Berufen.
2 von 3 · Wo?
- Niedersachsen5
- Schleswig-Holstein4
- Nordrhein-Westfalen1
Die meisten Betriebe: Kreis Dithmarschen, Landkreis Aurich, Kreis Nordfriesland
3 von 3 · Um die Ecke
Wer bildet bei dir aus?
Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?
Als Schiffsmechaniker/in bist du für Instandhaltung, Wartung und Reparatur von Schiffen zuständig. Hier kannst du arbeiten:
- bei Reedereien
- auf Werften
- direkt auf Schiffen
Welche Weiterbildungen gibt es?
So kannst du dich weiterentwickeln:
- Ausland: Die deutsche Ausbildung hat einen guten Ruf. Deshalb kannst du auch in anderen Ländern arbeiten.
- Branchenwechsel: Dein mechanisches Wissen hilft dir auch in anderen technischen Branchen.
Fazit: Du hältst die Technik auf See am Laufen
Als Schiffsmechaniker/in arbeitest du jeden Tag an beeindruckender Technik. Der Beruf ist abwechslungsreich und bringt dich in die Welt hinaus. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual. Danach arbeitest du bei Reedereien, auf Werften oder auf Schiffen, auch im Ausland.
Zieht es dich aufs Meer? Finde auf dein-ausbildungsplatz.de einen Ausbildungsbetrieb in deiner Nähe.
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Dieses Berufsprofil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Elterngespräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.
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