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Ausbildung Schiffs­me­chaniker/in

Ausbildung: Maschinen und Motoren an Bord

Symbolbild: Ausbildung Schiffsmechaniker/in

Leinen los: Willst du dafür sorgen, dass große Schiffe sicher ihr Ziel erreichen? Dann schau dir die Ausbildung zum/zur Schiffs­me­chaniker/in genauer an. Du hältst die Technik an Bord in Schuss. So werden Waren und Menschen reibungslos über Flüsse, Seen und Weltmeere transportiert. Du lernst, wie Schiffs­motoren aufgebaut sind und wie du sie richtig in Betrieb nimmst. Du wartest Maschinen, findest Fehler und reparierst sie. Und du kommst dabei viel herum. Hier erfährst du, was du als Schiffs­me­chaniker/in machst, wie die Ausbildung abläuft, was du mitbringen solltest und welche Wege dir danach offenstehen.

Auf einen Blick

Schiffs­me­chaniker/in auf einen Blick

Dauer3 Jahre
Ausbildungdual, Fahrzeuge
1. Jahr1.194 €
Schulabschlusskeine Vorgabe
Deutsch: empfohlen B2. Damit kommst du gut durch Berufsschule und Prüfung.

Der Beruf im Wandel der Zeit

Wie hieß der Beruf früher?

Du hörst im Betrieb noch einen älteren Namen? Gemeint ist meist dieser Beruf. Bis 1983 hieß er Matrose/Matrosin.

  1. 1975 bis 1983Matrose/Matrosin
  2. seit 1983Schiffs­me­cha­ni­ker/in

In der DDR hieß der Beruf: Schiffs­be­triebs­schlosser/in, Matrose der Handels­schifffahrt, Vollmatrose der Handels­schifffahrt

Berufsnamen seit Gründung der Bundes­re­publik 1949. Die DDR-Berufe gingen mit der Wieder­ver­ei­nigung 1990 in den heutigen Ausbil­dungs­berufen auf.

Was macht ein/e Schiffs­me­chaniker/in?

Du kümmerst dich um die mechanischen Systeme und Maschinen an Bord. Das sind deine wichtigsten Aufgaben:

Welche Aufgaben hast du im Arbeits­alltag?

  • Wartung: Du wartest Motoren und Anlagen regelmäßig, damit alles einwandfrei funktioniert.
  • Reparatur: Wenn du Fehler oder Mängel findest, behebst du sie direkt an Bord, in einer Werft oder im Trockendock.
  • Inspektion: Du prüfst die Maschinen auf Herz und Nieren und achtest auf Sicherheits- und Qualitätsstandards.
  • Überwachung: Während der Fahrt überwachst du die Maschinen und dokumentierst Unregelmäßigkeiten.
  • Sicherheit: Du hältst dich an die Sicherheitsvorschriften und schützt so Ladung und Passagiere.
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Warum ist der Beruf so wichtig?

Schiffe müssen auf allen Gewässern sicher und effizient fahren. Dafür sorgen Schiffs­me­chaniker/innen. Du prüfst die Technik an Bord und achtest darauf, dass die Motoren gut laufen. Du überwachst alle mechanischen Abläufe und reparierst, wenn es Probleme gibt. So stellst du sicher, dass die Sicher­heits­standards eingehalten werden und der Schiffs­verkehr reibungslos läuft.

Wie läuft die Ausbildung zum/zur Schiffs­me­chaniker/in ab?

Wie lange dauert die Ausbildung?

Was lernst du in Betrieb und Berufs­schule?

Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual. Die Praxis lernst du im Betrieb, die Theorie in der Berufs­schule.

Das lernst du unter anderem:

  • Instandhaltung und Reparatur: Du wartest und inspizierst Schiffsmaschinen und Anlagen. Du findest Fehler, reparierst sie und besorgst Ersatzteile.
  • Inbetriebnahme: Du nimmst Maschinen und Anlagen in Betrieb, führst Tests durch und optimierst den Betrieb.
  • Dokumentation: Du schreibst Wartungs- und Reparaturprotokolle und Berichte über den Zustand der Maschinen. Neue Maschinen dokumentierst du vor und nach der Inbetriebnahme.
  • Arbeitssicherheit und Umweltschutz: Du achtest auf Arbeitsschutz und Umweltschutz und machst auch deine Kolleg/innen darauf aufmerksam.

Welche Voraus­set­zungen brauchst du als Schiffs­me­chaniker/in?

Was solltest du mitbringen?

  • technisches Verständnis und Interesse an Motoren
  • handwerkliches Geschick
  • Lust auf das Leben an Bord und auf Reisen
  • körperliche Fitness
  • Verantwortungsbewusstsein und Sorgfalt
  • Teamfähigkeit

Was verdienst du in der Ausbildung?

Wie viel verdienst du in jedem Ausbil­dungsjahr?

Ausbildungsjahr Vergütung pro Monat (brutto)
Hinweis Je nach Bundesland, Branche und Tarif unterschiedlich.
1. Ausbildungsjahr 1.194 €
2. Ausbildungsjahr 1.489 €
3. Ausbildungsjahr 2.061 €

Passt die Ausbildung zum/zur Schiffs­me­chaniker/in zu dir?

Du schraubst gern an Motoren und willst die Welt sehen? Dann solltest du dir diesen Beruf genauer anschauen. Das spricht für die Ausbildung:

  • Spannende Technik: Du lernst die komplexe Bauweise von Schiffen kennen und reparierst Motoren und Anlagen.
  • Tapetenwechsel: Du reist über die Meere und siehst viele Orte der Welt.
  • Gefragtes Wissen: Warentransport per Schiff bleibt wichtig. Dein Wissen wird gebraucht.
  • Flexibilität: Mit deiner Ausbildung kannst du im Ausland oder in anderen Branchen arbeiten.

Vom Hobby zum Beruf

Welche Hobbys passen zur Ausbildung als Schiffs­me­chaniker/in?

Was du als Schiffs­me­chaniker/in jeden Tag machst, kennst du vielleicht schon aus deiner Freizeit. Wer an Fahrrad und Moped schraubt, im Ruderverein Boote pflegt oder bei der DLRG am Wasser hilft, zeigt Reedereien Geschick und Verant­wortung. Wer dazu Kraftsport oder Schwimmen trainiert und auf Freizeiten gut mit anderen auf engem Raum lebt, beweist Fitness und Teamgeist. Wenn dich Technik im Maschi­nenraum genauer reizt, schau dir Schiffs­be­triebs­tech­nische Assistenz an. Für den Bau von Booten passt Bootsbauer/in.

Aus diesem Berufs­profil abgeleitet

Passt gut, wenn du gern …

  • an Fahrrad oder Moped selbst schraubst Geschick
  • im Ruderverein die Boote pflegst und reparierst Sorgfalt
  • bei der DLRG oder Wasserwacht mitmachst Verantwortung
  • Schwimmen oder Kraftsport regelmäßig trainierst Fitness
  • auf Freizeiten mit vielen anderen zusammenlebst Teamgeist

Im Kästchen: Das lesen Ausbil­dungs­be­triebe daraus, wenn das Hobby in deiner Bewerbung steht. Warum Hobbys in der Bewerbung wichtig sind

Wo findest du Ausbil­dungs­be­triebe in deiner Nähe?

  • 1 von 3 · Wie häufig?

    rund 10

    Betriebe bilden aus

    Platz 265 von 340 Berufen.

  • 2 von 3 · Wo?

    • Niedersachsen5
    • Schleswig-Holstein4
    • Nordrhein-Westfalen1
  • 3 von 3 · Um die Ecke

    Wer bildet bei dir aus?

Welche Karriere ist nach der Ausbildung möglich?

Als Schiffs­me­chaniker/in bist du für Instand­haltung, Wartung und Reparatur von Schiffen zuständig. Hier kannst du arbeiten:

  • bei Reedereien
  • auf Werften
  • direkt auf Schiffen

Welche Weiter­bil­dungen gibt es?

So kannst du dich weiter­ent­wickeln:

  • Ausland: Die deutsche Ausbildung hat einen guten Ruf. Deshalb kannst du auch in anderen Ländern arbeiten.
  • Branchenwechsel: Dein mechanisches Wissen hilft dir auch in anderen technischen Branchen.

Fazit: Du hältst die Technik auf See am Laufen

Als Schiffs­me­chaniker/in arbeitest du jeden Tag an beeindru­ckender Technik. Der Beruf ist abwechs­lungsreich und bringt dich in die Welt hinaus. Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual. Danach arbeitest du bei Reedereien, auf Werften oder auf Schiffen, auch im Ausland.

Zieht es dich aufs Meer? Finde auf dein-ausbil­dungsplatz.de einen Ausbil­dungs­betrieb in deiner Nähe.

Mehr Ausbil­dungs­berufe aus diesem Bereich findest du unter Fahrzeuge.

Autor Heiko Wohlgemuth
Heiko Wohlgemuth
Gründer von karrieremag.de

„Kein Ausbil­dungsplatz in Deutschland soll unbesetzt bleiben.“

Stand: 12.10.2026
Quellen: dein-ausbil­dungsplatz.de · BERUFENET der Bundes­agentur für Arbeit · Tarifin­for­ma­tionen von Bund und Ländern (u. a. BMAS, WSI-Tarifarchiv)

Vorschau: Berufsprofil Schiffsmechaniker/in als PDF

Dieses Berufs­profil als PDFKostenlos, 4 bis 5 Seiten. Zum Ausdrucken für Unterricht und Eltern­ge­spräch, mit QR-Codes zu Betrieben in deiner Nähe.

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