Kerzenhersteller/in - Wachsbildner/in

Kreative Kunst mit Wachs

Du bist fasziniert von Licht, Wärme und dem Duft von Kerzen? Wenn du dazu noch handwerklich geschickt, kreativ und geduldig bist, dann könnte der Beruf als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in genau das Richtige für dich sein! Als dieser Profi bist du ein/e Spezialist/in für die Herstellung von Kerzen und kunstvollen Wachsobjekten. Du verwandelst rohes Wachs in stimmungsvolle Lichtquellen, dekorative Skulpturen oder festliche Gebilde und bringst damit Atmosphäre und Freude in viele Haushalte.

Was lernst du als Wachsbildner/in?

Als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in ist dein Alltag geprägt vom Umgang mit verschiedenen Wachsarten, dem Gießen, Ziehen oder Schnitzen und der Liebe zum Detail. Du bist gleichzeitig Handwerker/in, Chemiker/in und Künstler/in. Deine Tätigkeiten sind vielfältig und erfordern sowohl Fachwissen als auch eine große Portion Kreativität:

  • Materialauswahl und -vorbereitung: Du wählst die passenden Wachsarten (z.B. Paraffin, Stearin, Bienenwachs, Sojawachs) für verschiedene Kerzentypen aus und bereitest sie vor. Das beinhaltet das Schmelzen des Wachses bei der richtigen Temperatur und das Hinzufügen von Duftstoffen oder Farbpigmenten.

  • Dochtvorbereitung: Du wählst den passenden Docht für die Kerzengröße und -art aus und präparierst ihn, damit die Kerze später sauber und gleichmäßig brennt.

  • Kerzenherstellung (Gießen, Ziehen, Tauchen):

    • Gießen: Du gießt flüssiges Wachs in Formen (z.B. für Stumpenkerzen, Figurenkerzen) und sorgst für ein gleichmäßiges Aushärten ohne Lufteinschlüsse.

    • Ziehen: Du ziehst Kerzen in speziellen Maschinen oder von Hand, indem du den Docht immer wieder durch flüssiges Wachs ziehst, bis die gewünschte Dicke erreicht ist (z.B. für Stabkerzen).

    • Tauchen: Du tauchst Kerzen immer wieder in Wachs, um eine gleichmäßige Schicht zu erzeugen oder kunstvolle Überzüge und Verzierungen anzubringen.

  • Wachsbildnerei (Modellieren, Schnitzen, Formen): Du gestaltest kunstvolle Objekte und Figuren aus Wachs. Das kann das Modellieren von Hand, das Schnitzen aus Wachsblöcken oder das Anfertigen von Gussformen für detaillierte Wachsbilder umfassen.

  • Verzieren und Veredeln: Du gibst den Kerzen und Wachsbildern den letzten Schliff. Das beinhaltet das Bemalen, Bekleben, Polieren oder das Anbringen von Applikationen und Dekorationen.

  • Qualitätskontrolle: Du prüfst die Kerzen auf Brennverhalten, Formstabilität, Farbechtheit und Duftintensität, um sicherzustellen, dass sie den Qualitätsstandards entsprechen.

  • Verpackung und Präsentation: Du verpackst die fertigen Produkte sicher und ansprechend und bereitest sie für den Verkauf vor.

  • Hygiene und Sicherheit: Du hältst deinen Arbeitsplatz sauber und ordentlich und beachtest die Sicherheitsvorschriften im Umgang mit heißem Wachs und brennbaren Materialien.

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Warum solltest du Wachsbildner/in werden?

Dein Arbeitsplatz ist meist in kleineren Manufakturen, Handwerksbetrieben, Kerzenfabriken oder in spezialisierten Kunsthandwerksläden. Du bist der/diejenige, der/die aus einem einfachen Material magische Stimmung und filigrane Kunstwerke schafft.

Kerzenhersteller/in: Das ist die Ausbildung

Der Beruf des/der Kerzenherstellers/in und Wachsbildners/in ist kein klassischer anerkannter Ausbildungsberuf in Deutschland. Die Fähigkeiten für dieses Handwerk werden oft durch direkte Anlernung in einem Betrieb, durch spezielle Kurse oder durch Eigeninitiative und langjährige Erfahrung erworben. Eine verwandte Ausbildung, die Grundlagen vermitteln kann, wäre z.B. die des/der Produktionsfachkraft Chemie (für Materialkenntnisse) oder des/der Gestalter/in im Handwerk (für kreative Aspekte), gefolgt von einer Spezialisierung auf Wachs.

Inhalte, die du dir aneignen musst, sind unter anderem:

  • Wachskunde: Du erwirbst detailliertes Wissen über die verschiedenen Wachsarten, deren Schmelzpunkte, Brennverhalten, Farbauftrag und die Wirkung von Zusätzen (Farben, Düfte).

  • Dochttechnik: Du beschäftigst dich intensiv mit den verschiedenen Dochtmaterialien, -stärken und deren Rolle für ein optimales Abbrennverhalten der Kerze.

  • Herstellungstechniken: Du lernst die verschiedenen Methoden der Kerzenherstellung wie Gießen, Ziehen, Tauchen, Pressen und Extrudieren.

  • Formenbau und Wachsbildnerei: Du erhältst Kenntnisse über die Herstellung und Verwendung von Gussformen sowie Techniken zum Modellieren, Schnitzen und Bearbeiten von Wachs für dekorative Zwecke.

  • Farb- und Duftlehre: Du beschäftigst dich mit der Wirkung von Farben und Düften in Kerzen und lernst, wie man diese gezielt einsetzt.

  • Qualitätskontrolle: Du machst dich mit Methoden zur Prüfung des Abbrennverhaltens, der Stabilität und der Ästhetik von Kerzen vertraut.

  • Kreative Gestaltung: Du entwickelst ein Gespür für Design, Proportionen und die Möglichkeiten der Wachsbearbeitung für künstlerische Zwecke.

  • Arbeitssicherheit und Umweltschutz: Umfassende Kenntnisse über den sicheren Umgang mit brennbaren Materialien, heißen Wachsen und die Entsorgung von Reststoffen.

Was du mitbringen solltest:

  • Handwerkliches Geschick und Feinmotorik

  • Kreativität und Sinn für Ästhetik

  • Geduld, Präzision und Detailverliebtheit

  • Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit brennbaren Materialien

  • Gutes Sehvermögen und Farbwahrnehmung

  • Interesse an Chemie (für Wachseigenschaften) und Design

  • Bereitschaft, sich Fertigkeiten autodidaktisch oder in Kursen anzueignen

Deine Karriere als Kerzenhersteller/in

Der Markt für Kerzen und Wachsobjekte ist stabil, und es gibt eine wachsende Nachfrage nach handgefertigten, individuellen und nachhaltigen Produkten. Als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in hast du gute Chancen, wenn du Kreativität und traditionelles Handwerk verbindest. Deine Jobchancen sind vielfältig, wenn du dich spezialisierst:

  • In kleinen Kerzenmanufakturen und Handwerksbetrieben

  • In größeren Kerzenfabriken (oft dann eher im Bereich Produktion oder Qualitätskontrolle)

  • In Kunsthandwerksläden oder Galerien

  • Im Bereich der Restauration von Wachsfiguren (z.B. in Museen)

  • Als Freiberufler/in mit eigenem Atelier, Online-Shop oder auf Kunsthandwerker-Märkten

  • Für die Herstellung von Kirchenkerzen oder speziellen Anlasskerzen (Hochzeit, Taufe)

Deine Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig und eröffnen dir neue Karrierewege:

  • Spezialisierung: Du kannst dich auf bestimmte Wachsarten (z.B. vegane Kerzen), auf spezielle Kerzentypen (z.B. Duftkerzen, Outdoor-Kerzen), auf die Wachsbildnerei oder auf die Restauration von Wachsfiguren spezialisieren.

  • Gestalter/in im Handwerk: Eine anerkannte Weiterbildung, die deine künstlerischen und gestalterischen Fähigkeiten vertieft und dir breitere Möglichkeiten im Bereich des Kunsthandwerks eröffnet.

  • Chemische / Technische Weiterbildung: Wenn du in größeren Produktionsbetrieben arbeiten möchtest, können Weiterbildungen im Bereich der chemischen Produktion oder Qualitätssicherung hilfreich sein.

  • Betriebswirtschaftliche Kenntnisse: Wenn du den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchtest, sind Kurse in Unternehmensführung, Marketing und Verkauf unerlässlich.

  • Künstlerische Ausbildung: Ein Studium im Bereich Produktdesign, Kunst oder Bildhauerei kann dir neue Perspektiven im Bereich der Wachsgestaltung eröffnen.

  • Restaurator/in: Spezialisiere dich auf die Konservierung und Restaurierung von Wachskunstwerken oder historischen Kerzen.

Darum solltest du Wachsbildner/in werden:

Hier sind vier Gründe, warum du eine Ausbildung zum/zur Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in machen solltest:

  • Du hast Freude an der Arbeit mit deinen Händen und am Gestalten. Als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in arbeitest du mit verschiedenen Materialien, um Kerzen, Wachsfiguren und andere dekorative Objekte herzustellen. Du solltest daher Freude an der Arbeit mit deinen Händen und am Gestalten haben.
  • Du bist kreativ und hast eine ausgeprägte Vorstellungskraft. Kerzen und Wachsfiguren können in vielen verschiedenen Formen und Farben hergestellt werden. Du solltest daher kreativ sein und eine ausgeprägte Vorstellungskraft haben.
  • Du bist handwerklich geschickt und hast ein gutes Auge für Details. Kerzen- und Wachsfigurenherstellung ist ein handwerklicher Beruf, der viel Geschick und Präzision erfordert. Du solltest daher handwerklich geschickt sein und ein gutes Auge für Details haben.
  • Du bist bereit, hart zu arbeiten. Kerzen- und Wachsfigurenherstellung kann körperlich anstrengend sein. Du solltest daher bereit sein, hart zu arbeiten.

Wenn du diese Voraussetzungen erfüllst, solltest du dir eine Ausbildung zum/zur Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in näher anschauen. Es ist ein kreativer und abwechslungsreicher Beruf, mit dem du deine eigenen Werke schaffen kannst.

Vergütung: Kerzenhersteller/in

Jahr Vergütung
1. Ausbildungsjahr 649 EUR bis 1.060 EUR
2. Ausbildungsjahr 770 EUR bis 1.160 EUR
3. Ausbildungsjahr 870 EUR bis 1.225 EUR

Fazit: Kreative Kunst mit Wachs

Wenn du eine Tätigkeit suchst, die deine Liebe zum Material Wachs mit handwerklichem Geschick, Kreativität und der Fähigkeit verbindet, stimmungsvolle Lichtquellen und kunstvolle Objekte zu schaffen, dann bietet dir der Beruf als Kerzenhersteller/in und Wachsbildner/in eine erleuchtende und überaus "warmherzige" Zukunft!

Kerammodelleur/in

Handwerkskunst in Ton und Feuer

Du hast ein ausgezeichnetes räumliches Vorstellungsvermögen, bist handwerklich geschickt und fasziniert davon, aus weichem Ton präzise Formen und Modelle zu gestalten? Wenn du dazu noch geduldig, detailorientiert und kreativ bist, dann könnte der Beruf als Kerammodelleur/in genau das Richtige für dich sein! Als dieser Profi bist du ein/e Spezialist/in für die Herstellung von Urmodellen, Formen und Mustern aus Gips, Ton oder Kunststoffen, die als Grundlage für die Serienproduktion von Keramikprodukten dienen. Du bist das Bindeglied zwischen Design und Fertigung und legst den Grundstein für Tassen, Teller, Vasen, Fliesen oder Sanitärkeramik.

Was lernst du als Kerammodelleur/in?

Als Kerammodelleur/in ist dein Alltag geprägt vom Arbeiten an der Drehscheibe oder am Werktisch, dem präzisen Messen und dem geduldigen Modellieren. Du bist gleichermaßen Handwerker/in, Techniker/in und Künstler/in. Deine Tätigkeiten sind vielfältig und erfordern sowohl Fachwissen als auch ein hohes Maß an Präzision:

  • Entwurf und Planung: Du arbeitest nach technischen Zeichnungen, Skizzen oder Designvorgaben. Du visualisierst das spätere Produkt dreidimensional und planst die einzelnen Arbeitsschritte für die Herstellung des Modells.

  • Materialauswahl und -vorbereitung: Du wählst die passenden Materialien für deine Modelle aus – meist Gips, Ton, Wachs oder Kunststoffe. Du bereitest diese Materialien vor, z.B. indem du Gips anrührst oder Ton knetest.

  • Modellieren von Urmodellen: Dies ist das Kernstück deiner Arbeit. Du modellierst das ursprüngliche, exakte Vorbild des späteren Keramikprodukts. Das geschieht oft an der Drehscheibe (für rotationssymmetrische Formen) oder von Hand mit Modellierwerkzeugen. Hier ist höchste Präzision gefragt, denn jede Ungenauigkeit im Urmodell wirkt sich auf tausende spätere Produkte aus.

  • Herstellung von Gussformen: Aus dem Urmodell erstellst du Gipsformen (sogenannte Mutterformen und Arbeitsformen). Diese Formen dienen später dazu, die flüssige Keramikmasse (Schlicker) aufzunehmen und zu den Rohlingen für die Serienproduktion zu formen. Du beherrschst verschiedene Gieß- und Formbautechniken.

  • Abformen und Kopieren: Du erstellst Duplikate von Modellen oder formst bestehende Objekte ab, um neue Formen zu gewinnen.

  • Feinbearbeitung und Korrektur: Du schleifst, spachtelst, polierst und korrigierst die Oberflächen deiner Modelle und Formen, bis sie absolut glatt und fehlerfrei sind. Auch kleinste Details müssen perfekt ausgearbeitet werden.

  • Qualitätskontrolle: Du prüfst deine Modelle und Formen millimetergenau auf Maßhaltigkeit, Symmetrie und Oberflächengüte, oft mit hochpräzisen Messinstrumenten.

  • Pflege der Werkzeuge und Formen: Du reinigst und wartest deine Modellierwerkzeuge und die gefertigten Gipsformen regelmäßig.

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Warum solltest du Kerammodelleur/in werden?

Dein Arbeitsplatz ist meist in Werkstätten von Keramik- und Porzellanherstellern, in Sanitärkeramikbetrieben oder in spezialisierten Modellbauunternehmen. Du bist der/diejenige, der/die aus einer Idee eine greifbare Form macht, die dann millionenfach produziert werden kann.

Kerammodelleur/in: Das ist die Ausbildung

Die Ausbildung zum/zur Kerammodelleur/in ist ein anerkannter dualer Ausbildungsberuf und dauert in der Regel 3,5 Jahre. Du lernst im Ausbildungsbetrieb die praktischen Fertigkeiten direkt an den Werkstücken und in der Berufsschule die notwendigen theoretischen Grundlagen über Materialkunde, Formgebung, technische Mathematik und Design.

Inhalte deiner Ausbildung sind unter anderem:

  • Werkstoffkunde: Du erwirbst detailliertes Wissen über Gips, Ton, Wachs, Kunststoffe und andere Materialien, die im Modell- und Formenbau verwendet werden, deren Eigenschaften und Verarbeitung.

  • Technische Mathematik und Zeichnungslesen: Du lernst, technische Zeichnungen zu verstehen, Maße zu berechnen, Verkleinerungen oder Vergrößerungen zu planen und präzise umzusetzen.

  • Modellier- und Formbautechniken: Du beschäftigst dich intensiv mit den verschiedenen Techniken des Modellierens (an der Drehscheibe, von Hand), des Abformens und der Herstellung von Gipsformen (Gussformen).

  • Oberflächenbearbeitung: Du erhältst umfassende Kenntnisse und praktische Fertigkeiten im Schleifen, Spachteln, Polieren und Nachbearbeiten von Modellen und Formen.

  • Qualitätskontrolle und Messtechnik: Du machst dich mit dem Einsatz von Präzisionsmessgeräten und Methoden zur Qualitätssicherung deiner Modelle vertraut.

  • Grundlagen des Designs: Du erhältst Einblicke in ästhetische Prinzipien, Proportionen und Gestaltungsgrundsätze, um ansprechende und funktionale Formen zu entwickeln.

  • Arbeitsplanung und -organisation: Du lernst, Arbeitsschritte effizient zu planen und umzusetzen.

  • Arbeitssicherheit: Umfassende Kenntnisse über den sicheren Umgang mit Werkzeugen, Materialien und Maschinen.

Was du mitbringen solltest:

  • Einen guten Hauptschulabschluss oder einen mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss)

  • Ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen

  • Sehr gutes handwerkliches Geschick und Feinmotorik

  • Geduld, Präzision und Detailorientierung

  • Sinn für Ästhetik und Formen

  • Sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise

  • Interesse an Mathematik (für Berechnungen), Physik und Kunst/Design sind von Vorteil

Deine Karriere als Kerammodelleur/in

Die Keramikindustrie ist eine Traditionsbranche, die sich ständig weiterentwickelt, insbesondere durch neue Materialien, Technologien und Designansprüche. Der Bedarf an hochqualifizierten Kerammodelleuren/innen, die komplexe Formen in präzise Modelle umsetzen können, ist daher stabil. Deine Jobchancen sind gut und vielfältig:

  • In Betrieben der keramischen Industrie (z.B. für Geschirr, Fliesen, Sanitärkeramik)

  • In Porzellanmanufakturen

  • In der technischen Keramik (Herstellung von Spezialbauteilen)

  • In Gipsformereien oder Modellbauwerkstätten

  • In Design- und Entwicklungsabteilungen

  • Als Freiberufler/in für spezielle Designprojekte oder Restaurierungen

Deine Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig und eröffnen dir neue Karrierewege:

  • Kerammodelleurmeister/in: Die Meisterprüfung qualifiziert dich für Führungsaufgaben, die Ausbildung des Nachwuchses und die Gründung eines eigenen Betriebs oder Ateliers.

  • Staatlich geprüfte/r Techniker/in: Eine Weiterbildung in der Fachrichtung Keramiktechnik, Werkstofftechnik oder Chemietechnik kann dich für höhere Positionen in der Produktion, Qualitätskontrolle oder Entwicklung qualifizieren.

  • Spezialisierung: Du kannst dich auf bestimmte Materialien (z.B. Porzellan, Steingut), auf spezielle Herstellungsverfahren (z.B. Druckgussformen) oder auf Designrichtungen (z.B. künstlerische Einzelstücke, Industrie-Design) spezialisieren.

  • Produktionsleiter/in oder Abteilungsleiter/in: Mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung kannst du leitende Funktionen in der Produktion übernehmen.

  • Studium: Mit der entsprechenden Hochschulzugangsberechtigung (z.B. mit Meistertitel oder Fachabitur) kannst du Studiengänge im Bereich Industriedesign, Produktdesign, Materialwissenschaften oder Keramiktechnik in Betracht ziehen, um später in der Forschung, Entwicklung oder im Design tätig zu sein.

Darum solltest du Kerammodelleur/in werden:

Hier sind vier Gründe, warum du eine Ausbildung zum/zur Kerammodelleur/in machen solltest:

  • Du hast Freude an der Arbeit mit Ton und hast ein gutes Vorstellungsvermögen. Als Kerammodelleur/in arbeitest du mit Ton, um Skulpturen, Reliefs und andere plastische Objekte zu schaffen. Du solltest daher Freude an der Arbeit mit Ton und ein gutes Vorstellungsvermögen haben.

  • Du bist kreativ und hast eine ausgeprägte Fantasie. Keramik ist ein sehr vielseitiges Material, mit dem du deine eigenen Ideen und Vorstellungen umsetzen kannst. Du solltest daher kreativ sein und eine ausgeprägte Fantasie haben.

  • Du bist handwerklich geschickt und hast ein gutes Auge für Details. Keramik ist ein handwerklicher Beruf, der viel Geschick und Präzision erfordert. Du solltest daher handwerklich geschickt sein und ein gutes Auge für Details haben.

  • Du bist bereit, hart zu arbeiten. Keramik ist ein körperlich anstrengender Beruf. Du solltest daher bereit sein, hart zu arbeiten.

Wenn du diese Voraussetzungen erfüllst, solltest du dir eine Ausbildung zum/zur Kerammodelleur/in näher anschauen. Es ist ein kreativer und abwechslungsreicher Beruf, mit dem du deine eigenen Werke schaffen kannst.

Vergütung: Kerammodelleur/in

Jahr Vergütung
1. Ausbildungsjahr 720 EUR
2. Ausbildungsjahr 770 EUR
3. Ausbildungsjahr 860 EUR

Fazit: Kunstvolle Formgebung in Ton

Wenn du eine Tätigkeit suchst, die deine Liebe zu Formen mit handwerklichem Geschick, Präzision und der Faszination für die Transformation von Materialien verbindet und dir ermöglicht, die Grundlage für schöne und funktionale Keramikprodukte zu schaffen, dann bietet dir der Beruf als Kerammodelleur/in eine formschöne und überaus "gestaltende" Zukunft!

Keramiker/in

Handwerkskunst in Ton und Feuer

Du bist fasziniert von der Verwandlung von Ton und Lehm in dauerhafte und formschöne Objekte? Wenn du dazu noch handwerklich geschickt, kreativ und geduldig bist und ein Gespür für Formen und Ästhetik hast, dann könnte der Beruf als Keramiker/in genau das Richtige für dich sein! Als dieser Profi bist du ein/e Spezialist/in für die Herstellung von Gebrauchskeramik (wie Geschirr), Baukeramik (wie Fliesen) oder künstlerischen Objekten aus Ton und anderen keramischen Massen. Du schaffst einzigartige Stücke, die nicht nur funktional, sondern auch wunderschön sind.

Was lernst du als Keramiker/in?

Als Keramiker/in ist dein Alltag geprägt vom Arbeiten mit feuchtem Ton, dem Drehen an der Töpferscheibe, dem präzisen Formen und dem Umgang mit hohen Temperaturen im Brennofen. Du bist gleichermaßen Handwerker/in, Chemiker/in und Künstler/in. Deine Tätigkeiten sind vielfältig und erfordern sowohl Fachwissen als auch eine große Portion Fingerspitzengefühl:

  • Materialauswahl und -vorbereitung: Du wählst die passende Tonmasse oder keramische Masse für dein Projekt aus und bereitest sie auf die Verarbeitung vor, z.B. durch Kneten oder Aufbereiten des Schlickers (flüssige Tonmasse).

  • Formgebung: Dies ist das Herzstück deiner Arbeit. Du formst Objekte auf verschiedene Weisen:

    • Drehen an der Töpferscheibe: Du zentrierst den Ton und ziehst ihn auf der sich drehenden Scheibe zu symmetrischen Formen wie Tassen, Schalen oder Vasen hoch. Das erfordert viel Übung und Gefühl.

    • Aufbautechnik: Du formst Objekte aus Tonwülsten, Platten oder Kugeln, die du von Hand zusammensetzt und verbindest (z.B. für unregelmäßige Formen oder Skulpturen).

    • Gießtechnik: Du gießt flüssigen Ton (Schlicker) in Gipsformen, die das Wasser aus dem Schlicker ziehen und so den Tonrohling formen (oft für Serienproduktion).

  • Trocknen und Putzen: Du trocknest die geformten Rohlinge langsam und sorgfältig, um Rissbildung zu vermeiden. Nach dem Trocknen säuberst du die Oberfläche und entfernst Unebenheiten.

  • Schrühbrand: Du brennst die getrockneten Rohlinge das erste Mal bei niedrigerer Temperatur (ca. 900-1000 °C), um sie zu festigen und für die Glasur vorzubereiten.

  • Glasieren: Du trägst Glasuren auf die geschrühten Objekte auf. Glasuren sind Mischungen aus Mineralien und Oxiden, die beim Brand schmelzen und eine schützende, farbige oder glänzende Oberfläche bilden. Du beherrschst verschiedene Glasurtechniken (z.B. Tauchen, Spritzen, Pinseln).

  • Glasurbrand (Glattbrand): Du brennst die glasierten Objekte ein zweites Mal bei höheren Temperaturen (oft über 1200 °C), damit die Glasur schmilzt und sich mit dem Scherben verbindet. Dieser Brand ist entscheidend für die Haltbarkeit und das endgültige Aussehen.

  • Veredelung und Dekor: Du bemalst, ritzst oder prägst die Objekte, bevor oder nachdem sie gebrannt werden, um individuelle Dekorationen anzubringen.

  • Qualitätskontrolle: Du prüfst die fertigen Produkte auf Form, Farbe, Glasurfehler und Risse.

  • Kundenberatung und Verkauf: Du berätst Kundinnen und Kunden zu Pflege, Eigenschaften der Keramik und Verkaufst deine eigenen Stücke oder die des Betriebs.

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Warum solltest du Keramiker/in werden?

Dein Arbeitsplatz ist meist in kleineren Keramikwerkstätten, Ateliers, Töpfereien, in der Kunsthandwerksbranche oder in Betrieben der Baukeramik oder Sanitärkeramik. Du bist der/diejenige, der/die aus einem Element der Erde dauerhafte Schönheit schafft.

Keramiker/in: Das ist die Ausbildung

Die Ausbildung zum/zur Keramiker/in ist ein anerkannter dualer Ausbildungsberuf und dauert in der Regel 3 Jahre. Du lernst im Ausbildungsbetrieb die praktischen Fertigkeiten direkt an der Töpferscheibe und am Werktisch und in der Berufsschule die notwendigen theoretischen Grundlagen über Materialkunde, Formgebung, Brenntechniken und Design.

Inhalte deiner Ausbildung sind unter anderem:

  • Rohstoffkunde: Du erwirbst detailliertes Wissen über verschiedene Tonarten, Tone, Kaoline, Feldspäte, Quarze und andere Rohstoffe, deren Eigenschaften und ihre Verarbeitung zu keramischen Massen.

  • Formgebungstechniken: Du beschäftigst dich intensiv mit den verschiedenen Techniken des Drehens an der Töpferscheibe, des Aufbaus von Hand, der Gießtechnik und der Arbeit mit Gipsformen.

  • Glasurkunde und Dekoration: Du erhältst umfassende Kenntnisse über Glasurrohstoffe, Glasurentwicklung, Glasurauftragstechniken und verschiedene Dekorationsmöglichkeiten (z.B. Engoben, Unterglasurmalerei, Aufglasurmalerei).

  • Brenntechnik: Du lernst die verschiedenen Brandkurven, Ofentypen (Elektro, Gas, Holz) und deren Auswirkungen auf das Material und die Glasur kennen.

  • Werkzeug- und Maschinenkunde: Du machst dich mit dem sicheren und fachgerechten Einsatz von Töpferscheiben, Öfen, Gießanlagen und Handwerkzeugen vertraut.

  • Design und Ästhetik: Du erhältst Einblicke in Gestaltungsgrundsätze, Proportionen und die Entwicklung eigener Entwürfe für keramische Produkte.

  • Qualitätskontrolle: Du lernst, keramische Produkte auf ihre Qualität, Maßhaltigkeit und fehlerfreie Oberfläche zu prüfen.

  • Arbeitssicherheit und Umweltschutz: Umfassende Kenntnisse über den sicheren Umgang mit Rohstoffen, Öfen und die Entsorgung von Reststoffen.

Was du mitbringen solltest:

  • Einen guten Hauptschulabschluss oder einen mittleren Schulabschluss

  • Ausgeprägtes handwerkliches Geschick und Feinmotorik

  • Geduld, Präzision und Detailverliebtheit

  • Kreativität und Sinn für Ästhetik und Formen

  • Räumliches Vorstellungsvermögen

  • Sorgfältige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise

  • Körperliche Belastbarkeit (Kneten, Heben)

  • Interesse an Chemie (für Glasuren), Physik und Kunst/Design sind von Vorteil

Deine Karriere als Keramiker/in

Das Keramikerhandwerk erlebt eine Renaissance, da die Nachfrage nach individuellen, handgefertigten und nachhaltigen Produkten wächst. Gut ausgebildete Keramiker/innen, die traditionelle Techniken mit modernem Design verbinden, sind gefragt. Deine Jobchancen sind gut und vielfältig:

  • In kleinen Töpfereien und Keramikwerkstätten

  • In Kunsthandwerksbetrieben und Ateliers

  • In größeren Keramikmanufakturen (z.B. für Geschirr, Fliesen)

  • In der Baukeramik oder Sanitärkeramik (Modellbau, Fertigung)

  • In der Restaurierung von Keramik (Museen, Restaurierungswerkstätten)

  • Als Freiberufler/in mit eigenem Laden oder Online-Shop

  • Im Bereich der Produktentwicklung für die Industrie

Deine Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig und eröffnen dir neue Karrierewege:

  • Keramikmeister/in: Die Meisterprüfung qualifiziert dich für Führungsaufgaben, die Ausbildung des Nachwuchses und die Gründung eines eigenen Betriebs. Viele erfolgreiche Töpfereien werden von Meister/innen geführt.

  • Gestalter/in im Handwerk: Eine Weiterbildung, die deine künstlerischen und gestalterischen Fähigkeiten vertieft und dir breitere Möglichkeiten im Bereich des Kunsthandwerks eröffnet.

  • Restaurator/in im Keramikerhandwerk: Diese Spezialisierung vertieft dein Wissen und deine Fähigkeiten in der Restaurierung alter und historischer Keramiken.

  • Techniker/in für Keramiktechnik: Eine Weiterbildung, die dich für höhere Positionen in der Produktion, Qualitätskontrolle oder Entwicklung in der keramischen Industrie qualifiziert.

  • Spezialisierung: Du kannst dich auf bestimmte Techniken (z.B. Raku, Porzellanmalerei), auf bestimmte Produkte (z.B. Geschirr, Gartenkeramik) oder auf die künstlerische Keramik spezialisieren.

  • Betriebswirt/in (HWK): Eine Weiterbildung, die dir tiefere betriebswirtschaftliche Kenntnisse für die erfolgreiche Führung eines eigenen Unternehmens vermittelt.

  • Studium: Mit der entsprechenden Hochschulzugangsberechtigung (z.B. mit Meistertitel oder Fachabitur) kannst du Studiengänge im Bereich Industriedesign, Produktdesign, Materialwissenschaften oder Kunst auf Lehramt in Betracht ziehen.

Darum solltest du Keramiker/in werden:

Hier sind vier Gründe, warum du eine Ausbildung zum/zur Keramiker/in machen solltest:

  • Du hast Freude an der Arbeit mit den Händen und am Gestalten. Als Keramiker/in arbeitest du mit Ton, glasierst und brennst deine Werke. Du solltest daher Freude an der Arbeit mit den Händen und am Gestalten haben.
  • Du bist kreativ und hast eine ausgeprägte Vorstellungskraft. Keramik ist ein sehr vielseitiges Material, mit dem du deine eigenen Ideen und Vorstellungen umsetzen kannst. Du solltest daher kreativ sein und eine ausgeprägte Vorstellungskraft haben.
  • Du bist handwerklich geschickt und hast ein gutes Auge für Details. Keramik ist ein handwerklicher Beruf, der viel Geschick und Präzision erfordert. Du solltest daher handwerklich geschickt sein und ein gutes Auge für Details haben.
  • Du bist bereit, hart zu arbeiten. Keramik ist ein körperlich anstrengender Beruf. Du solltest daher bereit sein, hart zu arbeiten.

Wenn du diese Voraussetzungen erfüllst, solltest du dir eine Ausbildung zum/zur Keramiker/in näher anschauen. Es ist ein kreativer und abwechslungsreicher Beruf, mit dem du deine eigenen Werke schaffen kannst.

Vergütung: Keramiker/in

Jahr Vergütung
1. Ausbildungsjahr 649 EUR
2. Ausbildungsjahr 770 EUR
3. Ausbildungsjahr 870 EUR

Fazit: Handwerkskunst in Ton und Feuer

Wenn du eine Tätigkeit suchst, die deine Liebe zu traditionellem Handwerk mit Kreativität, Geduld und der Faszination für die Gestaltung von bleibenden Objekten verbindet, dann bietet dir der Beruf als Keramiker/in eine formvollendete und überaus "erdige" Zukunft!

Kellner/in

Gastfreundschaft und Service auf höchstem Niveau

Du bist ein/e Gastgeber/in aus Leidenschaft, liebst den Kontakt zu Menschen und hast ein Talent dafür, anderen eine Freude zu bereiten? Wenn du dazu noch stressresistent, aufmerksam und kommunikationsstark bist, dann könnte der Beruf als Kellner/in (auch Servicekraft oder Restaurantfachmann/-frau genannt) genau das Richtige für dich sein! Als dieser Profi bist du das Aushängeschild jedes gastronomischen Betriebs. Du sorgst dafür, dass sich Gäste wohlfühlen, ihre Wünsche erfüllt werden und der Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Was lernst du als Kellner/in?

Als Kellner/in ist dein Alltag geprägt vom direkten Kontakt zu Gästen, dem schnellen und aufmerksamen Service sowie der Koordination mit Küche und Bar. Du bist gleichzeitig Berater/in, Organisator/in und Problemlöser/in. Deine Tätigkeiten sind vielfältig und erfordern sowohl Fachwissen als auch ein hohes Maß an Freundlichkeit:

  • Vorbereitung des Gastraums: Du deckst Tische ein, polierst Gläser und Besteck, sorgst für Sauberkeit und eine angenehme Atmosphäre. Die Vorbereitung für den Service ist entscheidend.

  • Gästeempfang und -platzierung: Du begrüßt die Gäste herzlich, hilfst ihnen bei der Platzwahl und sorgst dafür, dass sie sich sofort willkommen fühlen.

  • Bestellaufnahme und Beratung: Du nimmst Bestellungen für Speisen und Getränke auf. Dabei berätst du kompetent zu den Angeboten, empfiehlst passende Weine oder Gerichte und gehst auf individuelle Wünsche oder Allergien ein.

  • Servieren von Speisen und Getränken: Du servierst Speisen und Getränke fachgerecht, professionell und zügig. Dabei achtest du auf die korrekte Reihenfolge, Temperatur und Präsentation.

  • Abräumen und Reinigen: Du räumst Geschirr und Gläser diskret ab, reinigst Tische und sorgst für Ordnung im Gastraum.

  • Kassieren und Abrechnen: Du erstellst Rechnungen, kassierst das Geld (Barzahlung, Kartenzahlung) und bist für die korrekte Kassenabrechnung zuständig.

  • Umgang mit Reklamationen: Du reagierst souverän und lösungsorientiert auf Beschwerden oder unzufriedene Gäste, um ihre Zufriedenheit wiederherzustellen.

  • Zusammenarbeit im Team: Du koordinierst dich eng mit der Küche (für den reibungslosen Ablauf der Essensausgabe) und der Bar (für die Getränke), um einen effizienten Service zu gewährleisten.

  • Fachkenntnisse: Du informierst dich regelmäßig über neue Gerichte, Weinangebote und Getränkesorten, um deine Gäste optimal beraten zu können.

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Warum solltest du Kellner/in werden?

Dein Arbeitsplatz ist vielseitig: in Restaurants, Cafés, Bars, Hotels, auf Kreuzfahrtschiffen, in Event-Locations oder bei Catering-Unternehmen. Du bist der/diejenige, der/die dafür sorgt, dass jeder Besuch zu einem genussvollen und angenehmen Erlebnis wird.

Kellner/in: Das ist die Ausbildung

Der Beruf des/der Kellners/Kellnerin wird in Deutschland meist im Rahmen der dualen Ausbildung zum/zur Restaurantfachmann/-frau oder Hotelfachmann/-frau erlernt. Diese Ausbildungen dauern in der Regel 3 Jahre. Du lernst im Ausbildungsbetrieb (Restaurant, Hotel) die praktischen Fertigkeiten direkt am Gast und in der Berufsschule die notwendigen theoretischen Grundlagen über Serviceabläufe, Warenkunde, Kommunikation und Betriebswirtschaft.

Inhalte deiner Ausbildung sind unter anderem:

  • Serviceabläufe und Gästebetreuung: Du erwirbst detailliertes Wissen über verschiedene Servierarten (Teller-, Platten-, Französischer Service), den Umgang mit Gästen in verschiedenen Situationen und die Gestaltung eines positiven Gästeerlebnisses.

  • Warenkunde: Du beschäftigst dich intensiv mit Lebensmitteln, Getränken (Weine, Spirituosen, Kaffeespezialitäten), deren Herkunft, Zubereitung und passenden Kombinationen.

  • Kommunikation und Verkauf: Du lernst, wie man aktiv auf Gäste zugeht, ihre Wünsche erkennt, Zusatzverkäufe tätigt und Reklamationen professionell behandelt.

  • Restaurantorganisation: Du machst dich mit der Planung von Tischen, dem Reservierungsmanagement und der Koordination im Servicebereich vertraut.

  • Hygienevorschriften: Du erhältst umfassende Kenntnisse über Lebensmittelhygiene, Infektionsschutz und die Reinigung von Geschirr und Gasträumen.

  • Kassensysteme und Abrechnung: Du lernst die Bedienung von modernen Kassensystemen und die Kassenführung.

  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen: Du erhältst Einblicke in Themen wie Kostenkontrolle, Einkauf und Lagerhaltung im Gastronomiebetrieb.

  • Rechtliche Grundlagen: Du erhältst Kenntnisse über Jugendschutz, Gaststättengesetz und Arbeitsrecht.

Was du mitbringen solltest:

  • Einen guten Hauptschulabschluss oder einen mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss)

  • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Freude am Umgang mit Menschen

  • Freundliches, gepflegtes und serviceorientiertes Auftreten

  • Stressresistenz und Belastbarkeit (gerade zu Stoßzeiten)

  • Organisationstalent und Teamfähigkeit

  • Merkfähigkeit (für Bestellungen und Gästewünsche)

  • Flexibilität (Arbeit am Abend, an Wochenenden und Feiertagen)

  • Gute körperliche Verfassung (viel Stehen und Gehen)

Deine Karriere als Kellner/in

Die Gastronomie ist eine der größten Branchen und bietet weltweit unzählige Arbeitsplätze. Qualifizierte und serviceorientierte Kellnerinnen und Kellner sind stets gefragt, da der persönliche Kontakt zum Gast entscheidend für den Erfolg ist. Deine Jobchancen sind exzellent und vielfältig:

  • In Restaurants und Gasthöfen

  • In Hotels und Ferienanlagen

  • In Cafés, Bars und Lounges

  • Auf Kreuzfahrtschiffen und in der Luftfahrt (Flugbegleiter/in)

  • Bei Catering-Unternehmen und Eventagenturen

  • In der Systemgastronomie (z.B. große Restaurantketten)

  • Im Bankett- und Veranstaltungsservice

Deine Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig und eröffnen dir neue Karrierewege:

  • Restaurantmeister/in / Hotelmeister/in: Die Meisterprüfung qualifiziert dich für Führungsaufgaben, die Ausbildung des Nachwuchses und die Gründung eines eigenen Betriebs.

  • Sommelier/e: Eine Spezialisierung auf Weinberatung, die dich zum/zur Expert/in für Weine macht und in der gehobenen Gastronomie sehr gefragt ist.

  • Barista / Barkeeper/in: Spezialisiere dich auf die Zubereitung von Kaffee- oder Cocktail-Spezialitäten und arbeite in Cafés oder Bars.

  • Ausbilder/in: Wenn du dein Wissen und deine Erfahrung gerne an den Nachwuchs weitergeben möchtest, kannst du dich zum/zur Ausbilder/in qualifizieren.

  • Fachwirt/in im Gastgewerbe / Betriebswirt/in Hotellerie und Gastronomie: Diese Weiterbildungen vermitteln dir tiefere betriebswirtschaftliche Kenntnisse und qualifizieren dich für leitende Positionen im Management.

  • Studium: Mit der entsprechenden Hochschulzugangsberechtigung (z.B. mit Meistertitel oder Fachabitur) kannst du Studiengänge im Bereich Hotelmanagement, Tourismusmanagement oder Betriebswirtschaftslehre in Betracht ziehen, um später in der Unternehmensführung, im Marketing oder im Projektmanagement tätig zu sein.

Darum solltest du Kellner/in werden:

Hier sind vier Gründe, warum du eine Ausbildung zum/zur Kellner/in machen solltest:

  • Du bist kontaktfreudig und hast Spaß am Umgang mit Menschen. Als Kellner/in bist du tagtäglich mit Gästen in Kontakt und bist dafür verantwortlich, dass sie sich in deinem Betrieb wohlfühlen. Du solltest daher kontaktfreudig und freundlich sein und Spaß am Umgang mit Menschen haben.
     
  • Du bist flexibel und kannst dich schnell auf neue Situationen einstellen. In der Gastronomie ist es wichtig, flexibel zu sein und sich schnell auf neue Situationen einstellen zu können. Das liegt daran, dass sich die Anforderungen der Gäste und die Abläufe im Betrieb regelmäßig ändern können.
  • Du bist teamfähig und kannst gut im Team arbeiten. In der Gastronomie ist Teamarbeit unerlässlich. Du solltest daher teamfähig sein und gut im Team arbeiten können.
  • Du bist bereit, hart zu arbeiten. Der Beruf des Kellners/der Kellnerin ist nicht immer einfach. Es erfordert viel Arbeit und Engagement, um den Gästen einen guten Service zu bieten. Du solltest daher bereit sein, hart zu arbeiten.

Wenn du diese Voraussetzungen erfüllst, solltest du dir eine Ausbildung zum/zur Kellner/in näher anschauen. Es ist ein abwechslungsreicher und spannender Beruf, der dir die Möglichkeit bietet, mit Menschen aus verschiedenen Kulturen zu arbeiten.

Vergütung: Kellner/in

Jahr Vergütung
1. Ausbildungsjahr 699 EUR bis 999 EUR
2. Ausbildungsjahr 799 EUR bis 1.149 EUR
3. Ausbildungsjahr 939 EUR bis 1.299 EUR

Fazit: Gastfreundschaft und Service auf höchstem Niveau

Wenn du eine Tätigkeit suchst, die deine Leidenschaft für guten Service mit Kommunikation, Organisation und der Fähigkeit verbindet, jedem Gast ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, dann bietet dir der Beruf als Kellner/in eine abwechslungsreiche und überaus "gastfreundliche" Zukunft!

Kaufmännische/r Wirtschaftsassistent/in Medien

Die Experten/innen für finanzielle Planung

Du bist organisiert, kommunikativ und fasziniert von der Welt der Medien, sei es Film, Fernsehen, Radio, Print oder Online? Wenn du dazu noch ein Händchen für Zahlen hast und gerne im Hintergrund die Fäden ziehst, dann könnte der Beruf als Kaufmännische/r Wirtschaftsassistent/in für Medien genau das Richtige für dich sein! Als dieser Profi bist du ein/e wichtige/r Allrounder/in, der/die in Medienunternehmen dafür sorgt, dass administrative und organisatorische Abläufe reibungslos funktionieren. Du bist die Schnittstelle zwischen kreativen Köpfen und der wirtschaftlichen Realität.

Was lernst du als Wirtschaftsassistent/in für Medien?

Als Kaufmännische/r Wirtschaftsassistent/in für Medien ist dein Alltag geprägt von Büroarbeit, Kommunikation und der Unterstützung verschiedenster Projekte. Du bist gleichermaßen Organisator/in, Koordinator/in und Zahlenjongleur/in. Deine Tätigkeiten sind vielfältig und erfordern sowohl Struktur als auch ein Gespür für die Branche:

  • Büroorganisation und Kommunikation: Du organisierst den Büroalltag, verwaltest Termine, bereitest Besprechungen vor und bearbeitest die Korrespondenz. Du bist oft die erste Anlaufstelle für interne und externe Anfragen.

  • Assistenz und Unterstützung: Du entlastest Vorgesetzte oder Abteilungsleiter/innen in administrativen und organisatorischen Belangen. Das kann die Vorbereitung von Präsentationen, die Erstellung von Reisekostenabrechnungen oder die Beschaffung von Büromaterial umfassen.

  • Projektmanagement-Assistenz: Du unterstützt bei der Planung, Steuerung und Kontrolle von Medienprojekten. Du hilfst bei der Erstellung von Zeitplänen, überwachst Deadlines und sammelst notwendige Informationen.

  • Buchhaltung und Kostenkontrolle: Du bearbeitest Rechnungen, erfasst Belege und unterstützt bei der Vorbereitung der Buchhaltung. Du hilfst auch dabei, Budgets zu überwachen und Kosten zu kontrollieren.

  • Marketing und Vertriebsunterstützung: Du hilfst bei der Erstellung von Marketingmaterialien, pflegst Kundendatenbanken oder unterstützt bei der Organisation von Messen und Events.

  • Personalwesen-Assistenz: Du hilfst bei administrativen Aufgaben im Personalbereich, z.B. bei der Erstellung von Arbeitsverträgen, der Pflege von Personalakten oder der Organisation von Schulungen.

  • Recherche und Datenpflege: Du recherchierst branchenrelevante Informationen, pflegst Datenbanken oder hilfst bei der Zusammenstellung von Statistiken.

  • Medienspezifische Aufgaben: Je nach Unternehmen kannst du auch bei der Rechteverwaltung, der Erstellung von Sendeplänen, der Betreuung von Social-Media-Kanälen oder der Koordination von Dreharbeiten administrative Unterstützung leisten.

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Warum solltest du Wirtschaftsassistent/in für Medien?

Dein Arbeitsplatz ist meist in Redaktionen, Verlagen, Fernseh- und Rundfunkanstalten, Filmproduktionsfirmen, Werbe- und Mediaagenturen oder in den Marketingabteilungen größerer Unternehmen. Du bist der/diejenige, der/die im Hintergrund dafür sorgt, dass kreative Ideen auch wirtschaftlich umgesetzt werden können.

Wirtschaftsassistent/in für Medien: Das ist die Ausbildung

Die Ausbildung zum/zur Kaufmännischen Wirtschaftsassistenten/in für Medien ist eine schulische Ausbildung, die an Berufsfachschulen oder Wirtschaftsschulen angeboten wird und in der Regel 2 bis 3 Jahre dauert. Sie beinhaltet intensiven theoretischen Unterricht und oft integrierte Praxisphasen (Praktika) in Medienunternehmen.

Inhalte deiner Ausbildung sind unter anderem:

  • Betriebswirtschaftslehre (BWL): Du erwirbst umfassendes Wissen über Unternehmensprozesse, Marketing, Rechnungswesen, Controlling und Personalwirtschaft.

  • Volkswirtschaftslehre (VWL): Du beschäftigst dich mit den Grundlagen wirtschaftlicher Zusammenhänge und Märkte.

  • Bürowirtschaft und Kommunikation: Du lernst professionelle Büroorganisation, Korrespondenzführung, Präsentationstechniken und den sicheren Umgang mit Kommunikationsmitteln.

  • Informationsverarbeitung: Du machst dich mit Standardsoftware (z.B. MS Office) und branchenspezifischen Anwendungen vertraut.

  • Medienwirtschaft und -recht: Du erhältst Einblicke in die Strukturen der Medienbranche, Geschäftsmodelle, Urheberrecht, Medienrecht und andere relevante rechtliche Rahmenbedingungen.

  • Medienproduktion: Du lernst die Grundlagen der Produktion in verschiedenen Medienbereichen (z.B. Print, Audio, Video, Online) kennen, um die Arbeit deiner Kollegen besser zu verstehen.

  • Projektmanagement: Du beschäftigst dich mit den Phasen und Methoden des Projektmanagements, um Projekte effizient zu planen und zu steuern.

  • Fremdsprachen: Oft ist Englisch ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, um auch international agierende Medienunternehmen zu unterstützen.

Was du mitbringen solltest:

  • Einen mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss) oder Abitur/Fachabitur

  • Gute Noten in Deutsch, Mathematik und Englisch

  • Organisationstalent und strukturierte Arbeitsweise

  • Gute Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit (schriftlich und mündlich)

  • Sinn für Zahlen und wirtschaftliche Zusammenhänge

  • Interesse an der Medienbranche und ihren Entwicklungen

  • Sorgfalt, Zuverlässigkeit und Diskretion

  • Teamfähigkeit und Flexibilität

Deine Karriere als Wirtschaftsassistent/in für Medien

Die Medienbranche ist dynamisch und bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Mit einer fundierten kaufmännischen Ausbildung und Branchenkenntnissen bist du gut aufgestellt. Der Bedarf an gut organisierten und wirtschaftlich denkenden Fachkräften, die kreative Prozesse unterstützen können, ist konstant. Deine Jobchancen sind gut und vielfältig:

  • In Film- und Fernsehproduktionsfirmen

  • Bei Rundfunk- und Fernsehanstalten (öffentlich-rechtlich und privat)

  • In Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen

  • Bei Online-Medien und Digitalagenturen

  • In Werbe-, PR- und Eventagenturen

  • In Marketing- und Kommunikationsabteilungen großer Unternehmen

  • Im Musik- und Entertainmentbereich

Deine Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig und eröffnen dir neue Karrierewege:

  • Betriebswirt/in (verschiedene Fachrichtungen): Weiterbildungen zum/zur Betriebswirt/in (z.B. für Medienmanagement, Marketingkommunikation) vertiefen deine kaufmännischen Kenntnisse und qualifizieren dich für leitende Aufgaben.

  • Fachwirt/in (z.B. für Marketing, Medien): Diese Weiterbildungen sind branchenspezifischer und bereiten dich auf spezialisierte Fachaufgaben vor.

  • Spezialisierung: Du kannst dich auf bestimmte Bereiche wie Marketing, Controlling, Personalwesen, Social Media Management, Eventmanagement oder Lizenzen/Rechte spezialisieren.

  • Projektmanager/in: Mit weiterer Berufserfahrung und entsprechenden Fortbildungen kannst du eigenverantwortlich Projekte leiten.

  • Studium: Mit der Fachhochschulreife oder dem Abitur (die du oft mit dem Abschluss der Wirtschaftsassistenz erwerben kannst) ist ein Studium im Bereich Medienmanagement, Medienwissenschaften, BWL, Marketing oder Kommunikation eine Option, um höhere Führungspositionen zu erreichen oder in die Forschung und Lehre zu gehen.

Darum solltest du Wirtschaftsassistent/in für Medien:

Hier sind vier Gründe, warum du eine Ausbildung zum/zur Kaufmännische/n Assistent/in, Wirtschaftsassistent/in für Medien machen solltest:

  1. Du interessierst dich für Medien und möchtest in einem kreativen und innovativen Umfeld arbeiten. Medienunternehmen sind in allen Branchen tätig und bieten vielfältige Möglichkeiten, sich mit Medien auseinanderzusetzen.
  2. Du bist kommunikativ und hast ein gutes Organisationstalent. Die Arbeit als Kaufmännische/r Assistent/in für Medien erfordert gute Kommunikationsfähigkeiten und ein gutes Organisationstalent. Du solltest in der Lage sein, mit Menschen zu kommunizieren, Projekte zu koordinieren und Budgets zu verwalten.
  3. Du hast einen abwechslungsreichen und spannenden Beruf. Die Arbeit als Kaufmännische/r Assistent/in für Medien ist sehr abwechslungsreich. Du beschäftigst dich mit verschiedenen Aufgaben, wie der Kundenbetreuung, der Produktion von Medieninhalten und der Organisation von Veranstaltungen.
  4. Du kannst Karriere machen. Kaufmännische Assistentinnen und Assistenten für Medien haben gute Aufstiegsmöglichkeiten und können sich in verschiedene Richtungen spezialisieren.

Wenn du diese Voraussetzungen erfüllst, solltest du dir eine Ausbildung zum/zur Kaufmännische/n Assistent/in, Wirtschaftsassistent/in für Medien näher anschauen. Es ist ein vielseitiger und anspruchsvoller Beruf, der dir viele Möglichkeiten bietet.

Vergütung: Wirtschaftsassistent/in für Medien

Für diese Ausbildung gibt es in der Regel keine Ausbildungsvergütung.

Fazit: Die Verbindung von Wirtschaft und Medienkompetenz

Wenn du eine Tätigkeit suchst, die deine organisatorischen Fähigkeiten mit deiner Begeisterung für Medien verbindet und dir ermöglicht, im Hintergrund die Strippen zu ziehen, damit spannende Inhalte entstehen und erfolgreich vermarktet werden, dann bietet dir der Beruf als Kaufmännische/r Wirtschaftsassistent/in für Medien eine abwechslungsreiche und überaus "medienwirksame" Zukunft!

Kaufmännische/r Assistent/in Wirtschaftsassistent/in

Vielseitige Unterstützung in Wirtschaft und Verwaltung

Du bist ein Organisationstalent, denkst analytisch und hast ein Händchen für Zahlen und Geschäftsprozesse? Wenn du dazu noch kommunikationsstark, detailorientiert und ein/e echte/r Allrounder/in bist, dann könnte der Beruf als Kaufmännische/r Assistent/in, Wirtschaftsassistent/in genau das Richtige für dich sein! Als dieser Profi bist du eine unverzichtbare Stütze in Unternehmen aller Branchen. Du sorgst dafür, dass kaufmännische Abläufe reibungslos funktionieren, unterstützt Management und Fachabteilungen und trägst maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei.

Was lernst du als Wirtschaftsassistent/in?

Als Kaufmännische/r Assistent/in, Wirtschaftsassistent/in ist dein Alltag geprägt von Vielfalt: Du organisierst, analysierst und kommunizierst. Du bist gleichermaßen Organisator/in, Zahlengenie und Problemlöser/in. Deine Tätigkeiten sind breit gefächert und erfordern sowohl strukturiertes Denken als auch ein Gespür für wirtschaftliche Zusammenhänge:

  • Büroorganisation und Kommunikation: Du managst den Büroalltag, koordinierst Termine, bereitest Besprechungen vor und bearbeitest die interne und externe Korrespondenz. Du bist oft die erste Anlaufstelle für Anfragen und sorgst für einen reibungslosen Informationsfluss.

  • Rechnungswesen und Controlling: Du bearbeitest Rechnungen, erfasst Belege und unterstützt bei der Buchführung. Du hilfst bei der Erstellung von Auswertungen, der Budgetkontrolle und dem Monitoring von Kennzahlen, um die wirtschaftliche Lage des Unternehmens im Blick zu behalten.

  • Assistenz und Sachbearbeitung: Du entlastest Vorgesetzte oder Abteilungsleiter/innen in administrativen Belangen. Das kann die Erstellung von Präsentationen, die Pflege von Datenbanken, die Vorbereitung von Verträgen oder die Beschaffung von Büromaterial umfassen.

  • Personalwirtschaftliche Aufgaben: Du unterstützt bei administrativen Prozessen im Personalbereich, wie z.B. der Pflege von Personalakten, der Vorbereitung von Arbeitsverträgen oder der Urlaubsplanung.

  • Vertrieb und Marketing (Unterstützung): Du hilfst bei der Erstellung von Angeboten, pflegst Kundendaten, erstellst Verkaufsstatistiken oder unterstützt bei der Organisation von Messen und Kundenveranstaltungen.

  • Einkauf und Logistik (Grundlagen): Du holst Angebote ein, vergleichst Konditionen, bearbeitest Bestellungen und kümmerst dich um die Bestandsverwaltung.

  • Projektunterstützung: Du wirkst bei der Planung, Organisation und Dokumentation von Projekten mit, überwachst Zeitpläne und kümmerst dich um administrative Details.

  • Datenverarbeitung: Du beherrschst gängige Software wie MS Office (Word, Excel, PowerPoint, Outlook) sicher und kannst Daten effizient verwalten und aufbereiten.

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Warum solltest du kaufmännische/r Assistent/in werden?

Dein Arbeitsplatz ist vielseitig: in Unternehmen jeder Größe und Branche, in öffentlichen Verwaltungen, bei Verbänden, in Kanzleien, Arztpraxen oder in Organisationen. Du bist der/diejenige, der/die im Hintergrund dafür sorgt, dass das Geschäft läuft.

Wirtschaftsassistent/in: Das ist die Ausbildung

Die Ausbildung zum/zur Kaufmännischen Assistenten/in, Wirtschaftsassistenten/in ist eine schulische Ausbildung, die an Berufsfachschulen oder Wirtschaftsschulen angeboten wird und in der Regel 2 bis 3 Jahre dauert. Sie beinhaltet intensiven theoretischen Unterricht in kaufmännischen Fächern sowie oft integrierte Praxisphasen (Praktika) in Unternehmen.

Inhalte deiner Ausbildung sind unter anderem:

  • Betriebswirtschaftslehre (BWL): Du erwirbst umfassendes Wissen über Unternehmensstrukturen, Geschäftsprozesse (z.B. Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Marketing), Rechnungswesen, Controlling und Personalwirtschaft.

  • Volkswirtschaftslehre (VWL): Du beschäftigst dich mit den Grundlagen wirtschaftlicher Zusammenhänge, Märkten und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

  • Rechnungswesen und Controlling: Du lernst die Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung sowie die Erstellung und Analyse von betriebswirtschaftlichen Auswertungen.

  • Bürowirtschaft und Sekretariatsmanagement: Du machst dich mit professioneller Büroorganisation, Korrespondenzführung, Aktenverwaltung, Zeitmanagement und Ablagetechniken vertraut.

  • Informationsverarbeitung: Du beherrschst den sicheren und effizienten Umgang mit Standardsoftware (MS Office, Warenwirtschaftssysteme) und lernst Grundlagen der Datenverarbeitung kennen.

  • Kaufmännisches Rechnen und Statistik: Du festigst deine Rechenkenntnisse und lernst, Daten statistisch auszuwerten und zu präsentieren.

  • Kommunikation und Präsentation: Du übst professionelle Gesprächsführung, Präsentationstechniken und schriftliche Kommunikation.

  • Wirtschaftsrecht: Du erhältst Einblicke in relevante rechtliche Grundlagen wie Vertragsrecht, Arbeitsrecht und Wettbewerbsrecht.

  • Fremdsprachen: Oft ist Englisch ein wichtiger Bestandteil, da viele Unternehmen international agieren.

Was du mitbringen solltest:

  • Einen mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss) oder Abitur/Fachabitur

  • Gute Noten in Deutsch, Mathematik und gegebenenfalls Englisch

  • Ausgeprägtes Organisationstalent und eine strukturierte Arbeitsweise

  • Gute Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit (schriftlich und mündlich)

  • Sinn für Zahlen und wirtschaftliche Zusammenhänge

  • Sorgfalt, Zuverlässigkeit und Diskretion

  • Serviceorientierung und Kundenfreundlichkeit

  • Teamfähigkeit und Flexibilität

Deine Karriere als Wirtschaftsassistent/in

Kaufmännische Fachkräfte sind das Rückgrat jeder Wirtschaft. Der Bedarf an gut ausgebildeten Wirtschaftsassistent/innen, die sowohl organisatorisch versiert als auch betriebswirtschaftlich denken können, ist daher sehr hoch und stabil. Deine Fähigkeiten sind universell einsetzbar, was dir hervorragende Jobchancen in verschiedenen Sektoren sichert. Deine Einsatzmöglichkeiten sind exzellent und vielfältig:

  • In den kaufmännischen Abteilungen (Vertrieb, Marketing, Einkauf, Personal, Rechnungswesen) von Unternehmen aller Branchen (Industrie, Handel, Dienstleistung, Handwerk)

  • Im öffentlichen Dienst und in Behörden

  • In Kanzleien (Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare)

  • In Unternehmensberatungen

  • In Banken und Versicherungen

  • In der Immobilienwirtschaft

  • In Start-ups und Kleinunternehmen

Deine Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig und eröffnen dir neue Karrierewege:

  • Betriebswirt/in (verschiedene Fachrichtungen): Eine Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Betriebswirt/in (z.B. für Büromanagement, Personalwirtschaft, Controlling) vertieft deine kaufmännischen Kenntnisse und qualifiziert dich für leitende Aufgaben.

  • Fachwirt/in (z.B. für Büro- und Projektorganisation, Personal, Marketing): Diese Weiterbildungen sind branchenspezifischer und bereiten dich auf spezialisierte Fachaufgaben vor.

  • Spezialisierung auf bestimmte Bereiche: Du kannst dich gezielt in Buchhaltung (z.B. als Finanzbuchhalter/in), Personalwesen (z.B. als Personalsachbearbeiter/in) oder Marketing weiterbilden.

  • Projektmanager/in: Mit weiterer Berufserfahrung und entsprechenden Fortbildungen kannst du eigenverantwortlich Projekte leiten.

  • Ausbilder/in: Wenn du dein Wissen und deine Erfahrung gerne an den Nachwuchs weitergeben möchtest, kannst du dich zum/zur Ausbilder/in qualifizieren.

  • Studium: Mit der Fachhochschulreife oder dem Abitur (die du oft mit dem Abschluss als Wirtschaftsassistent/in erwerben kannst) ist ein Studium im Bereich Betriebswirtschaftslehre (BWL), Wirtschaftsrecht, Personalmanagement oder einem ähnlichen Studiengang eine hervorragende Option, um höhere Führungspositionen zu erreichen oder in die Beratung zu gehen.

Darum solltest du Wirtschaftsassistent/in werden:

Hier sind vier Gründe, warum du eine Ausbildung zum/zur Kaufmännische/n Assistent/in, Wirtschaftsassistent/in machen solltest:

  1. Du bist interessiert an kaufmännischen Aufgaben und möchtest in einem zukunftssicheren Beruf arbeiten. Kaufmännische Assistenz ist ein wichtiger Bestandteil in Unternehmen aller Branchen und die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist hoch.
  2. Du bist organisiert und hast ein gutes Zahlenverständnis. Die Arbeit als Kaufmännische/r Assistent/in erfordert gute Organisationsfähigkeiten und ein gutes Zahlenverständnis. Du solltest in der Lage sein, Aufgaben selbstständig und termingerecht zu erledigen und Zahlen zu verarbeiten.
  3. Du hast einen abwechslungsreichen und spannenden Beruf. Die Arbeit als Kaufmännische/r Assistent/in ist sehr abwechslungsreich. Du beschäftigst dich mit verschiedenen Aufgaben, wie der Kundenbetreuung, der Buchhaltung, der Personalverwaltung und der Organisation von Veranstaltungen.
  4. Du kannst Karriere machen. Kaufmännische Assistentinnen und Assistenten haben gute Aufstiegsmöglichkeiten und können sich in verschiedene Richtungen spezialisieren.

Wenn du diese Voraussetzungen erfüllst, solltest du dir eine Ausbildung zum/zur Kaufmännische/n Assistent/in, Wirtschaftsassistent/in näher anschauen. Es ist ein vielseitiger und anspruchsvoller Beruf, der dir viele Möglichkeiten bietet.

Vergütung: Wirtschaftsassistent/in

Für diese Ausbildung gibt es in der Regel keine Ausbildungsvergütung.

Fazit: Vielseitige Unterstützung in Wirtschaft und Verwaltung

Wenn du eine Tätigkeit suchst, die deine organisatorischen Fähigkeiten mit kaufmännischem Denken, Analysekompetenz und der Fähigkeit verbindet, die wirtschaftlichen Prozesse eines Unternehmens maßgeblich zu unterstützen und voranzutreiben, dann bietet dir der Beruf als Kaufmännische/r Assistent/in, Wirtschaftsassistent/in eine vielseitige und überaus "geschäftstüchtige" Zukunft!

Kaufmännische Wirtschaftsassistenz für Fremdsprachen

Die Verbindung von Wirtschaft und Sprachkompetenz

Du bist sprachbegabt, kommunikativ und fasziniert von internationalen Geschäftsbeziehungen? Wenn du dazu noch organisiert bist, ein Händchen für kaufmännische Aufgaben hast und gerne in einem globalen Umfeld arbeitest, dann könnte der Beruf als Kaufmännische/r Assistent/in, Wirtschaftsassistent/in für Fremdsprachen genau das Richtige für dich sein! Als dieser Profi bist du ein/e unverzichtbare/r Schnittstelle in international agierenden Unternehmen. Du ermöglichst eine reibungslose Kommunikation über Sprachgrenzen hinweg und unterstützt kaufmännische Prozesse im internationalen Kontext.

Was lernst du als kfm. Wirtschaftsassistent/in für Fremdsprachen

Als Kaufmännische/r Assistent/in für Fremdsprachen ist dein Alltag geprägt von der Nutzung verschiedener Sprachen, der Kommunikation mit Partnern weltweit und der Unterstützung im Büro. Du bist gleichermaßen Übersetzer/in, Organisator/in und Bürokaufmann/-frau. Deine Tätigkeiten sind vielfältig und erfordern sowohl Sprachkenntnisse als auch kaufmännisches Verständnis:

  • Korrespondenz in Fremdsprachen: Du verfasst und bearbeitest Geschäftsbriefe, E-Mails und Dokumente in mindestens zwei Fremdsprachen (oft Englisch und eine weitere Sprache wie Französisch, Spanisch oder Chinesisch). Du achtest dabei auf kulturelle Besonderheiten und professionelle Ausdrucksweise.

  • Übersetzung und Dolmetschen: Du übersetzt Geschäftsdokumente, Präsentationen oder Verträge. Bei Besprechungen oder Telefonaten mit internationalen Partnern fungierst du als Dolmetscher/in.

  • Termin- und Reisemanagement: Du organisierst Geschäftsreisen für Kolleg/innen und Vorgesetzte, buchst Flüge und Hotels und kümmerst dich um Visa-Angelegenheiten. Du koordinierst internationale Termine und Konferenzen, oft unter Berücksichtigung verschiedener Zeitzonen.

  • Kunden- und Lieferantenbetreuung: Du bist Ansprechpartner/in für internationale Kundinnen und Kunden sowie Lieferant/innen. Du bearbeitest Anfragen, kümmerst dich um Bestellungen oder Reklamationen und pflegst die Beziehungen.

  • Büroorganisation und Assistenz: Du organisierst den Büroalltag, verwaltest Akten, bereitest Besprechungen vor und unterstützt Vorgesetzte in allen administrativen Belangen.

  • Mitarbeit in Marketing und Vertrieb: Du hilfst bei der Erstellung von fremdsprachigem Marketingmaterial, pflegst internationale Kundendatenbanken oder unterstützt bei der Organisation von Messen im Ausland.

  • Buchhalterische Grundlagen: Du erfasst Belege, bearbeitest Rechnungen (auch in Fremdwährung) und unterstützt bei der Vorbereitung der Buchhaltung für internationale Geschäftsvorgänge.

  • Recherche und Informationsbeschaffung: Du recherchierst Informationen über ausländische Märkte, Geschäftspartner oder rechtliche Rahmenbedingungen und bereitest diese auf.

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Warum kfm. Wirtschaftsassistent/in für Fremdsprachen werden?

Dein Arbeitsplatz ist vielseitig: in Exportabteilungen, bei Speditionen, in Tourismusunternehmen, in internationalen Hotelketten, bei Import-Export-Firmen oder in den Marketing- und Vertriebsabteilungen von Unternehmen aller Branchen mit Auslandsbeziehungen. Du bist der/diejenige, der/die dafür sorgt, dass die Kommunikation weltweit flutscht und internationale Geschäfte erfolgreich abgewickelt werden.

Kfm. Wirtschaftsassistent/in für Fremdsprachen: Die Ausbildung

Die Ausbildung zum/zur Kaufmännischen Assistenten/in, Wirtschaftsassistenten/in für Fremdsprachen ist eine schulische Ausbildung, die an Berufsfachschulen oder Wirtschaftsschulen angeboten wird und in der Regel 2 bis 3 Jahre dauert. Sie beinhaltet intensiven theoretischen Unterricht in Sprachen und kaufmännischen Fächern sowie oft integrierte Praxisphasen (Praktika) in international ausgerichteten Unternehmen.

Inhalte deiner Ausbildung sind unter anderem:

  • Fremdsprachen (mind. zwei): Du perfektionierst deine Kenntnisse in Englisch (oft Wirtschaftsenglisch) und einer weiteren Fremdsprache (z.B. Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Chinesisch). Du lernst Fachvokabular, Geschäftskorrespondenz und Konversation.

  • Betriebswirtschaftslehre (BWL): Du erwirbst umfassendes Wissen über Unternehmensprozesse, Rechnungswesen, Marketing, Controlling, Personalwesen und internationale Geschäftsvorgänge.

  • Volkswirtschaftslehre (VWL): Du beschäftigst dich mit den Grundlagen wirtschaftlicher Zusammenhänge, globalen Märkten und internationalem Handel.

  • Internationale Wirtschaftsbeziehungen: Du lernst die Besonderheiten des internationalen Handels, Zollvorschriften, Zahlungsmodalitäten und interkulturelle Kommunikation kennen.

  • Bürowirtschaft und Kommunikation: Du machst dich mit professioneller Büroorganisation, Präsentationstechniken, Telefonetikette und dem sicheren Umgang mit moderner Bürosoftware (z.B. MS Office) vertraut.

  • Informationsverarbeitung: Du erhältst grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Datenbanken, Warenwirtschaftssystemen und relevanten IT-Anwendungen.

  • Rechtliche Grundlagen: Du erhältst Einblicke in internationales Handelsrecht, Vertragsrecht und Urheberrecht.

  • Kaufmännisches Rechnen und Statistik: Du lernst, Berechnungen für internationale Geschäfte durchzuführen und Daten auszuwerten.

Was du mitbringen solltest:

  • Einen mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss) oder Abitur/Fachabitur

  • Sehr gute Kenntnisse in Deutsch und mindestens zwei Fremdsprachen (besonders Englisch)

  • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und interkulturelle Kompetenz

  • Organisationstalent und strukturierte Arbeitsweise

  • Sinn für Zahlen und wirtschaftliche Zusammenhänge

  • Sorgfalt, Zuverlässigkeit und Diskretion

  • Teamfähigkeit und Flexibilität

  • Reisebereitschaft und Offenheit für andere Kulturen sind von Vorteil

Deine Karriere als kfm. Wirtschaftsassistent/in für Fremdsprachen

In einer globalisierten Welt, in der Unternehmen immer internationaler agieren, sind Fachkräfte mit fundierten Fremdsprachenkenntnissen und kaufmännischem Know-how unverzichtbar. Du bist daher in einer zukunftssicheren und dynamischen Branche tätig. Deine Jobchancen sind exzellent und vielfältig:

  • In Export- und Importabteilungen von Industrie- und Handelsunternehmen

  • Bei Speditionen und Logistikunternehmen mit internationalem Geschäft

  • In Tourismus- und Reiseunternehmen

  • In internationalen Hotels und Gastronomiebetrieben

  • Bei internationalen Organisationen und Behörden

  • In großen internationalen Konzernen (z.B. in Tochtergesellschaften im Ausland)

  • Im Marketing und Vertrieb von Unternehmen mit globaler Ausrichtung

  • Als Assistent/in der Geschäftsführung in international tätigen Firmen

Deine Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig und eröffnen dir neue Karrierewege:

  • Staatlich geprüfte/r Betriebswirt/in: Eine Weiterbildung in verschiedenen Fachrichtungen (z.B. Außenhandel, Marketing, Logistik) vertieft deine kaufmännischen Kenntnisse und qualifiziert dich für leitende Aufgaben.

  • Fachwirt/in für Außenwirtschaft: Diese Spezialisierung ist ideal, wenn du dich auf den Bereich Import/Export konzentrieren möchtest.

  • Übersetzer/in oder Dolmetscher/in: Wenn du deine Sprachkenntnisse auf professionellem Niveau weiter vertiefen möchtest, kannst du eine Ausbildung oder ein Studium in diesem Bereich anstreben.

  • Spezialisierung: Du kannst dich auf bestimmte Branchen (z.B. Automobil, Pharma, IT) oder auf bestimmte Regionen/Länder konzentrieren und dort deine interkulturelle Kompetenz ausbauen.

  • Studium: Mit der Fachhochschulreife oder dem Abitur (die du oft mit dem Abschluss der Wirtschaftsassistenz erwerben kannst) ist ein Studium im Bereich Internationale BWL, Internationales Management, Angewandte Sprachen oder Tourismusmanagement eine hervorragende Option, um höhere Führungspositionen zu erreichen oder im Ausland tätig zu sein.

Du solltest kfm. Wirtschaftsassistent/in für Fremdsprachenwerden:

Hier sind vier Gründe, warum du eine Ausbildung zum/zur Kaufmännische/n Assistent/in, Wirtschaftsassistent/in für Fremdsprachen machen solltest:

  1. Du interessierst dich für Fremdsprachen und möchtest in einem internationalen Umfeld arbeiten. Kaufmännische Assistentinnen und Assistenten für Fremdsprachen sind in Unternehmen aller Branchen tätig und arbeiten mit Kunden und Geschäftspartnern aus dem Ausland.
  2. Du bist kommunikativ und hast ein gutes Verständnis für kaufmännische Zusammenhänge. Die Arbeit als Kaufmännische/r Assistent/in für Fremdsprachen erfordert gute Kommunikationsfähigkeiten und ein gutes Verständnis für kaufmännische Zusammenhänge. Du solltest in der Lage sein, mit Menschen in verschiedenen Sprachen zu kommunizieren und kaufmännische Sachverhalte zu verstehen und zu erklären.
  3. Du hast einen abwechslungsreichen und spannenden Beruf. Die Arbeit als Kaufmännische/r Assistent/in für Fremdsprachen ist sehr abwechslungsreich. Du beschäftigst dich mit verschiedenen Aufgaben, wie der Kundenbetreuung, der Übersetzung von kaufmännischen Dokumenten und der Organisation von internationalen Veranstaltungen.
  4. Du kannst Karriere machen. Kaufmännische Assistentinnen und Assistenten für Fremdsprachen haben gute Aufstiegsmöglichkeiten und können sich in verschiedene Richtungen spezialisieren.

Wenn du diese Voraussetzungen erfüllst, solltest du dir eine Ausbildung zum/zur Kaufmännische/n Assistent/in, Wirtschaftsassistent/in für Fremdsprachen näher anschauen. Es ist ein vielseitiger und anspruchsvoller Beruf, der dir viele Möglichkeiten bietet.

Vergütung: Kfm. Wirtschaftsassistent/in für Fremdsprachen

Für diese Ausbildung gibt es in der Regel keine Ausbildungsvergütung.

Fazit: Verbindung von Wirtschaft und Sprachkompetenz

Wenn du eine Tätigkeit suchst, die deine Sprachbegabung mit kaufmännischem Denken, Organisationstalent und der Fähigkeit verbindet, die Welt des internationalen Handels und der Kommunikation zu gestalten, dann bietet dir der Beruf als Kaufmännische/r Assistent/in, Wirtschaftsassistent/in für Fremdsprachen eine weltoffene und überaus "kommunikative" Zukunft!

Kaufmann/Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement

Die Handelsexperten für internationale Geschäfte

Du hast ein Händchen für Verhandlungen, ein Gespür für Märkte und bist fasziniert vom internationalen Handel mit Gütern aller Art? Wenn du dazu noch kommunikationsstark, organisiert und weltoffen bist, dann könnte der Beruf als Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel genau das Richtige für dich sein! Als dieser Profi bist du ein/e wichtige/r Spezialist/in im Warenverkehr zwischen Herstellern und Händlern oder zwischen verschiedenen Ländern. Du sorgst dafür, dass die richtigen Waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind und dabei noch ein guter Gewinn erzielt wird.

Was lernst du im Groß- und Außenhandelsmanagement?

Als Kaufmann/-frau für Groß- und Außenhandelsmanagement beschäftigst du dich mit Waren, Märkten, Kunden und Lieferanten. Du kaufst Produkte ein, verkaufst sie weiter, organisierst Lieferungen und behältst dabei Preise, Qualität, Termine und Wirtschaftlichkeit im Blick. Aber alles im großen Stil.

Deine Aufgaben können sehr unterschiedlich sein – je nachdem, ob du eher im Großhandel oder im Außenhandel arbeitest:

  • Einkauf von Waren: Du vergleichst Angebote, prüfst Preise und Qualität, kontaktierst Lieferanten und wirkst daran mit, Waren zu guten Konditionen einzukaufen.
  • Verkauf und Kundenberatung: Du berätst Geschäftskunden, erstellst Angebote, bearbeitest Aufträge und sorgst dafür, dass Kunden die passenden Produkte oder Dienstleistungen bekommen.
  • Warenwirtschaft und Lagerprozesse: Du arbeitest mit Warenwirtschaftssystemen, prüfst Bestände, bearbeitest Bestellungen und achtest darauf, dass Wareneingang, Lagerung und Warenausgang gut funktionieren.
  • Logistik und Lieferungen: Du planst und überwachst Liefertermine, stimmst dich mit Speditionen ab und sorgst dafür, dass Waren zuverlässig transportiert werden.
  • Außenhandelsgeschäfte: In der Fachrichtung Außenhandel beschäftigst du dich zusätzlich mit Import und Export, Zollpapieren, internationalen Lieferbedingungen, Fremdsprachen und Auslandsmärkten.
  • E-Business und digitale Prozesse: Du nutzt digitale Systeme, zum Beispiel für Bestellungen, Kundendaten, Warenströme, Angebote oder die Zusammenarbeit mit Lieferanten und Kunden.
  • Kalkulation und kaufmännische Steuerung: Du berechnest Preise, Rabatte, Kosten und Gewinnspannen und lernst, wie Unternehmen wirtschaftlich arbeiten.
  • Marketing und Vertrieb: Du wirkst daran mit, Produkte zu präsentieren, Märkte zu beobachten, Verkaufsaktionen zu planen und Kunden langfristig zu betreuen.
  • Kommunikation: Du hast Kontakt zu Kunden, Lieferanten, Speditionen, Kolleginnen und Kollegen. Je nach Unternehmen wahrscheinlich auch auf Englisch oder in anderen Fremdsprachen.
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Warum solltest du im Groß- und Außenhandel arbeiten?

Der Groß- und Außenhandel verbindet viele Bereiche miteinander: Einkauf, Verkauf, Logistik, Digitalisierung, Kundenberatung und internationale Zusammenarbeit. Genau deshalb ist der Beruf vielseitig und nah an der echten Wirtschaft.

Du arbeitest meistens in Handels- oder Industrieunternehmen. Das können zum Beispiel Unternehmen aus den Bereichen Baustoffe, Lebensmittel, Technik, Maschinen, Fahrzeuge, Chemie, Mode, Elektronik oder Rohstoffe sein. Viele Betriebe handeln nicht direkt mit privaten Kunden, sondern mit anderen Unternehmen. Du bist also oft im sogenannten B2B-Bereich unterwegs.

Der Beruf passt gut zu dir, wenn du gerne organisierst, sorgfältig arbeitest, mit Zahlen umgehen kannst und keine Scheu hast, mit Menschen zu sprechen. Wenn dich zusätzlich internationale Zusammenhänge interessieren, kann besonders die Fachrichtung Außenhandel spannend für dich sein.

Groß- und Außenhandel: Das ist die Ausbildung

Die Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement ist eine anerkannte duale Ausbildung in Industrie und Handel. Sie dauert in der Regel drei Jahre. In dieser Zeit lernst du in deinem Ausbildungsbetrieb die praktische Arbeit kennen und besuchst zusätzlich die Berufsschule. Dort beschäftigst du dich mit kaufmännischen Grundlagen, Geschäftsprozessen, Warenwirtschaft, Rechnungswesen, Recht, Wirtschaft, Kommunikation und je nach Schwerpunkt auch mit internationalen Handelsprozessen.

Du wirst dich im Laufe der Ausbildung für eine der zwei Fachrichtungen entscheiden:

Fachrichtung Großhandel: Hier geht es besonders um den Einkauf, die Lagerung und den Verkauf von Waren im Inland und teilweise auch im Ausland. Du beschäftigst dich außerdem mit Wareneingang, Lagerlogistik, Warenausgang und Retouren.

Fachrichtung Außenhandel: Hier liegt der Schwerpunkt stärker auf internationalen Geschäften. Du lernst, wie Import und Export funktionieren, wie Auslandsmärkte bedient werden und welche Dokumente, Regeln und Kommunikationswege im internationalen Handel wichtig sind.

Inhalte deiner Ausbildung sind unter anderem:

  • Beschaffung von Waren und Dienstleistungen
  • Kundenberatung, Verkauf und Angebotserstellung
  • Warenwirtschaft und digitale Geschäftsprozesse
  • Lager- und Logistikprozesse
  • Kalkulation, Rechnungswesen und Controlling
  • Marketing und Vertrieb
  • Projektarbeit und Arbeitsorganisation
  • E-Business, Datenschutz und Datensicherheit
  • Retourenmanagement in der Fachrichtung Großhandel
  • Außenhandelsgeschäfte, Fremdsprachen und internationale Berufskompetenzen in der Fachrichtung Außenhandel

Was du für diese Ausbildung mitbringen solltest:

  • Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor. Viele Betriebe wünschen sich aber mindestens einen guten mittleren Schulabschluss, Fachabitur oder Abitur.
  • Du solltest gut mit Zahlen umgehen können.
  • Deutsch ist wichtig, weil du Angebote, E-Mails, Verträge und Kundengespräche sicher bearbeiten musst.
  • Englisch ist besonders im Außenhandel hilfreich und in vielen Betrieben wichtig.
  • Du solltest sorgfältig, zuverlässig und organisiert arbeiten.
  • Kommunikationsstärke hilft dir im Kontakt mit Kunden, Lieferanten und Kolleginnen und Kollegen.
  • Interesse an Wirtschaft, Handel und digitalen Arbeitsprozessen ist ein großer Vorteil.

Deine Karriere im Groß- und Außenhandel

Nach der Ausbildung kannst du in vielen Branchen arbeiten. Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement werden überall dort gebraucht, wo Waren eingekauft, verkauft, gelagert, transportiert oder international gehandelt werden.

Mögliche Arbeitsbereiche sind:

  • Großhandelsunternehmen
  • Import- und Exportunternehmen
  • Industrieunternehmen mit Einkauf oder Vertrieb
  • Handelsunternehmen
  • Logistiknahe Bereiche
  • Einkauf, Verkauf, Kundenservice oder Vertriebsinnendienst
  • E-Commerce und digitale Handelsprozesse
  • Lager- und Warenwirtschaftssteuerung

Auch nach der Ausbildung hast du viele Möglichkeiten, dich weiterzuentwickeln. Du kannst dich zum Beispiel auf Einkauf, Vertrieb, Außenhandel, Logistik, E-Commerce, bestimmte Produktgruppen oder bestimmte Märkte spezialisieren.

Mögliche Weiterbildungen sind:

  • Geprüfte/-r Handelsfachwirt/-in
  • Geprüfte/-r Fachwirt/-in für Außenwirtschaft
  • Geprüfte/-r Wirtschaftsfachwirt/-in
  • Fachwirt/-in im E-Commerce
  • Spezialisierte Weiterbildungen im Bereich Vertrieb, Einkauf, Logistik oder Controlling
  • Studium, zum Beispiel Betriebswirtschaft, International Management, Logistikmanagement, Wirtschaftsingenieurwesen oder Außenwirtschaft, wenn du die passende Hochschulzugangsberechtigung hast

Darum solltest du im Groß- und Außenhandel arbeiten

Hier sind vier Gründe, warum die Ausbildung für dich interessant sein kann:

  • Du arbeitest in einem Beruf, der viele wirtschaftliche Bereiche verbindet. Ohne Einkauf, Verkauf, Lagerung und Lieferung funktioniert kaum ein Unternehmen.
  • Deine Arbeit ist abwechslungsreich. Du sitzt nicht nur vor Zahlen, sondern hast auch mit Menschen, Waren, Terminen, Preisen und digitalen Systemen zu tun.
  • Du lernst kaufmännisch zu denken. Das hilft dir nicht nur im Beruf, sondern auch dabei, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen.
  • Du hast gute Entwicklungsmöglichkeiten. Nach der Ausbildung kannst du dich spezialisieren, weiterbilden oder später Verantwortung im Einkauf, Vertrieb, Außenhandel oder in der Organisation übernehmen.

Wenn du gerne planst, kommunizierst, verhandelst und wirtschaftliche Abläufe spannend findest, solltest du dir diese Ausbildung genauer anschauen.

Vergütung: Kaufmann/frau im Groß- und Außenhandel

Jahr Vergütung
1. Ausbildungsjahr 730 EUR bis 1.320 EUR
2. Ausbildungsjahr 850 EUR bis 1.373 EUR
3. Ausbildungsjahr 975 EUR bis 1.430 EUR

Fazit: Handelsexperten für internationale Geschäfte

Wenn du einen kaufmännischen Beruf suchst, der Organisation, Kommunikation, Zahlenverständnis und wirtschaftliches Denken verbindet, ist die Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement eine starke Möglichkeit. Du lernst, wie Warenströme funktionieren, wie Unternehmen einkaufen und verkaufen, wie digitale Geschäftsprozesse eingesetzt werden und wie Handel im Inland und Ausland organisiert wird. Damit bekommst du eine solide kaufmännische Grundlage und viele Wege für deine berufliche Zukunft.

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